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Am Anfang stand die Nakba – was am Ende steht, ist unabsehbar
Zwei neue Bücher befassen sich mit den Ursprüngen und mit Lösungsansätzen für den israelisch-palästinensischen Konflikt. Viel Hoffnung vermitteln sie nicht. Mehr...
Von Claudia Kühner.
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77 Kommentare
Israels gültige Rechtsbasis ist von 1920/22 (u.a.Völkerbundmandat), nicht 1948. Frau Kühner übergeht wichtige Fakten. Israel belegt noch 12% des 1920 zugesagten Territoriums (Jordanien gehörte auch dazu! Es geht im Artikel mehr um die Delegitimierung Israels statt um geschichtliche und rechtliche Tatsachen. Terror seitens Islam und die Ablehnung des Existenzechts Israels sind leider kein Thema Antworten
Die tendenziös zusammengeschnipselten "Fakten" im ersten Teil und die Verleugnung der ca. 3000 jährigen Geschichte der Juden und Israels vor Christus, im Gebiet des heutigen Israel, im zweiten, verzerren die historischen Hintergründe. ZB. die Teilung betraf das Gebiet des britischen Mandatsgebietes Palästina, in Jordanien (70%) und Israel (30%), was die arabische Seite ablehnte. Antworten
Quintessenz des Artikels und der beiden Bücher, auch wenn es Frau Kühner nur in einer Randnotiz erwähnt: "Die arabische Seite lehnte den Teilungsbeschluss in einer verhängnisvollen Fehleinschätzung der Kräfteverhältnisse ab." Mit anderen Worten galt und gilt immer noch das berühmte Bonmot: "Die Palästinenser verpassen keine Gelegenheit, eine Gelegenheit zu verpassen." Antworten
Herr Borgsberger
Wenn Sie glauben, Sie müssten die "armen PA-Leute" verteidigen, dann ziehen Sie leider am falschen "Strick"!
Prüfen Sie einmal, wieviele Nobelpreise das jüdischen Volk errungen hatte - auch in der Diaspora, und wie viele die arabische Dominanz!
"Die Könige gehen zu Fuss und die Toren sitzen auf dem Pferd!" (König Salomo).
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Herr Nänny, seit wann gelten Nobelpreise als Rechtfertigung für Menschenrechtsverletzungen? Und wollen Sie allerernstes mit der Überlegenheit eines "Volkes" gegenüber eines anderes argumentieren? In welch braunes Argumentarium rutschen Sie dabei ab?
Nach dem Zweiten Weltkrieg sind fast 12 Mio. Deutsche vertrieben worden. Viele hatten wohl wenig mit dem Nationalsozialismus zu tun und ihr einziges Verbrechen bestand darin, der falschen Gruppe anzugehören.
Ich frage mich schon, wie unfähig man sein muss, nach 60 Jahren noch in Flüchtlingslagern zu leben und Krieg zu führen, während 12 Mio. deutsche Flüchtlinge komplett integriert worden sind...
Antworten
"Flüchtlingslager" in Anführungszeichen ist richtig. Im Gazastreifen wurde nämlich kürzlich ein olympisches Schwimmbad eingeweiht, es gibt Shopping-Centers und Gourmetrestaurants.
Passt nicht ganz zum Bild, das man uns verkaufen will.
Es ist nicht zwingend Unfähigkeit, sondern dass sie sich zum einen nicht integrieren wollen (sonst könnte man nicht mehr jammern..), zum andern die arabischen Länder diese nicht als Pfand gegen Israel verlieren wollen. Sonst würde man die Pali's nicht in "Flüchtlingslager" pferchen.
Frau Schellenberg, ist es denn in Ordnung, wenn Araber nach 70 J. Ansprüche stellen? Entweder können doch alle Ansprüche stellen oder niemand? Ausserdem geht es nicht um die Ansprüch Israels, sondern um Ansprüche von Individuen, die z. Bsp. aus Ägypten vertrieben wurden. Oder habe ich Sie missverstanden?
