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Die Frauen vs. Kristina Schröder

Die deutsche Familienministerin hat ein privates Buch gegen den «Weltanschauungsfeminismus» geschrieben – und sich dabei womöglich ihr politisches Grab geschaufelt. Mehr...

Von Michèle Binswanger.

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62 Kommentare

Anita Rohloff

29.04.2012, 11:46 Uhr
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"Der Feminismus setzt die Schwäche und Unmündigkeit der Frauen als Prämisse voraus, um seine Existenzberechtigung aus der Absicht ableiten zu können, sie zu schützen."
Also bitte: Daran ist doch nichts verkehrt, Frau Binswanger!
„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“ sagte Kurt Tucholsky.
Antworten


Karl Müller

28.04.2012, 10:45 Uhr
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@Martina: Nein, die Lohndifferenz (ungleich Diskriminierung) ist unbereinigt in der Studie BASS, die unbezahlte Erziehungsarbeit wird durch den Partner finanziert, und in den Altersheimen finden sich wohl mehr Zwangsarbeit-Männer durch Wehrpflicht als unbezahlte weibliche Arbeitskräfte. Alles klar? Antworten


markus roth

27.04.2012, 10:20 Uhr
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frau schröder ist mitglied bei den lutherisch-evangelikalen und dort wird ein patriarchalles weltbild gepflegt mit ablehnung des feminismus ! dies sollte doch erwähnt sein dürfen ? Antworten


Alain Burky

27.04.2012, 11:25 Uhr
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Das wuerde ja passen (aehnlich wie calvinistisch; Hugenotten die nach Nord-D ausgewandert sind).
Aber, Esther Vilar z.B. ist konfessionslos ...


M. Waeber

27.04.2012, 10:37 Uhr
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Das Frau Binswanger das Ganze so negativ beurteilt, vermag ja nicht wirklich zu erstauen. Die Frage sei erlaubt, ob sie das Buch wirklich objektiv beurteilen kann. Jedenfalls sind die Zitate aus dem Buch (ich habe es nicht gelesen) eher dazu geeignet Frau Schröder zuzustimmen. Antworten


Jasmin Hardegger

27.04.2012, 09:56 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Komisch, dass sich 'Frauen' gefühlt vorallem in den Gebieten stark machen, in denen Sie profitieren können. Ich denke zudem, dass Frau Biswanger die falsche Person ist, um dieses Thema zu behandeln. Zu sehr hängt Sie, meiner Meinung nach, an diesem arme Frau vs. gemeine starke Männer Klischee. Antworten


Frank Baum

27.04.2012, 09:30 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Es handelt sich hier um den Zickenkrieg der alten Feministinnen gegen eine Frau, die die Feministinnen kritisiert. Die Reaktion auf Frau Schröder's Buch zeigt lediglich, welcher linken Zensur die Deutschen unterdessen unterworfen sind. Eine Kritik an den Feministinnen ist leider Tabu. Die Deutschen verabschieden sich nach links von der Aufklärung. Antworten


Alain Burky

27.04.2012, 08:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die grosse Widersacherin von Alice Schwarzer in den 70-ern;
die (Soziologin, Aerztin, Schriftstellerin) Esther Vilar
laesst sich dem "kritischen Rationalismus" zuordnen...
Antworten


Martin Fischer

27.04.2012, 08:25 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Volltreffer, die Bodentruppen schreien Zeter und Mordio. Antworten


Pirmin Meier

27.04.2012, 07:53 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

"Grab geschaufelt", ein Wortschatz, der im Krieg der Geschlechter heute Tarif ist. Für Aussagen, die ich an einem feminismuskritischen Kongress nicht mal wörtlich gemacht habe, wurde ich vor Jahresfrist diskussionslos als Lehrerfortbildner "dispensiert", desgleichen eine angeblich männerfreundliche deutsche Gleichstellungsbeauftragte. Dieser stalinistische Feminismus wird keiner Frau weiterhelfen. Antworten


