«Die Luft schmeckte nach Blut»
Interview Philippe Zweifel. Aktualisiert am 05.02.2010 55 Kommentare
Im Dienst der Delfine: Autor Hans Peter Roth mit Ric O'Berry.
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«Die Bucht – The Cove», die 92-minütige Dokumentation von Louie Psihoyos über den Delfinaktivisten Ric O'Barry, ist derzeit in Schweizer Kinos zu sehen. Der Film handelt von Quälshows in Riesenaquarien, vom langsamen Tod als Beifang in billigen Netzen und vom Massenschlachten durch japanische Fischer. Ein Film, der eine enorme Wirkung entfacht hat und den Ric O'Barry als die einzig legitime Fortsetzung von Flipper versteht. Und als Akt der Reue - O'Barry war der Trainer von Flipper. «Die Bucht – The Cove» ist für einen Oscar nominiert.
«Die Bucht – The Cove» ist kürzlich auch als Buch erschienen. Der Schweizer Journalist Hans Peter Roth beschreibt darin zusammen mit Ric O´Barry das dramatische Geschehen in Japan und und blickt hinter die Kulissen des Films.
Herr Roth, die Bilder des Massakers und der blutgetränkten Bucht sind selbst im Kino nur schwer auszuhalten. Wie erlebt man solche Szenen vor Ort?
Die schwerverdaulichen Sequenzen im Film beschränken sich auf wenige Minuten. Es hätte noch weit schlimmere Aufnahmen gegeben, die man dem Publikum aber nicht zumuten wollte. Ist man selber vor Ort, ist alles noch viel krasser. Die Geräusche... Der kupferige, eiserne Geruch des Bluts... Schlimm ist der Anblick von internationalen Delfinhändlern und Delfintrainern, die die schönsten Tiere für ihre Delfinarien auswählen. Dort präsentieren sie die Delfine als Sympathieträger. Dass ihre Artgenossen abgeschlachtet wurden, interessiert sie nicht.
Ric O’Barry ist der meistgehasste Ausländer in Taiji. Er wurde auch schon ins Gefängnis gesteckt. Wie erging es Ihnen?
Von den Behörden kamen keine Repressionen, sondern von den Fischern. An Jagdtagen versperren die Delfinjäger einem den Weg. Sie haben einiges zu verlieren, da liegen die Nerven bisweilen blank. Verletzt wurde ich zwar nicht, aber herumgeschleift und umgestossen. Ausserdem per Auto verfolgt, von Leuten in Zivil, wahrscheinlich Fischern, die uns einschüchtern wollten.
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Richard O’Barry?
Als Richard 2008 in Zürich einen Vortrag hielt, wollte ich ihn interviewen. Damals war «The Cove» praktisch fertig gedreht. Richard zeigte mir die Rohfassung des Films und ich war derart beeindruckt, dass ich beschloss, nach Taiji zu reisen. Als ich am Tag der Jagd filmen wollte, hielt man mich zurück. Also rannte ich zum Strand hinunter, worauf mich die Fischer wieder hinaufschleiften. Ein Kamerateam der ARD nahm die Szene auf – zu Richards Freude, der die Szene später für «The Cove» verwendete. Noch im Auto gratulierte mir Richard und schlug vor, zusammen ein Buch zum Film zu schreiben.
«The Cove» ist für einen Oscar nominiert. Würde eine solche Auszeichnung in Taiji etwas bewirken?
Ein Oscar würde die japanische Bevölkerung aufrütteln. Der Durchschnittsjapaner weiss ja gar nichts von der Abschlachterei. Aus diesem Grund werde ich während der Oscar-Nacht auch nicht in Los Angeles, sondern in Taiji sein. Sollten wir den Oscar gewinnen, versuche ich, eine Live-Schaltung nach Amerika hinzukriegen.
Sie haben ein Buch zum Thema verfasst. Reicht der Film nicht?