@Bachmann:es bringt nichts zu reflektieren,wer wann wo gelebt hat+wann vertrieben wurde.Das ist nun mal Teil der menschlichen Existenz,dass Schwächere vertrieben wurden(womit ich das nicht für gut befinde).N.B.Israel wäre 1948 nicht aus eigener Kraft+ohne Einfluss anderer Staaten entstanden.Dieses Gebiet ist verschiedenen Gruppen heilig,+deshalb erwarte ich,dass alle Gruppen gleichberechtigt sind. Antworten
Herr Sobol, sogar Jitzchak Rabin beschrieb in seinen Memoiren wie er, als Vizekommandant der "Operation Danny" im Unabhängigkeitskrieg 1948, die Einwohner von Lydda und Ramle vertrieb. Den Ausweisungsbefehl unterschieb er selber. Dies steht nicht wirklich im Einklang mit Ihrer Version der Geschichte, oder? Oder ist für Sie Rabin selber keine verlässliche Quelle?
@Bogsberger. In den von Ihnen bevorzugten Geschichtsbüchern, oder Wikipedia werden Sie nie die Wahrheit erfahren. Da kann ich Ihnen nicht weiter helfen. Es lernt nur dazu, wer auch wirklich will. Sie werden aber nur in Literatur fündig, die nicht einseitig berichtet und die andere nur anklagt.
Herr Sobol, Ihre Version der Geschichte wird weder vom Artikel, den darin erwähnten Büchern, noch von Historikern unterstützt.
Vielleicht sollten hier gleich zwei Tatsachen richtig gestellt werden. Vertrieben wurde eigentlich niemand vom Gebiet des heutigen Israel. Ganz im Gegenteil. Sie wurden von den Arabern weggelockt weil ihnen das ganze Land versprochen wurde. Enteignet und Vertrieben wurden aber 750'000 Juden aus den arabischen Ländern.
Nicht nur, dass diese Art von Ein-Staaten-Lösung höchst undemokratisch ist. Sie ist auch aus eben dem gleichen Grunde unrealistisch, wie die Zwei-Staaten-Lösung: Der seit Jahrzehnten staatlich geförderte Landraub radikal-zionistischer Siedler. Auf politische Rechte könnten die Palästinenser doch nur verzichten, wenn sie drauf vertrauen könnten, dass die Besiedlung ihrer Gebiete beendet wird. Antworten
Die sog. Palästinenser waren wohl früher alle ziemlich wohlhaben, denn jeder von ihnen besaß damals ein Haus und paar Hektar Land . Die Wahrheit ist dass die meisten von ihnen zu Miete lebten oder sie waren Leibeigne. Es ist schon dreißt nach 60-70 Jahren immer noch Eigentumansprüche zu stellen für Grundstücke welchen einen niemals rechtmäßig gehörte. Antworten
Herr Schulze, wir sind auch ein Volk von einzig Mietern, und trotzdem bestreitet niemand, dass die Schweiz den SchweizerInnen gehört.
In der Tat ist es eine völlig verfahrene Situation - welche dringendst einer Lösung bedarf. Solange wir (der Westen) jedoch nur die Israeli hätscheln, wird sich die Situation nur noch verschlimmern. Beide Seiten müssen bittere Realitäten akzeptieren und danach handeln. Ein weiteres, massives Unrecht durch die Israeli macht die Lösung immer schwieriger. Antworten
Wie weit soll man in die Geschichte zurück gehen? Ein Ansatz wäre z. Bsp. auch bis zum Jahr 77 n. Chr. Da wurden die JUDEN von den RÖMERN VERTRIEBEN. Der jüdische Staat wurde zerstört. Soll man diesen Teil der Geschichte vergessen? Weshalb? Weil zu unbequem, zu kompliziert oder weil's nicht das gewünschte Ergebnis liefert? Antworten
Meine Beiträge beziehen sich auf den Artikel, in dem ein Buch vorgestellt wird, das die Ursprünge des Konflikts daralegen will. Zitiert werden jedoch lediglich die Verfehlungen Israels. Wenn man seriös über den Konflikt sprechen will, sollte man doch auch über Anschläge, Terror und Massaker (auch vor 1948) der anderen Seite schreiben. Sonst ist das Buch nichts wert! Aber es passt zum Zeitgeist.