Markus Studer

27.04.2012, 07:50 Uhr
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erstaunlich, was für ein orchestriertes gejammer und proleten es auslöst, wenn sich jemand gegen eine klischehafte darstellung von gleichberechtigungsanstrengungen ausspricht. gleichberechtigung wird kaum als chance für alle verstanden und unterstützt. vielmehr dienen sie als projektionsfläche für allerlei persönliche kränkungen und "faust-im-sack"-gejammer. nicht nur schade, sondern erbärmlich! Antworten


Karl Müller

27.04.2012, 18:17 Uhr
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@Markus: Gleichberechtigung als Chance. Wunderbar. Aber gleichzeitig unterstellen Sie anderen, dass sie "jammern", wenn sie Fakten auf den Tisch legen, die das eine Geschlecht direkt durch das Gesetz diskriminieren. Ihre Argumentation geht also nicht ganz auf, es sei denn Gleichebrechtigung gilt für Sie, wie meistens bei Diskussionen zu diesem Thema, nur in Richtung Frau.


Ernst Battista

27.04.2012, 01:20 Uhr
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...und schon wieder beschäftigen sich die Frauen ausschliesslich mit sich selber. Elegant wie Frau Binswanger die Kritik seitens der Männer wieder mal in die Ecke stellt. Hauptsache das alte frauenbewegte Weltbild bleibt unverrückbar. Das passiert eben, wenn man sich mit nichts anderem auseinandersetzt. Monothematischer Journalismus eben. Antworten


Reto Stadelman

26.04.2012, 23:22 Uhr
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"Sie verurteilt die «ideologischen Schützengräben», die eine Verständigung von vornherein verhinderten und so den Fortschritt verhinderten." Ein Problem das ALLE politischen Fronten haben. Es ist ein schmaler Grat zwischen eigene Meinung konsequent vertreten und aus «ideologischen Schützengräben» heraus zu schiessen... Allgemein finde ich Frau Schröders Einstellung richtig. Antworten


Andrea Hadorn

26.04.2012, 21:15 Uhr
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Aus den Kommentaren muss ich schliessen, dass die Scheidungsgesetze und die Strategien der Scheidungs-Anwältinnen und Anwälte von Feministinnen stammen. – Aha. Und das bei bürgerlichen Mehrheitsverhältnissen seit Jahrzehnten… Dann störe ich jetzt nicht weiter bei der gegenseitigen Bestätigung der Kommentierer und gehe meinen feministischen Spass haben. Schönen Abend noch! Antworten


Reto Stadelman

27.04.2012, 08:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

"Und das bei bürgerlichen Mehrheitsverhältnissen" Da liegt der Hund begraben. Die Konservativen fördern nicht den Mann (wie Sie es zu glauben scheinen) sondern die alten Rollenmuster. Daher sind auch die Scheidungsgesetze noch aus dem 20Jh. Schade das Sie uns verlassen Frau Hadorn. Man kann sich nur weiterentwickeln wenn man mit Anderstdenkenden kommuniziert, nicht mit gleichdenkenden.


Markus Studer

27.04.2012, 07:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

herr müller, die feministischen positionen in den genanten fragen richten sich nicht gegen sie persönlich. sie suchen nach gleichen rechten für alle. dafür können sie sich auch einsetzen. erfolgreicher sind sie aber, wenn sie nicht gegen die gleichgesinnten kämpfen und platitüden rumposaunen, sondern cool bleiben und für die sache einstehen...


Karl Müller

27.04.2012, 07:48 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Andrea: Welche Positionen nehmen viele FeministInnen ein bei: Revision Scheidungsrecht, Revision Sorgerecht, Revision AHV(-Alter), Wehrpflicht, Abtreibung, Kuckuckskinder? Eben. Pro-Femina, contra Vir.