Das Buch liefert Hintergründe, vertieft den Film. Ausserdem bringt es im Stil eines spannenden Romans neue Handlungsstränge ins Spiel und erläutert wissenschaftliche Aspekte zum Lebensraum Ozean.
Richard O’Barry war in den 60ern Trainer von «Flipper» – was er sich bis heute vorwirft und was ihn zum Delfinaktivisten machte. Was ist Ihr Antrieb?
Zum einen habe ich seit Kindestagen her eine Affinität zum Meer. Ausserdem verschlang ich schon immer Literatur zum Thema Ozeane. Weiter bin ich ein anwaltschaftlicher Journalist, und das Massaker von Taiji ist ein Skandal, ein Missstand, der an die Öffentlichkeit kommen muss.
Warum Delfine - und nicht etwa Kühe? Müsste man als Schweizer nicht zuerst vor der eigenen Türe kehren?
Das ist ein Spruch, den die Japaner auch oft bringen. Doch es geht nicht um die Tierart, sondern um die Art und Weise, wie man Tiere nutzt und tötet. In Japan ist das bei den Delfinen schlicht sadistisch und bestialisch. Ausserdem handelt es sich auch um einen Lebensmittelskandal, da Delfinfleisch mit Quecksilber vergiftet ist.
Allerdings ist der Delfin auch ein Sympathieträger – mit dem sich als Buchautor gut Geld machen lässt.
Natürlich ist der Delfin ein Sympathieträger. Doch im Gegensatz zu den Flipper-Fans will ich ihn nicht vermenschlichen. Und gerade weil die Tiere Sympathieträger sind, eignen sie sich, die Öffentlichkeit über die Zerstörung des Lebensraums Ozean sowie die Überfischung aufzuklären. Themen, die wichtige Bestandteile meines Buchs sind – deshalb auch das Kapitel über das Abschlachten von Haien. Die sind ja alles andere als Sympathieträger.
Apropos Sympathieträger: Auch das Thurgauer Connyland setzt auf herzige Delfine.
Sicher ist: das Connyland hat keine Delfine aus Taiji. In einigen europäischen Delfinarien ist die Tierhaltung besser als anderswo. Die Auflagen in der Schweiz sind streng, gerade was die Beckengrösse angeht. Allerdings kann ein Delfinarium nie den Lebensraum eines Delphins ersetzen, die Tiere fühlen sich immer unwohl. Eine artgerechte Haltung ist nicht möglich.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.02.2010, 10:12 Uhr
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55 Kommentare
Ich finde es gut, dass mal ein Film über dieses traurige Thema gemacht wurde. Es sollte verboten werden und viel mehr gekämpft für die Rechte der Tiere. Ich hoffe nur das es wenigstens ein paar Menschen dazu anregen wird dagegen anzukämpfen, courage zu zeigen und nicht einfach nur zusehen und denken "ach wie schlimm" und wieder vergessen! Tiere können sich nicht wehren! Animal Liberation !!!!!! Antworten
Die sollen nur so weiter fahren.Irgendwann ist das meer leer.dann hören sie selber auf Delphine und Wale zu jagen. Mit solchen Leuten sollte man das gleiche tun,was sie mit den Tieren tun.Damit sie auch mal wissen was sie den Tieren antun. Die meisten Delphinarien arbeiten zusammen und helfen anderen Delphinarien mit Delphinen aus.Also brauchen sie gar keine Delphine vom offenen Meer. Antworten
Sumihiro Taranaki, Ihre Beispiele ziehen nicht. Gegen Ferkelkastration ohne Betäubung wird schon länger gekämpft und Luxusware wie Gänseleber essen auch heute nur verwöhnte Ignoranten, denen das Leid der Tiere egal ist. Schächten tun nur Moslems und Juden, aber kämpfen sie mal gegen eine religiöse Tradition. Jegliches Tierleid muss bekämpft werden, egal wo auf der Welt. Antworten