fr.bachmann,sie verstehen nicht um was es geht bei der kritik an israel.niemand will ihnen ein bleiberecht entsagen.Aber wie sie gebiete besiedelb+besetzen und somit vertreiben,geht schlichtwegs nicht!Und DAS von einem volk, das in seiner unmittelbaren vergangenheit schlimmes erlebt hat.wie können sie ähnliches nun anderen antun? Das lässt halt schon tief blicken und fast niemand versteht das.
Hr. König, Ihr Beitrag zeigt sehr schön auf, worauf ich hinaus will:je nachdem wo und wie man ansetzt, kommt man auf ein anderes Ergebnis. Heutzutage ist es "politisch korrekt" die Juden als DIE Bösen darzustellen und auszublenden, dass ihnen auch Leid zugefügt wurde. Aber mit einseitiger Ausblendung wird nur weiteres Unrecht geduldet - auf beiden/allen Seiten! Mein Beitrag soll zum Denken anregen
Wo waren die Juden vor ihrem Staat? Wem nahmen sie damals ein Teil des Landes um einen Staat zu bilden? Jericho ist älter als das Judentum. Irgendwann begann der Konflikt zu Zeiten der Neandertaler oder was? So kommen wir eben nirgends hin. Die UNO war auch schuld. Und Ramses mit Hamurabi. Die Hethiter gingen darum unter. Also bitte!
Es gibt ägyptische Texte die von einem Wandervolk berichten, die nur eine Gottheit haben, damals eine Blasphemie. Diese Texte datieren ungefähr aus den Jahren 3000-3200 v. Chr. Es soll ein Wüstenvolk sein, dass ab und zu das Niltal attackiert und plündert. Soviel ich weiss sind es die ältesten Texte über einen "Vorjüdischen" Stamm.
Mesopotamien und frühere "arabische" (tatsächlich, die gibt's so lange schon? Habe ich nicht gewusst) Religionen waren sicher nicht monotheistisch sondern kannten die Vielgötterei. Ich bin nicht mit den Anfängen des Judentums bewandert, aber Ihre Erklärung scheint mir offensichtlich falsch. Woher haben Sie Ihre Infos?
Kannten denn die Vorläufer des Judentums nicht mehrere Götter? Besteht denn nicht die "Innovation" des Judentums darin, dass es nur noch einen Gott gibt? Woher haben Sie Ihre Infos?
Wir Christen übernehmen nicht nur vieles von den Juden, das Christentum baut auf dem Judentum auf. Judentum=Baum, Christentum=Äste. Fällen Sie den Baum, sterben auch die Äste ab.
Woher kommt denn die jüdische Religion? Viele Elemente finden wir schon bei den Vorläufern der heutigen Arabern. Die Juden übernahmen vieles aus Mesopotamien. Dort waren die Elemente schon uralt. Auch in Ägypten wurden die Juden fündig. Wir Christen übernahmen vieles von den Juden. Eine komplexe Sache, aber Diebstahl war schon vor 10000Jahren kriminell. Was haben wir seither gelernt? Offenbar nix!
Als der Staat Israel gegründet wurde, fanden zwei menschliche Tragödien statt: Die eine war die Entwurzelung der jüdischen Gemeinden, die seit Jahrtausenden in arabischen Ländern existierten; und die andere war die von Arabern 1948 erlittene „Nakba“. Heute spricht man jedoch nur von der einen Tragödie, die andere wird unter den Tisch gekehrt. Weshalb? Antworten
Während die jüdischen Flüchtlinge in Israel integriert wurden, leben die Palästinenser in den umliegenden Ländern (Syrien, Jordanien, usw) weitgehend rechtlos und verarmt in Flüchtlingscamps. Dieses Problem besteht bis heute und zeigt, dass der arabischen Seite nie etwas an Palästina gelegen hat, es ging/geht nur um die Vernichtung des jüdischen Staates (aus religiös motiviertem Antisemitismus).