Karl Müller

26.04.2012, 20:37 Uhr
Melden 59 Empfehlung 0

"sich benachteiligt fühlende Männer" - Klatsch! Ein Schlag ins Gesicht, vielen Dank Frau Binswanger. Natürlich sind das alles antifeministische Erfindungen, dass alle Männer vom Gesetzgeber direkt diskriminiert werden, nur weil sie Männer sind! AHV, Wehrpflicht, Sorgerecht, Witwerrente, BVG allgemein, Abtreibung, Justizurteile, Kuckuckskinder usw. Klasse! Antworten


Karl Müller

27.04.2012, 18:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Markus: Ist für Sie ein Benennen von krassen Diskriminierung jammern? Haben Sie das den FeministInnen damals und heute auch so gesagt? Sie sollen weniger jammern, dass sie kein Stimmrecht haben? Vom Jammern bin ich schon lange weg, mittlerweile ist es ein lautes Rufen! Leider noch notwendig, wie man im tendenziösen Text von Frau Binswager sieht!


Ernst Battista

27.04.2012, 11:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Loredana Lohrmann: und wie sieht es mit den vielen Familien mit schulpflichtigen oder älteren Kindern aus, wo die Mutter nett hautptsächlich ihrer persönlichen 'Weiterentwicklung' und 'Selbstentfaltung' nachgeht und keine oder nur geringe Verantwortung für das Einkommen übernimmt? Hier geht es nicht um die private Aufteilung - ob richtig oder falsch - sondern um Gesetz.


Loredana Lohrmann

27.04.2012, 11:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@K. Müller: Verstehe Ihre Ansicht. Doch es ist wichtig zu sehen, wie es zu diesen Gesetzesgrundlagen kam. In D war es beispielsweise gesetzlich verankert, dass die Frau sich um den Haushalt zu kümmern hatte. Daher auch klar, dass sie finanziell abhängig war und bei einer Scheidung/Todesfall Unterstützung brauchte. Ansonsten: Wehr"pflicht" in CH = ein Witz heutzutage. Und: bitte besser verhüten!


Markus Studer

27.04.2012, 08:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

herr müller, gleichstellung funktioniert für beide geschlechter, das stimmt. dann setzen sie sich auch für beide geschlechter ein und jammer sie nicht darüber, dass sie die frauen zum wk zwingen und ihnen die witwerrente vorenthalten.


Karl Müller

27.04.2012, 07:45 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Loredana: Und was hat das mit der erwähnten gesetzlichen Diskriminierung von Männern zu tun? Die Männer werden direkt durch den Gesetzgeber diskriminiert, etwas, was man bei Frauen zum Glück heute vergeblich sucht. Gleichberechtigung funktioniert aber für beide Geschlechter, nicht nur für die Frau.


Loredana Lohrmann

26.04.2012, 21:39 Uhr
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Meine beiden Eltern haben beide immer zu 100% gearbeitet, wobei sie zusätzlich noch den ganzen Haushalt erledigen durfte, während er zum Grossteil keinen Finger dafür rührte. Und seine WKs verbrachte er mehrheitlich im Büro... Die armen Männer!


Thomas Müller

26.04.2012, 19:14 Uhr
Melden 45 Empfehlung 0

Heute verzeichnen alle westlichen Länder, in denen es eine starke feministische Strömung gibt, einen Bevölkerungsrückgang und eine steigende Ueberalterung der Gesellschaft. Um wirtschaftlich noch weiterzufunktionieren sind sie ausgerechnet auf Zuwanderung aus Ländern angewiesen, in denen es keinen Feminismus gibt! Der Feminismus wird sich also letztlich wegen Nachwuchsmangels selbst abschaffen. Antworten