Tradition- eine Ausrede primitiver Menschen. Heute verhungert niemand mehr wenn er nicht Delfine abschlachen kann. Die Norweger schlachten ebenfalls Delfine, - wieso hört man do nichts? Der span. Stierkampf ist ebenso primitiv- Tierquälerei muss einmal offen diskutiert werden- die Länder müssen sich entscheiden: Turismus, Handel- oder mutwilliges Morden- und konsequent handeln. Antworten
Sicher ist das abscheulich, was dort abgeht aber angesichts der bis zu 620'000'000 kg Fleisch (Schlachtgewicht) pro Jahr, die in der Schweiz konsumiert werden ist es oberscheinheilig, wie hier gewisse Leute den kulturellen Zweihänder bemühen. Komme mir niemand mit: die Kühe hätten ja ein schönes Leben. ->Film Tipp: We feed the world - Erwin Wagenhofer (AUT, 2005) Antworten
Der diskutierte Bericht hat einen grossen Fehler: die abgeschlachteten Delfine gehören der Art Delphinus delphis an (gewöhnlicher Delfin) während Delfinarien fast ausschliesslich mit Tümmlern (Tursiops truncatus) arbeiten. Bei den Bildern wo Delfine offenbar lebend ausgewählt werden, zeigen die Bilder tatsächlich nur Tümmler - bei den Tötungen aber nur gewöhnliche Delfine. 2 versch. Geschichten!! Antworten
@Herrn Taranaki: In einem Punkt sind wir uns einig, solange wir nicht alle zur Vegis werden, werden Tiere ihr Leben für unsere Gaumenfreude hergeben müssen. Doch gibt es immer noch die Art und Weise wie Tiere für diesen Zweck erlegt werden. Was ich vom japanischen Fischfang bisher gelesen und gesehen habe, ist absolut unerträglich und auf diese unmenschlich-bestialische Weise absolut unnötig!!! Antworten
Wer nicht vegetarisch lebt, darf sich nicht beschweren über den japanischen Fischfang. Denn: Wo ist der Unterschied zu unserer Nutztierhaltung, die beinahe ebenso brutal ist, aber das Tier sogar schon ab Geburt quält? Ferkel kastrieren ohne Betäubung, Gänseleber mästen, Schächten, etc. etc. Antworten
Der Vergleich, wir (die Europ., Amerik., Australier) würden sich das Rindfleischessen auch nicht verbieten lassen, hinkt leider: Kühe werden speziell dafür auf Farmen gross gezogen, bei Delfinen und Walen werden Wildtiere abgeschlachtet, die vom Aussterben bedroht sind. Sie möchten sich vom Westen nichts aufdiktieren lassen und lenken von andern Problem ab, die sie im Moment auch zu Hauf haben. Antworten
was berechtigt denn uns massenmord an hühnern und kühen auszuüben? haben delphine in japan oder robben in kanada mehr recht zu leben weil sie süss aussehen? um klarzustellen: ich bin gegen diese delphin schlachterei aus vielen gründen, hauptsächlich weil delphine sehr intelligent sind und mehr wahrnehmen können als die meisten anderen tierarten.. soll nur ein denkanstoss sein. Antworten
"Mensch, auch du bist NUR ein Lebewesen dieser Erde, genauso wie jeder Delphin auch" Jedes Lebewesen ein perfekt funktionierendes Ganzes. Das eine schwimmt im Meer, das andere geht auf der Erdoberfläche. Jedes vollkommen in seiner Art. In der Begegnung könnten wir uns so viel geben und von einander lernen... wie sieht diese Begegnung im hier und jetzt aus - jetzt schäme ich mich, Mensch zu sein! Antworten