Jaffa, arabische Stadt? Richtig, es gibt nämlich kein palästinensisches Volk. Die Frage ist aber, seit wann gibt's Araber, seit wann Juden? Hat sie auch recherchiert, was ab 1948 mit den Juden, die seit mehreren hundert Jahren, in Marokko, Tunesien, Ägypten, Jemen etc. lebten, passierte? Diese mussten fluchtartig ihre Heimat verlassen. Wird über deren Rückkehrrecht verhandelt? Antworten
Wenn man weiss, unter welchen Bedingungen marokkanische oder jemenitische Juden (meistens gehörten sie zur "besseren Gesellschaft", gut ausgebildet) in IL lebten (sie fingen von vorn an, als Fabrik- od. Landwirtschaftsarbeiter), fragt man sich schon, weshalb sie freiwillig Besitz aufgaben und die Heimat verliessen. Aus Selbstlosigkeit um einen zionistischen Staat aufzubauen? Wohl kaum!
Frau Bachmann, wir haben nicht unterschiedliche Quellen, wir haben uns beide auf den gleichen Wikipedia-Artikel bezogen.
Wenn Juden Ansprüche gegenüber Drittstaaten, wie Marokko, Tunesien, Ägypten oder Jemen zu haben meinen, mögen sie diese dort geltend machen, anstatt irgendwelche palästinensische Ureinwohner in Jahrzehntelange Geiselhaft nehmen, zu drangsalieren zu berauben und zu erschlagen.
Nachtrag: ich muss nichts krampfhaft versuchen, die Tatsachen sprechen für sich.
Hr. Borgsberger. Wir stimmen offenbar nicht überein und haben verschiedene Quellen. Ich will mich nicht weiter darüber mit Ihnen streiten, ich seh's anders als Sie. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Juden unbehelligt in einem Staat leben sollen, der ganz eindeutig gegen Israel ist. Diese Länder sind gegenüber Andersdenkenden nicht tolerant, schon gar nicht gegenüber Juden.
Frau Bachmann, eines der expliziten Ziele der Staatsgründung Israels war die Schaffung eine Heimat aller Juden und die Jüdische Einwanderung wurde massivst unterstützt. Das wissen Sie, und trotzdem können Sie nicht verstehen, wie soviele Menschen aus anderen Ländern nach Israel ausgewandert sind? Erstaunlich ist vielmehr, dass es in diesen ersten Jahren nur so wenige waren.
Frau Bachmann, Sie versuchen krampfhaft diese Jüdische Auswanderung auf gleicher Stufe wie die Vertreibung der Palästinenser zu Stellen, um letztere irgendwie zur rechtfertigen. Das war und ist sie niemals.
@Borgsberger: sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, dass alle Juden aus Marokko, Lybien, Jemen, Äthiopien etc. FREIWILLIG ausgewandert sind? Dass sie ihren Besitz und ihre Karrieren aufgaben um in IL od. einem anderen Land eine neue Sprache zu lernen und nochmals ganz von vorne anzufangen? Die arab. Länder sind als sooo tolerant bekannt, nicht wahr?
Ja, Frau Bachmann, die Zahl 850'000-900'000 bezieht sich auf den gesammten Zeitraum zwischen 1948 und 1972 und unterscheidet nicht zwischen Auswanderung, Flucht oder Vertreibung. Es sind, ausser in Ägypten um 1956, keine Vetreibungen nachgewiesen. Die 32% beziehen sich, wie ich geschrieben habe, auf den Zeitraum 1948-1952, wo der Zusammenhang mit der Gründung des Staates Israel plausibel scheint.
Herr Klöti, die Philister sind ein ausgestorbenes Volk, urspr. von den griech Inseln (wenn ich mich nicht sehr täusche). Philister u. "Palästinenser" haben GAR nichts gemeinsam. Historisch ist es erwiesen, dass "Palästinenser" KEINE Nachfahren der Philister sind.
