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Diskussion

«Da sind grauenhafte Dinge im Gang»

Morgen erscheint Lukas Hartmanns neuer Roman «Räuberleben». Ein Gespräch über die Lehren der Geschichte, seine Abkehr vom Pazifismus und sein spezielles nächstes Projekt. Mehr...

Interview: Linus Schöpfer.

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9 Kommentare

gabriela merlini

21.02.2012, 06:06 Uhr
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Ja, nicht wenige erstarren vor gewissen Herrschaften:)! Mir kam assoziativ "Karnikel" in den Sinn. Kann es sein, dass Herumgetriebene mehr Geschichtsverständnis haben müssen? Die Sesshaften, Alteingesessenen schreiben zwar vor, aber auch zurecht? Mich interessiert dieses Buch, bin gespannt, auch weil einem Getriebenen Stimme gegeben wird, schön. Antworten


Christian Vontobel

20.02.2012, 17:25 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Geschichte lehrt uns, das ist schnell gesagt aber nicht so einfach, wenn sie erst geschrieben werden muss! Das spannende Interview mit Lukas Hartmann gibt einen schönen Einblick in seine Werkstatt und seine Herkulesaufgabe als "Kulissenschieber" der Weltgeschichte. Auch scheinbar weit zurückliegende Episoden enthüllen die "conditions humains" und können uns auf spannende Zeiten vorbereiten. Antworten


Sepp Meier

20.02.2012, 17:07 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Zitat: "...Allerdings muss die internationale Gemeinschaft über das Gewaltmonopol verfügen und sich einmütig hinter die Aktion stellen..."
Die "internationale Gemeinschaft" (heimliche Elite) hat schon lange das Gewaltmonopol und richtet selbst die grössten Bluttaten an. Dabei fördert sie heimlich Diktatoren um diese dann später SCHEINBAR zu bekämpfen um somit diese Länder auszurauben.
Antworten


Hans Christian Müller

20.02.2012, 16:50 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Herr Hegner hat Recht. Vorerst müssen wir doch klären, wer oder was als Weltgemeinschaft zu verstehen ist. Gehört der Iran dazu? - Warum den einen "Schreckensstaat" mit Bomben belegen, den andern nicht? Keine Weltgemeinschaft schrie auf, als eine Supermacht im Irak Kulturen vernichtet, Menschen en Masse ins Verderben geführt (nicht zuletzt eigene) und sich dazu noch als Befreier gebrüstet hat. Antworten


Hans Willi

20.02.2012, 15:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Vom Pazifisten zum ? : "Allerdings muss die internationale Gemeinschaft über das Gewaltmonopol verfügen und sich einmütig hinter die Aktion stellen. ". Lässt sich die Kriegsmaschine rechtfertigen, wenn "die ganze Welt" zustimmt? Die Globalisierung der Information rechtfertigt nicht die Globalisierung der Meinungsbildung! Antworten


Walter Reinhart

20.02.2012, 17:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die Kriegsmaschine lässt sich rechtfertigen, wenn ein Despot gegen sein eigenes Volk vorgeht und es massakriert. Noch besser ist es aber, wenn das Volk selbst aus eigener Kraft seinen Peiniger abstellt und weitere zu verhindern weiss.


Patrik Peter

20.02.2012, 14:33 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Hegner: Jetzt haben Sie aber arg was dazugedichtet: Fakt ist, bei Herr Hartmann fand ein Umdenken statt. Er meint, dass man Menschen in Kriegen nicht einfach mit Peace-Fahnen und Tambourin-Klopfen beistehen kann. Ich empfinde diese Ehrlichkeit als schön und pflichte ihm bei. Und ich freue mich auf sein Buch! Antworten


Daniel Kellerhals

21.02.2012, 09:54 Uhr
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@Hegner und Peter: In der Tat ist erfreulich, dass Herr Hartmann umdenken kann und es auch sagt. Dass er in einem Interview einer Tageszeitung nicht seine ganze Argumentation dazu darlegen kann kann und will, lasse ich gerne gelten. Die Richtung ist entscheidend.


Herbert Hegner

20.02.2012, 14:12 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Hartmann schreibt, hinter mititärischem Eingreifen müsse die internationale Gemeinschaft stehen. Eine Gemeinschaft, die von der Wallstreet finanziert wird, welche an diesen Kriegen verdient. Eine internationale Gemeinschaft, die nicht zwei Meinungen dultet, wenn sie nicht derjenigen von USA und deren Vasallen entspricht? Ich empfinde dies als eine nicht fundierte Aussage eines Literaten. Antworten



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