Natürlich sind Artenschutz, artgerechte Haltung und eine schmerzfreie Tötung bei der Fleischproduktion immer einzuhalten. Aber wenn wir anderen Länderen vorschreiben wollen, dass sie keine Delphine, Affen, Hunde und Katzen essen sollen, dann handelt es sich um kulturelle Arroganz. Oder würden wir uns von den Muslimen das Schweinefleisch und von den Indern das Rindfleisch verbieten lassen? Antworten
Es sei noch angefügt, dass die isländischen Walfänger gemerkt haben, dass man mit den Walen Geld verdienen kann, ohne sie zu töten, in dem man Walsafaris anbietet. Wenn es also gelänge, erstens die Nachfrage nach Delfinen zu eliminieren (z.B. keine Delfinarien besuchen) und man den Fischern eine andere Perspektive geben könnte zu überleben, wäre dieser Misstand nachhaltig zu lösen. Antworten
Bei der völlig berechtigten Empörung bitte ich doch zu bedenken, dass es "die Japaner" nicht gibt. Auch in der japanischen Bevölkerung gibt es - trotz aller vermeintlicher Homogenität - verschiedene Ansichten, auch zum Umgang mit Traditionen. Hier geht es aber wohl mehr um die Existenz der "Fischer", genauso wie bei der Robbenschlachterei die Robbenjäger um ihr Auskommen kämpfen. Antworten
Jetzt fallt nicht mit Vorurteilen über das japanische Volk her. Der normale Schweizerbürger hat auch nichts mit den Banken ,die Steuerhinterzieher unterstützen, gemeinsam. Ich bin sicher, dass die meisten Japaner über diese Delfinabschlacherei genaus soviel wissen wir vor diesem Film. Nämlich kaum etwas. Und das normal japanische Volk findet dies sicher auch nicht toll. Antworten
Ich habe das Buch "Behind the Dolphin Smile" von Ric O'Barry gelesen und es auch von ihm anlässlich eines Besuches in Zürich vor vielen Jahren signieren lassen. Danke an Menschen wie ihn und Sie Herr Roth. Ich hoffe, dieser Film rüttelt die Menschheit auf. Tiere haben unseren Respekt verdient. Antworten
Der Skandal ist ja nicht unbedingt, dass Delfine geschlachtet werden. Kühe und andere Tiere werden auch geschlachtet und das Fleisch anschliessend gegessen. Das Problem ist die Art und Weise. Delfine werden nicht geschlachtet, sondern regelrecht abgeschlachtet! Und das ist leider eine Tierquälerei der schlimmsten Sorte! Brutal und grausam! Antworten
China ist das schlimmste Land, in allen Belangen. Aber endlich weiss jeder, was man schon auf You Tube sehen konnte und noch kann. Jetzt wo die ganze Welt darüber informiert ist, muss das hier ein Ende haben sowie die Stierkämpfe und vieles mehr. Wir sind Menschen, keine Monster und als Mensch ist die Pflicht zur Menschlichkeit ein muss, unsere Stumme für die Stummen, besten Dank!!! Antworten
Wer und was berechtigt die Japaner, solche Massaker an Delfinen auszuüben. Vermutlich werden die Delfinschlächter beim nächsten Massenmord an diesen wunderbaren Meeressäugern in der Bucht von Taiji unvergesslichen Besuch erhalten, vom weltbekannten, unerschrockenen Sea Shepherd und seiner ebenso mutigen Mannschaft. Antworten
Abgesehen von Netzen und Delfinarien, ist das Abschlachten in Taiji zur Zeit der weitaus der sinnloseste und grausamste Akt von Menschen gegenueber Delfinen - ihr Fleisch enthaelt hohe Mengen an Quecksilber und ist sehr giftig fuer den Menschen. Den Japanern genug internationalen Druck machen, um mit dem sinnlosen Abschlachten dieser wichtigen Meeresjaeger aufzuhoeren, kann und muss moeglich sein. Antworten