Rolf Fritz

26.04.2012, 18:22 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

"insbesondere den politisch denkenden, gar nicht gut angekommen". Gemeint ist: bei links politisierenden Frauen (andere Frauen sind nicht existent) Antworten


thomas müller

26.04.2012, 17:29 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ich Ihrer Ansicht zum Fem. recht geben - wenn es schon keinen Grund dafür gibt, dass eine Frau weniger verdient als ein Mann, warum gibt es dutzende Feministinen, die das an die Häuserwand schreiben? Ich glaube mit diesem Kampf gibt man einer jungen Generation, die sich intuitiv gewohnt ist, das Richtige zu tun, das Gefühl, man befinde sich immernoch in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts! Antworten


Sam Pirelli

26.04.2012, 17:24 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Die meisten Kommentare hier nähren sich aus antifeministischen Klischees, wie sie im Internet und von sich benachteiligt fühlenden Männern gern gezeichnet werden. Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, ob man nur geträumt hat, im dritten Jahrtausend angekommen zu sein. Antworten


Reto Stadelman

29.04.2012, 12:16 Uhr
Melden

@Müller
In der Tat bin ich das. Ich habe gerade wieder einen Marschbefehl von unserem erhabenen Vaterland erhalten ;-) WK sei Dank... Im Bereich Scheidung aber machen wir kontinuirlich Fortschritte. Sie müssen für die Ex-Frau nur Allimente zahlen wenn diese nicht Arbeitstätig war und das gemeinsame Sorgerecht wird nun ja entlich zum Standart erhoben. Und arbeiten werden eh alle bis 70


Karl Müller

28.04.2012, 11:49 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Reto: Wie bitte? Gerade Sie als junger Mann sind von der Wehrpflicht betroffen. Sollten Sie Kinder zeugen, wird Scheidungsrecht und vor allem Sorgerecht Ihre Beziehung zum eigenen Kind belasten. Dass Sie später pensioniert werden, und damit alle Vorzüge der Rentner auch später haben, mag Ihnen noch weit weg sein, aber viele andere Männer betrifft es heute. Ich hoffe Ihr Text war ironisch gemeint.


Reto Stadelman

28.04.2012, 11:42 Uhr
Melden

@Müller
Diese wenigen Dinge bei denen wir nicht gleichberechtigt sind (AHV, Scheidung, Militärdienst) darüber können wir stehen, finden Sie nicht? Vergessen Sie nicht, diese unfairen Gesetze haben heute weit weniger Einfluss auf die Gleichberechtigung als die bestehenden gesellschaftlichen Vorstellungen. Irgendwann müssen auch diese Gesetze sicherlich angepasst werden. Aber das hat keine Eile.


Reto Stadelman

28.04.2012, 09:05 Uhr
Melden

Antwort3:
Das ist schädlicher Feminismus. Gleichberechtigung gesetzlich aufzuheben um eine gesellschaftliche Ungerechtigkeit zu beseitigen die mit dem Tod der alten Patriarchen ohnehin zu 50% verschwinden wird oder aber ganz andere Lösungsansätze braucht.Beispiel: Keine stereotype Erziehung mehr. Managerinnen die nicht als Sonderfall dargestellt und immer nach ihren Genderproblemen gefragt werden.


Reto Stadelman

28.04.2012, 08:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Antwort2:
Das macht vor allem junge Männer wie mich wütend. Wir haben die Gleichberechtigung NIE in Frage gestellt. Für uns ist sie Standard. Und nun wirft man uns von oben herab Gesetze in den Karriereweg nur weil wir keine Frauen sind. Man vermittelt uns den Eindruck, Können zähle weniger als das Geschlecht. Damit wird der Geschlechterkampf wiederbelebt. Etwas, was ich nicht verstehe...


Karl Müller

28.04.2012, 10:49 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Reto: Nein, wir haben keine gesetzliche Gleichberechtigung. Wie kommen Sie darauf? Die Männer werden in vielen Bereichen direkt durch das Gesetz diskriminiert. Ich zähle nicht mehr alle Bereiche auf. Aber die Aussage, dass gesetzlich eine Gleichberechtigung gegeben sei, kann sich nur auf die Frau beziehen. Die Männer bleiben aussen vor.


