«Ich mag ernste Scherze»

Der Autor Hartmut Abendschein im Kurzinterview mit dem «Bund».

«Alles Lüge» von Joachim Lottmann sollten sie lesen, empfiehlt Hartmut Abendschein.

«Alles Lüge» von Joachim Lottmann sollten sie lesen, empfiehlt Hartmut Abendschein. Bild: zvg

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Wer war der Held Ihrer Kindheit?
Das waren wohl Silas und Bein-Godik. Gutes Team.

An was glauben Sie?
An den zwanglosen Zwang des besseren Arguments.

An was glauben Sie nicht?
An den Osterhasen.

Was hängt bei Ihnen über dem Bett?
Eine Arbeit von Peter Gysi.

Was ist Ihr grösster Schatz?
Meine Sammlung gebrauchter Office-Stempel.

Wofür sparen Sie?
Für nichts Bestimmtes.

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig wild gefühlt?
Jedes Jahr auf der Bad Bonn Kilbi.

Welches sind Ihre aktuellen Süchte?
Möglicherweise bin ich ein Serienjunkie.

Was ist Ihnen näher: das Leichte oder das Schwere?
Das Schwere im Leichten und das Leichte im Schweren. Ich bin ein Freund der ernsten Scherze.

Wo zwickt es derzeit am meisten?
Das Gehör lässt nach. Das hat aber auch Vorteile.

Was war der schönste Ort, den Sie besucht haben?
Da gab es diese Musikbar in Glasgow. Das Nice n Sleazy. Vielleicht wars da nicht schön. Man konnte sich da aber sehr wohlfühlen (s. a. Gehör).

Was ist das Traurigste oder das Lustigste, was Ihnen je auf der Bühne passiert ist?
Es gab einen Abend, an dem ich gemerkt habe, dass ich bei einer bestimmten Helligkeit ohne Brille nicht mehr vorlesen konnte. Nur hatte ich da noch keine Brille.

Was bringt Sie dazu, einen Raum zu verlassen?
Dumpfer Rassismus, Sexismus und Co.

Was wissen nur die wenigsten Menschen über Sie?
Ha!

Wie sieht es aus, wenn Sie tanzen?
Wie in dem Video von Nick Cave & The Bad Seeds: «Fifteen Feet of Pure White Snow».

Wofür möchten Sie Werbung machen?
Auf meinem Nachttisch liegt «Alles Lüge» von Joachim Lottmann.

(Der Bund)

Erstellt: 06.04.2017, 07:21 Uhr

Angaben zur Person

Von schwarzen Klecksen zu geschriebener Sprache: Am Do, 6. 4., um 20.30 Uhr, tauft der Schriftsteller Hartmut Abendschein sein «korpuspoetisches Projekt» mit dem Titel «nicht begonnenes fortsetzen» im Café Kairo.

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