@Borgsberger: woher haben Sie denn diese Zahlen? Ich habe auf verschiedensten Seiten im Internet von ca. 850'000-900'000 Vertriebenen gelesen.
Auch Wikipedia: Im Jahr 1948 existierten jüdische Gemeinden noch in der gesamten arabischen Welt. Die gesamte jüdische Bevölkerung umfasste etwa 758.000 bis 881.000 Personen (siehe Tabelle). Heute sind es nurmehr weniger als 8.600. Was stimmt jetzt?
Gemäss Wikipedia sind zwischen 1948 und 1952 gerade mal 37% aller Juden in moslemischen Ländern nach Israel ausgewandert. Effektiv vertrieben wurden ledeglich aus Ägypten 21'012 Juden, und zwar 1956, während des Sinai Krieges. Diese "Jüdische Nakba" wird immer als Gegenpunkt hochgehalten, ist aber eher als gewöhnliche, langsame Auswanderung zu Verstehen und ist historisch nichts wert.
Die Palästinenser (namensgleich mit den Philistern) sind zwar einst ins heutige Palästina eingewandert - dies aber noch vor den später sich als Juden bezeichnenden Nomaden aus der arabischen Halbinsel. Von "ethnisch" zu sprechen, nebenbei gesagt, sollte sich in diesem Konflikt sowieso erübrigen. Kleine Frage nebenbei: Wieviele "ethnische Schweizer" gibt es denn noch in der Schweiz?
Jaffa, arabische Stadt? Richtig, es gibt nämlich kein palästinensisches Volk. Die Frage ist aber, seit wann gibt's Araber, seit wann Juden?
Hat sie auch recherchiert, was ab 1948 mit den Juden, die seit mehreren hundert Jahren, in Marokko, Tunesien, Ägypten, Jemen etc. lebten, passierte? Diese mussten fluchtartig ihre Heimat verlassen. Wird über deren Rückkehrrecht verhandelt?
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Offensichtlich verlangt niemand deren Rückkehrrecht, es gibt nicht einmal eine "Vertriebenenorganisation", die dies fordern würde. DIe Juden haben jetzt ihren eigenen Staat, die vertriebenen Araber eben nicht. Möglich, dass man deshalb nicht von der von Frau Becker genannten anderen Tragödie spricht. Dies hindert Isreal trotzdem nicht an seiner unaufhörlichen Landnahme. Wieviel Land ist genug?
Wer Wikipedia konsultiert findet für Jordanien als Teil des ursprünglichen Palästinas rund 89'000 km2. Israel umfasst gemäss Wikipedia rund 22'000 km2 und die umstrittenen Gebiete rund 6'000 km2. Wie man dabei die Fläche von Israel auf 78 % von Palästina hochrechnet ist bemerkenswert. Aber alles andere hätte mich bei Frau Kühner überrascht..... Antworten
@Bogsberger. Sie sollten sich auch mal seriöserer Quellen als nur Wikipedia zuwenden, wenn Sie argumentieren wollen. Die Haschemiten haben sich den Grossteil, also Jordanien, unter den Nagel gerissen. Sie haben sich dann auch, nach Israels Staatsgründung, im verwaisten arabischen Teil breit gemacht. Sprich besetzt. Israel hat ihn und Jerusalem dann 1967 befreit.
Herr Wyler, das Gebiet des heutigen Jordaniens wurde damals den eigenen Einwohnern zurückgegeben, und zwar ohne Widerstand anderer Völker oder Staaten. Bei der Staatsgründung Israels war dies eine ganz andere Ausgangslage. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen, aber war Ihre ursprüngliche Argumentation nicht eine ganz andere?
@Theodor Wyler, von den erwaehnten 78% landesflaeche, sind 60% Wueste. dort waren einge wenige beduinen lager, inder zeit der staats gruendung !