Die unmittelbarste Gefahr für Wale und Delfine sind die kilometerlangen Treib-, Schlepp- und Stellnetze der Fischer. Wenn sich die Tiere darin verfangen, ersticken sie qualvoll, weil sie unter Wasser keine Luft bekommen und zum Atmen nicht an die Wasseroberfläche können. Antworten
In der Schweiz gab es tatsächlich 2 Delphinarien. Eins Knie-Kinderzoo Rapperswil. Diese Delphine wurden vor einigen Jahren nach Spanien verkauft. Leben heute in schlechten Bedingungen (Betonbecken viel zu klein) Heute noch eins in Lipperswil wie gennant. Nur die Bedingungen sind total anders. Kein Beton. Grosszügiges Bassain (Lagunenähnlich) Delphine Vermehren sich selbsständig, Mehrere Junge. Antworten
Meine persönliche "Tradition" ist es schon seit einiger Zeit (wegen der Jagd der Japaner auf Wale), möglichst kein japanisches Produkt zu kaufen. Insbesondere kein Auto und keine Elektronik. Weil ich mit solchen "Geschäftspartnern" auch indirekt nichts zu tun haben will. Eine gute Tradition, finde ich. Antworten
Es ist skandalös, dass man Japan bei seiner lebens- und umweltfeindlichen Abschlachtung von Delfinen und Walen, aber auch dem Fangen von Haien, denen lediglich die Flossen abgeschnitten und deren Körper anschliessend wieder ins Meer geworfen werden, gewähren lässt! Hier wären wohl andere Tierschutzorganisationen aus GB besser als WWF und Greenpeace geeignet diesen Horror aktiv zu bekämpfen..! Antworten
Der Hinweis auf die angeblich unverrückbare Tradition zieht nicht. In der Schweiz war es lange Jahre Tradition, dass die Frau am Herd steht, heute haben wir Frauenstimmrecht und Politikerinnen zuhauf. Im Mittelalter haben Europäer als Volksvergnügen Katzen zu Tode gequält. Heute ist das strafbar. So einen Wandel kann auch Japan erreichen. Bei den Griechen sind Delphine heilig... Antworten
@J. Kirchner: Sie mögen keine Problemchen mit Zahlen zu haben, jedoch mit der Verknüpfung von Tatsachen: Woher kommen den die Delphine in Lipperswil? Vielleicht aus Taiji?? Die Delphinarien sind mit ein Grund, dass diese Tiere dort abgeschlachtet werden. Gäbe es keine Delphinarien, hätte möglicherweise das Abschlachten ein Ende weil es nicht mehr lukrativ ist. Antworten
@Johann Kirchner. Das ganze war auch gar nicht als Angriff auf dieses einzige Delfinarium in der Schweiz gedacht, und natürlich stehen die Zahlen in keinem Verhältnis zu dem was unsere japanischen Kollegen anrichten. Nur, wenn man den Japanern den Wal und Delfinfang verbieten möchte müsste man den Spaniern ja auch den Stierkampf wegnehmen. Traditionen sind leider nicht immer was positives. Antworten
Jap. Botschaft in Bern verlangt Respekt, für eine Tradition? Respekt vor Mitgefühl, der Menschlichkeit und dem Bewusstsein der Menschen darüber, dass diese Tiere wie wir Todesangst, Schmerz und Leid fühlen, wäre wohl angebrachter. Wie wollen wir Menschen weiter wachsen, wenn wir das hier weiter, wie vieles andere auch, stillschweigend tolerieren??? Antworten
@Diego Petraccini: Sie scheinen mit Zahlen Ihre Problemchen zu haben. Wir sprechen wir von 2'000 Delfinen, die jährlich abgeschlachtet werden. @Fabio Rossi: Dasselbe gilt für Sie. Klar, es sind angeblich 4 Delfine, die dort verendet sind, aber diese Zahl steht in keinem Verhältnis zu den 2'000 in Japan. Antworten
