Kultur

Die Lady als Ikone

Von Olivia Müller. Aktualisiert am 20.01.2012 2 Kommentare

Der Fotograf Bob Willoughby begleitete Audrey Hepburn seit Beginn ihrer Karriere. Ein wuchtiger Bilderband des Fotografen würdigt die grazile Schönheit.

1/7 Audrey Hepburn, eine Ikone, die noch heute unzähligen Frauen als Stilvorbild dient.
Bild: Taschen Verlag

   

Neuauflage, erscheint im Februar: Bob Willoughby. Audrey Hepburn. Taschen Verlag, 280 Seiten, zirka 73 Franken. ISBN: 978-3-8365-2737-8. (Bild: Taschen Verlag)

«Audrey Hepburn»






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Natürlich: «Breakfast at Tiffany's», das kleine Schwarze, ihre elfenhafte Figur und die grossen Rehaugen. Das alles assoziieren wir mit Audrey Hepburn. Die aus Belgien stammende Audrey Hepburn wollte eigentlich eine grosse Ballerina werden. Dieser Traum erfüllte sich nie, dafür wurde sie eine gefeierte Hollywood-Schauspielerin und Stilikone – und somit unsterblich.

Der Taschen Verlag widmet der Diva einen Fotoband mit unkonventionellen, teils verblüffend authentischen Bildern des Fotografen Bob Willoughby. Dieser arbeitete als Studiofotograf in Hollywood und hatte Stars wie Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor und Jane Fonda vor der Linse. Sein liebstes Objekt aber war die zierliche Audrey Hepburn. 1953, Audrey siedelte gerade in die Vereinigten Staaten über, knipste Willoughby die ersten Bilder des damals noch unbekannten Starlets.

Ein würdiges Andenken

Hollywood wurde bald auf die Hepburn aufmerksam, bereits für ihren ersten amerikanischen Film, «Roman Holiday» («Ein Herz und eine Krone»), wurde sie mit einem Oscar ausgezeichnet. Es folgten viele weitere Nominierungen, ein Grammy, ein Emmy und der Tony Award. Immer an ihrer Seite war der Fotograf Bob Willoughby, mit welchem sie seit ihrem steilen Aufstieg eine tiefe Freundschaft verband.

Willoughby begleitete die Schauspielerin mit seiner Kamera zu Hause und bei der Arbeit. Entstanden sind dabei wundervolle Fotografien, die alle Facetten der anmutigen und eleganten Schönheit Hepburns widerspiegeln. Dieser Fotoband ist ein würdiges Andenken an eine Frau, die bis heute begeistert und prägt.

(DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.01.2012, 14:57 Uhr

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2 Kommentare

Romana Henchoz

20.01.2012, 15:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Wahnsinnig schoene Bilder. Wenn man ihr schlecht gepflegtes Grab am Genfersee bei Morges sieht, kann man diese Bilder fast nicht glauben. Sie war auch eine Botschafterin fuer Kinder der UNO, leider starb sie kurz danach an Krebs, und wurde in ihrer Heimatgemeinde am Lac Leman beerdigt in einer schlichten Abdackung. Antworten


marie vanveen

20.01.2012, 22:20 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Audrey Hepburn wurde in Brussel geboren, hatte eine hollaendische Mutter, Baronin Ella von Heemstra und ein Englaendische Vater, Joseph Hepburn ein Baenkler.
Sie wohnte waehrend dem Krieg in Arnheim und hatte so weinig zu essen dass sie ein Hungeroedeem und Blutarmut bekam und nie mehr richtig davon genas, darum ihr zierliche (eigentlich anorexia) Figur.
Auch war sie ein starke Raucherin.
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