Reto Stadelman

28.04.2012, 08:51 Uhr
Melden

Antwort1:
Mit schädlich ist folgendes gemeint: Wir haben ja gesetzlich gesehen schon eine Gleichberechtigung. Gesellschaftlich sind wir aber leider noch nicht so weit. Es ist nun aber sehr gefährlich mit z.B. Quoten die juristische Gleichberechtigung für die gesellschaftliche Gleichberechtigung aufzuheben.


Cecilia Quadri

27.04.2012, 12:25 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr Stadelman, was meinen Sie mit dem "schädlichen Feminismus der heutigen Tage"? Wo genau findet dieser schädliche feminisitsche Diskurs denn statt? Meine Generation (ich bin 26) setzt sich kaum wirklich mit der Geschlechterrolle auseinander und wenn sie es tut, dann bestimmen sie leider nicht solche Debatten wie diese hier.


Fritz Schober

26.04.2012, 17:51 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

"wie sie im Internet"
Wer sowas schreibt ist wohl noch nicht einmal in den 90ern angekommen...


Marcel Zufferey

26.04.2012, 17:12 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wahrscheinlich ist es weniger ihr Buch, mit dem sich Kristina Schröder ins Abseits befördert, sondern vielmehr ihre Parteizugehörigkeit: Die FDP ist z. Z. die Verliererpartei in Deutschland. Zum postmodernen Zweig der Frauenbewegung hat sich Frau Binswanger ja auch schon einmal kritisch geäussert: Ob "das Ende des Feminismus" naht, darüber gehen die Meinungen bekanntermassen weit auseinander... Antworten


Marcel Zufferey

26.04.2012, 18:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Uups: Fehler unterlaufen, stimmt.


Bernd Oehler

26.04.2012, 17:32 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Nicht auseinander gehen können dagegen die Ansichten über die Parteizugehörigkeit von Schröder: sie ist in der CDU. Aber schön, dass Sie Ihre fundierte Meinung abgesondert haben …


Bruno Bänninger

26.04.2012, 17:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Die beiden Jobs als Bundesministerin und Mutter sind offensichtlich Teilzeitjobs die Zeit lassen für intellektuell angehauchte Ergüsse in Buchform. Frau Schröder ist nicht die Einzige aber die Jüngste Minister/in die ihre theoretischen Weisheiten basierend auf ein Bisschen Lebensfahrungen kundtun muss. Wie beurteilt sie selbst als bestandene Frau an ihrem 60. Geburtstag ihre Phrasen von heute? Antworten


Beni Schwarzenbach

27.04.2012, 08:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wenn Sie so viel Lebenserfahrung haben, Herr Bänninger, dann beehren Sie uns doch ihrerseits mit einem Buch. Meiner Erfahrung nach werden die Menschen mit zunehmendem Alter nur unwesentlich gescheiter, dafür aber sehr viel zynischer, intoleranter und egoistischer. Die Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion erlernen viele gar nie. Löbliche Ausnahmen gibt es zum Glück auch.


Sebastian Schmid

26.04.2012, 17:02 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Feminismus hat so gar nichts weibliches mehr. Schade eigentlich. Er entwickelt sich immer mehr zum Extremismus. Leider kann man ihn so nicht mehr ernst nehmen und er schadet dem Dialog. Antworten


Stefan Flüeler

26.04.2012, 16:52 Uhr
Melden 77 Empfehlung 0

Sehen Sie es endlich ein, Frau Binswanger: Der Feminismus wird zunehmend als sexistische Irrlehre verstanden.
Vor 30 bis 50 Jahren hatte die Frauenbefreiung ihre Berechtigung, in den Entwicklungsländern zum Teil auch heute noch, ansonsten aber ist die feministische Ideologie erledigt und vorbei, weil Frauen bei uns einfach nicht mehr benachteiligt sind, in Teilen sogar massiv bevorzugt werden.
Antworten


Reto Stadelman

27.04.2012, 08:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Da haben Sie recht Frau Quadri. Die Gleichberechtigung ist Gesellschaftlich noch nicht erreicht. Aber ich bezweifle stark das man mit Gesetzen beschleunigen soll was sich mit den Jahren ohnehin von selbst entwickeln wird. Es ist wichtig die Gräben zwischen Mann und Frau zuzuschütten und nicht sie mit Gesetzen wie Quoten offen zu halten. Meine Meinung.