Vorab: Ich habe keinerlei Bedürfnis, Delfinfleisch zu essen. Doch Delfine sind keineswegs vom Aussterben bedroht, es gibt Millionen davon. Ein Japaner würde niemals ein Kaninchen essen, ein Inder niemals ein Rind (nehme ich an), es geht bloss um unsere kulturelle Empörung und NICHT um den Umweltschutz! Von daher wäre z.B. der Schutz von Walen und Wäldern sehr viel wesentlicher!!! Antworten
Bitte eines beachten: Was Flipper den Delphinen "angetan" hat, ist nicht ganz so schlimm was der Weisse Hai den Haien angetan hat, denn sterben die Haie, stirbt das Meer. Leider sind diese aber nicht ganz so knuddelig... Empfehlenswert ist hier der Film "Sharkwater - Wenn Haie sterben", der wohl dem gleichen Genre zugewiesen werden kann. @Roland Peter: Conny-Land in Lipperswil Antworten
Falls jemand denkt, Delfinarien gebe es bei uns nicht! - In der Schweiz gibt es tatsächlich noch Delfine in Betonbecken gehalten - im Connyland im Thurgau wird damit noch immer eine Freizeitparkmaschinerie tüchtig am Laufen gehalten ... Nur so viel zum suggerierten Gedanken von Roland Peters Kommentar, wir seien besser! Dass unsere Supermärkte frei von Delfinfleisch sind, hoffe ich doch schwer ... Antworten
Es geht hier nicht um Tradition, dies ist nur ein Erklärungsversuch. Es ist leider so, dass die meisten asiatischen Kulturen einen völlig anderen Bezug zu Tieren haben als wir. Das ist schwierig für uns nachzuvollziehen und erfüllt uns mit Wut aber leider können wir so gut wie gar nichts dagegen machen. Trotzdem gut das es Menschen gibt die darauf aufmerksam machen. Antworten
Die japanische Wirtschaft lebt vom Export. Würden alle Kunden japanischer Produkte beim Einkauf selektiver sein und dies den Importeuren auch kommunizieren, würde sich sehr rasch was ändern. Die grossen japanischen Exportfirmen wären nicht bereit sich ihr Geschäft von 30 Delphinfischern vermiesen zu lassen. Erinnern wir als Konsumenten immer wieder daran, dann tut sich auch etwas! Antworten
Schade wird dieser Film kein Kassenknüller wie AVATAR! Unsere Gesellschaft geht lieber mit aufgesetzter Brille sich was schönes anschauen, als sich Gedanken um unser " Konsum" Verhalten zu machen. Geschweige denn, irgendetwas im Konsum Verhalten zu ändern. Sprich: auf etwas Überfluss zu Verzichten... Antworten
Es ist schlimm was die Bestie Mensch diesen hoch intelligenten Tieren antut. Die Japaner mischen immer an vorderster Front mit. Beim Walfang langen sie zusammen mit den Norwegern auch kräftig zu. Die Japaner politisch unter Druck zu bringen wird nichts einbringen. Die machen was ihre Tradition verlangt. Zu was Sanktionen bei diesem Volk führen können hat man vor knapp 70 Jahren erleben dürfen. Antworten
Ich habe Ric O.Barry anlässlich eines Besuches in der Schweiz vor Jahren kennen lernen dürfen. Habe sein Buch "behind the dolphin smile" gelesen und bin fasziniert von diesem Mann und seinem Engagement für diese Tiere. Es ist fürchterlich was wir Menschen den Tieren antun. Es braucht mehr solche Menschen wie Ric. THANK YOU RIC!!! Antworten






Roland Zürcher
Möge den netten Nationalisten , Traditionisten endlich ein neues Bewusstsein am Horizont aufgehen damit endlich das Sinnlose abschlachten der Meerestiere gestoppt wird Bedenkt die Tierwelt hatt auch seine Form den Inhalt und den Sinn Antworten