Herr Borgsberger: Wenn also 25 Jahre ein unverhandelbares Recht begründen, dann gibt es eigentlich bezüglich der Gebiete Israels nichts mehr zu verhandel. Ich bin aber nicht sicher Herr Borgsberger ob Sie diese Argumentationslinie wirklich implementiert haben wollen
Jordanien wurde 1923 vom Britische Mandatsgebiet, auf dem Sie sich beziehen, abgetrennt, also 25 Jahre vor dem Teilungsplan der Vereinten Nationen. Steht im gleichen Wikipedia-Artikel, welches Sie wahrscheinlich auch konsultiert haben. Wie Sie das irgendwie übersehen konnten finde ich bemerkenswert...
Die jord. Regierung entzieht nun allen Palästinensern, die bei der PLO oder der pal. Regierung arbeiten, die jordanische Staatsbürgerschaft. König Abdullah II. will nicht, dass die Palästinenser in seinem Reich ein Staat im Staat werden, wie es 1972 schon einmal der Fall war. Jordanien oder Teile Jordaniens als "Palästina" zugehörig zu definieren ist evt. gar nicht so falsch.
PA behauptet, dass eine kürzlich gefundene jüdische Münze (66 n. Chr.) in Wahrheit eine palästinensische sei, Beweis der kulturellen Vergangenheit der Pal. Auf der Vorderseite steht auf Hebräisch „Schekel aus Israel, Jahr eins“, auf der Rückseite „Jerusalem die Heilige“. Die Pal bestreiten die jüdische Verbindung und haben eine Gegendarstellung herausgegeben. Pal Historiker: sehr glaubwürdig! Antworten
Das grosse Problem unserer Gesellschaft, ist doch dies, sie ist kaum wenn überhaupt sozialisiert. Man muss doch zuerst die traumatisierten Menschen behandeln, danach sozialisieren und erst hernach kann, sofern die Bildung dies zulässt die Menschen integrieren. So sieht es doch weltweit aus! Antworten
Wer aufmerksam durchs Leben geht, der hat vielleicht auch begriffen und wahrgenommen, dass in vielen Bereichen ein sehr grosses Defizit vorhanden, vor allem wenn man nach Asien schaut, dann muss man ehrlicherweise feststellen, die Welt sieht diametral aus. Nur schöne Worte dienen hier nicht mehr, die gegen die Vermüllung und die desolate Umwelt hier Einhalt gewährt wird.
Was meinen Sie mit "unserer Gesellschaft"? Wen muss man behandlen, sozialisieren etc?
Herr Fischer, Sie sprechen von diesen Menschen als wären sie ungebildete, sozial-unfähige Tiere. Ist das wirklich gerecht?
Jeder Palästinenser kann seine Wurzeln nachweisen. Er hat Vorfahren, die aus Saudi Arabien, Jemen, Ägypten oder anderen arabischen Ländern stammen. Hammad zufolge sind 50 Prozent des palästinensischen Volkes Ägypter und der Rest Saudis sowie Araber aus anderen Ländern. Die Behauptung, dass die Palästinenser ein ethnisches Volk sind, wird selbst von den Palästinensern nicht ernst genommen. Antworten
Frau Bachmann, ganz richtig, ich habe darauf hingewiesen, dass die meisten Juden in Israel um 1948 eingewandert waren. Wie kommen Sie aber nun darauf, dass ich deren Vertreibung fordere? Es wurde in der Region schon genug vertrieben und jeder hat das Recht, in Würde und mit allen Menschenrechten dort zu leben wo er/sie das will, vorallem aber bei sich zuhause, ob Israeli oder Palästinenser.
So sind sie denn auf diese tolle Geschichte ebenfalls reingefallen .....
Gehen Sie einfach einmal in dieses Land und schauen Sie, wieviele Orte seit dem Mittelalter (von Arabern) bewohnt waren. Alleine wenn Sie logisch denken, merken Sie, dass diese Mär von all den eingewanderten Arabern schlicht nicht stimmen kann.
Hr. Borgsberger, Sie unterstellen mir da was ganz Übles! Das akzeptiere ich nicht! Ich aktzeptier aber auch nicht den obigen Artikel (oder das Buch), der nur die Untaten der Juden aufzählt. Aggressionen gehen auch von Arabern aus! Nur dass dies gerne verschwiegen oder als "Lausbubenstreiche" abgetan wird. Ich warne vor neuem Unrecht. Die Juden haben wie die Araber ein Bleiberecht!