Cecilia Quadri

26.04.2012, 21:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Benachteiligung der Frauen mag nicht offensichtlich sein, aber Zwänge gibt es noch. Dabei will das nicht heissen, es ginge um die Emanzipation der Frauen von den bösen Männern. Auch diese sind Zwängen unterworfen. Im Übrigen wäre es Angebracht, die Fragen nicht nur aus der Logik des binären Geschlechtersystem zu stellen und hier nicht mit Halbwissen um sich zu werfen.


heinz kistler

26.04.2012, 16:33 Uhr
Melden 72 Empfehlung 0

In der Tat hat sie sich damit ihr eigenes politisches Grab geschaufelt. Wer sich in Deutschland mit dem Feminismus anlegt (allen voran natürlich Schwarzer) wird längerfristig aus dem Verkehr verleumdet. E. Vilar + E. Hermann lassen grüssen.
Die Opferrolle der Frau muss unantastbar bleiben, so ist der deutsche Feminismus.
Dass gerade dies die Frauen entmündigt, ist zu logisch für Feministinen.
Antworten


Thomas Wepfer

26.04.2012, 16:24 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wenn der Feminismus das Rollenbild Frau ablehnt, dann ist die inhaltliche Qualität hoch, aber der Kreis der Unterstützer klein.
Wenn der Feminismus das Rollenbild Frau akzeptiert, dann ist die Zahl der Unterstützer gross, aber die Inhaltliche Qualität ist gering.
Antworten


Karin Ziegler

26.04.2012, 16:21 Uhr
Melden 56 Empfehlung 0

Aber das ist doch so offensichtlich, dass sich der Feminismus (militant) immer aus einer Opferrolle heraus definieren muss! Alles andere würde eigenständiges Denken und Handeln erfordern. Andere (Männer, Gesellschaft, Politik, Kirche usw.) zu beschuldigen ist die einfachste Art, das eigene Nichtkönnen und Nichtwollen zu bemänteln! Frau Schröder beschreibt der Kaiserin neue Kleider, danke dafür! Antworten


Daniel Hüppi

26.04.2012, 17:44 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Des Kaisers neue Kleider kann nur jemand beschreiben, der sie nicht sieht, aber nicht merkt, dass das daran liegt, dass es sie nicht gibt. Mit Märchen argumentieren will gelernt sein ;-)


Thomas Berger

26.04.2012, 16:14 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

(Frauen)Quoten sind der selbsterklärte Untergang einer Gesellschaft. So lange die Quote der Bewerberinnen wesentlich tiefer ist als die Quote der eingestellten Frauen sollte man sich eher fragen was gemacht werden muss, damit sich Frauen auf die Jobs bewerben (z.B. Wording der Stellenausschreibung) als dass man die Genderkeule schwingt. Was kommt als nächstes? Männerquote in Pflegeberufen? Antworten


Bruno Froehlich

26.04.2012, 16:01 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Antiquierte Diskussion. Laengst vor Schwarzer gab es Frauen die in muehsamen, kleinen Schritten Frau den Weg zu neuem Selbstverstaendnis ebneten. Schroeder, Schwarzer und viele andere bedienen Klischees und wuerden besser ihre Kraefte einsetzen, dass Gleichberechtigung nicht bloss in noch vielen Bereichen eine Worthuelse bleibt. Schroeder mit ihrer Familienpolitik voellig aus der Spur geraten. Antworten


