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Was vom syrischen Aufstand nach aussen dringt

Aktualisiert am 17.11.2011

Trotz brutaler Repression tauchen regelmässig Videos aus Syrien auf Youtube und anderen sozialen Medien auf. DerBund.ch/Newsnet zeigt eine Auswahl.

Verhöhnung des Diktators: Auf dem Fell des Esels steht der Name von Bashar al-Assad. (Video: Youtube, Bearbeitung: Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

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Sie entstehen unter Lebensgefahr: Handyvideos aus Syrien. Unermüdlich dokumentieren sie die Gewalt der syrischen Armee gegen die eigene Bevölkerung. Panzer beschiessen Wohnquartiere, während mutige Anwohner filmen. Ein heimlich aufgenommenes Video zeigt Soldaten, die ein Gebäude der Sicherheitsbehörde bewachen.

Neuste Aufnahmen weisen darauf hin, dass der Widerstand gegen das Regime anscheinend stärker wird. Soldaten sagen sich vor der Kamera von der Armee los und schliessen sich der Befreiungsbewegung an. Ein anderes Video trägt den höhnischen Titel «Assad auf Inspektionsbesuch in der Stadt». Zu sehen ist ein Esel, auf dem der Name des ungeliebten Präsidenten steht.

Schwer verifizierbar

Die Echtheit der Videos festzustellen, ist schwierig. Oft fehlen nähere Angaben über Entstehungsort und Aufnahmedatum. Auch ist nicht immer klar, ob es sich um Propaganda handelt. Da Journalisten nicht aus Syrien berichten können und unabhängige Informationen fehlen, sind die Videos und Berichte auf den sozialen Medien eine wichtige Informationsquelle. Eine Quelle, die ein grobes Bild der Lage vermittelt. (jd)

Erstellt: 17.11.2011, 18:18 Uhr

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