@Borgsberger: wie soll ich denn das mit der "importierten Bevölkerung", die die Araber ersetzt verstehen? Sind denn unsere Secondos auch importiert? Oder doch eher geflüchtet (aus wirtsch., polit. od. kriegerischen Gründen - ich nehme übrigens KEINE Stellung zur schweiz. Asyl- od. Ausländerpolitik, also keine Fragen dazu bitte)?
Frau Gerber, die Geschichte kennt keine "Guten" und "Bösen", sondern nur Fakten, und an die versuche ich hier zu erinnern. Was ich nicht unkommentiert lassen kann, ist wie Sie mit irgendwelchen Herkunfts-Argumenten das Schicksal der Palästinenser und deren Probleme zu delegitimieren versuchen.
Hr. Borgsberger. Sie haben völlig recht, wir vertreiben und enteignen keine Secondos. Irgendwann hat man ein Bleiberecht, das nur sehr schwierig aberkannt werden kann. Aber Juden, die darf man wohl vertreiben. Oder habe ich Ihre anderen Beiträge falsch verstanden? Es gibt nämlich auch Juden, die um 1800 nach Galiläa, Jerusalem etc. kamen. Die sollen nun weg? Wohin?
@Borgsberger: mein Beitrag wurde geblockt (sind Links nicht erlaubt?). Nein, es soll keine Rechtfertigung sein. Aber das Buch, resp. der Beitrag darüber, ist sehr einseitig. Einseitigkeit bringt nicht weiter, den Konflikt versteht man dadurch nicht wirklich. Es ist populistisch nur vom Unrecht an den Arabern zu sprechen! Es gibt auch eine andere Seite, die offenbar völlig ignoriert wird.
Frau Gerber, ich wiederhole meine eigentliche Frage: ist das eine Rechtfertigung dazu, sie alle zu vertreiben? Dürften wir, nach der gleichen Logik, alle in der Schweiz lebende Secondos enteignen und vertreiben? Oder auch alle Juden, wenn diese alle ursprünglich aus Israel kommen sollen, wie Sie selber behaupten, und somit keine echte Schweizer wären? Wohl kaum. Oder in Ihrer Logik schon?
@Borgsberger: der YouTube-Link, den ich bereits seit 2h angeben wird, wird offensichtlich geblockt. Es gibt auf YouTube einen Ausschnitt aus einem Interview mit pal Innenminister und Minister für Nationale Sicherheit, Fathi Hammad. Der sagt das. Ich hoffe dieser Beitrag wird veröffentlich u. Sie finden das Video.
Frau Bachmann, wie Sie anhand meiner Beiträgen mir unterstellen wollen, dass ich eine Vertreibung der Juden aus irgendwoher befürworte, ist mir völlig schleierhaft.
Frau Gerber, auch wenn das, was Sie geschrieben haben, auch nur ansatzweise stimmen würde (tut es übrigens nicht), ist das wirklich eine Rechtfertigung dafür, all diese Menschen zu vetreiben und mit einer importierten Bevölkerung zu ersetzen, die noch weniger etwas mit dem Land zu tun hat? Ich verstehe die Logik Ihrer Aussage nicht.
Arafat und Abbas sagen, Jesus sei Palästinenser (v.a. bei den Weihnachtsfeiern in Betlehem). Jesus war Jude. Also Jude = auch Palästinenser? DAS wäre doch eine wirklich spannende Frage zum Recherchieren.
3. Versuch!!!!!!!!!!!!!!
Rechtfertigung: nein ist es nicht. Aber eine einseitige Berichterstattung bringt nichts, damit lässt sich der Konflikt nicht verstehen u. Lösungsansätze sind schon gar nicht möglich. Sachliche Information=vollständig, Geschichte beider Parteien durchleuchten. Juden=Böse, Araber=Gute ist schlichtweg falsch, aber anscheinend "in". Ich wehre mich dagegen.
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