Beni Schwarzenbach

26.04.2012, 15:54 Uhr
Melden 164 Empfehlung 0

Genau wie vor zwei Jahren Thilo Sarrazin äusserst sich nun Kristina Schröder zu einem wichtigen, zeitgenössischen Thema mit einer neuen Sichtweise. Wie damals regt sich die Empörungsgesellschaft mittels lautem Geschrei masslos auf, weil diese nicht in das neobünzlige Weltbild einiger Moralmonopolisierer passt. Für mich ein guter Grund, beide Bücher zu kaufen. Gratuliere zu Ihrem Mut Frau Schröder! Antworten


Arnold Bückling

27.04.2012, 01:25 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@P.Faber: das gehört zum Selbstverständnis der Neo-Konservativen. Sie empfinden ihre Rückbesinnung auf spätmittelalterliche/frühindustrielle Ideologien als "avantgardistisch". Eine billige Marketing-Strategie und orwellscher Neusprech: Benne etwas genau mit seinem Gegenteil...
Progressiv wird so zu "bünzlig" und konservativ zu progressiv. Doppel-gut++ und die Sonne geht im Westen auf!


Peter Faber

26.04.2012, 16:39 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Was ist denn an den Ansichten von Herrn Sarrazin und von Frau Schröder neu, und was ist daran nicht-bünzlig?


samuel wehrli

26.04.2012, 15:59 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Sagen wir's mal so. Mit der etwas zu starken Bewegung weg vom "Küchenherd" hat sich der Feminusmus selbst in eine Sackgasse manövriert. Antworten


Reto Stadelman

27.04.2012, 08:18 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Pardon, aber das ist ja wohl ein dummer Kommentar. Auch wenn dies nur als Witz gemeint war (hoffe ich doch stark!) ist es trotzdem daneben. Der Feminismus schafft sich nicht selber ab "weil er sich zu sehr vom Herd wegbewegt", sondern weil er allgemein zu extrem ist und sich eben nur für Frauen und nicht die Gleichberechtigung einsetzt. Herren! Bei solchen Kommentaren müsst ihr Einschreiten!


Reto Burgener

26.04.2012, 15:38 Uhr
Melden 194 Empfehlung 0

Ehrlich gesagt, wo sie wörtlich zitiert wird, kann man ihr nicht ernsthaft widersprechen. Was man ihr unterstellt, ist wahrscheinlich nicht korrekt. Die Frauen, die sich als Feministinnen bezeichnen, und in der Oeffentlichkeit stehen (Alice Schwarzer, z.Bsp.), werfen konstant mit Klischees über Männer um sich, und beschreibt Männer als Täter und Frauen als Opfer. Antworten


Blanche Wu

27.04.2012, 13:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Das sehe ich auch so. Es ist einfach mühsam wenn die Frauen sich nur als Opfer und die Männer nur als Täter beschreiben. Schlussendlich sit es es gä und es nä. Und dort muss man ansetzen. Denn nicht alle Männer sind böse und nicht alle Frauen Opfer. Jawohl. Es ist zu billig auf alten Bildern herumzutrampeln, dass es vieles zu regeln gibt streitet ja niemand ab.


Kurt Mooser

27.04.2012, 06:17 Uhr
Melden

Herr Burgener, mehr als Klischees über Feministinnen, z.B. Alice Schwarzer, haben Sie doch auch nicht zu bieten. Täter, Opfer, darum ging es im Feminismus vor 40 Jahren, die Zeiten haben sich geändert.


Cecilia Quadri

26.04.2012, 20:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Haben Sie jemals Alice Schwarzer zugehört? Gerade ihr fürsorglich, sanfter Grossvater, von dem sie grossgezogen worden ist, diente ihr als Beispiel dafür, dass die traditionellen Geschlechterzuschreibungen zu hinterfragen sind. Sie zeichnet keine klischierten Männerbilder. Alice Schwarzers Denken kann man durchaus kritiesieren, aber sie stellt weder sich noch die Frauen als Opfer.



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