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Facebook will mit Börsengang fast 12 Milliarden Dollar verdienen
Aktualisiert am 04.05.2012 8 Kommentare
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Facebook (FB 24.3125 -2.98%) peilt bei seinem anstehenden Börsengang mehr als doppelt so hohe Einnahmen wie bislang geplant an. Wie aus dem am Donnerstag aktualisierten Börsenprospekt hervorgeht, will das weltgrösste soziale Online-Netzwerk bis zu 11,8 Milliarden Dollar erlösen. Zuvor hiess es, fünf Milliarden Dollar würden angestrebt. Die Preisspanne für eine Aktie setzte Facebook auf 28 bis 35 Dollar fest.
Der genaue Preis wird zwar erst später festgelegt, sollte er jedoch am oberen Ende der Preisspanne liegen, könnten beim IPO also knapp zwölf Milliarden Dollar erlöst werden. Damit wird Facebooks IPO mit Abstand der grösste Börsengang eines Internetunternehmens aller Zeiten und auch den IPO von Google im Jahre 2004 deutlich übertreffen.
Werbetour bei potenziellen Investoren
Das «Wall Street Journal» hatte berichtet, Facebook würde eine Bewertung von 85 bis 95 Milliarden Dollar anstreben. Das wäre etwas unter der des Online-Einzelhändler Amazon.com von 103 Milliarden Dollar, würde jedoch die von bekannten Unternehmen wie Kraft Foods und Walt Disney leicht in den Schatten stellen.
Das soziale Online-Netzwerk startet eine Werbetour bei potenziellen Investoren. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Preis am 17. Mai festgelegt, bevor es am 18. Mai an die Börse geht.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der diesen Monat 28 Jahre alt wird, wird auch nach dem Börsengang seinen grossen Einfluss auf die Geschicke des Unternehmens behalten. Er hält 57,3 Prozent der Stimmrechte, damit hat er das letzte Wort bei grossen Entscheidungen.
Sein Aktienanteil nach dem Börsengang liegt voraussichtlich bei rund 31,5 Prozent. Vom oberen Wert der erwarteten Preisspanne ausgehend, wären seine Anteile 17,6 Milliarden Dollar wert. Auf der Liste des Magazins «Forbes» der weltweit reichsten Menschen käme Zuckerberg damit etwa auf Rang 33, über Dell-Chef Michael Dell oder dem Microsoft-Chef Steve Ballmer.
(fko/sda)
Erstellt: 03.05.2012, 22:09 Uhr
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8 Kommentare
nach der Dotcom- und Subprime-Bubble kommt nun die Facebook-Bubble. Irgendwann wird auch diese platzen. Eine Menge Leute werden dann wieder ihr Geld verlieren und herumjammern. Aber FB ist nichts als eine Plattform die Ineffizienz und Zeitverschwendung fördert. Irgendwann wird dies auch die letzte Person gemerkt haben und Facebook wird keine Bedeutung mehr haben Antworten
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