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Petition gegen Verbot von Ballerspielen

Statt eines Verbotes brauche es eine «intelligente Politik, die Perspektiven schafft, um Gewalt an ihren Wurzeln zu bekämpfen», sagt die Juso.

Ein Gamer spielt das Ballerspiel «Counter-Strike»: In der Schweiz bald verboten?

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Bild: Keystone

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In einem Communiqué fordern die Juso insbesondere mehr Lehrstellen für Jugendliche, damit diese eine Perspektive erhielten. Nötig sei ebenso mehr Beratung und Hilfe für Jugendliche, die zu Gewalt neigten oder gewalttätig seien.

Die Juso fordern deshalb einen Jugendschutz bei Computerspielen, der Jugendlichen den Zugang zu gewaltverherrlichenden Medien erschwert. So sollen Gewaltspiele nur noch an Jugendliche ab 16 Jahren gegen Vorweisen eines Ausweises abgegeben werden.

Die SP-Fraktion hatte im Nationalrat geschlossen für ein Verbot der Killerspiele gestimmt. Davon sei man enttäuscht, der Entscheid kriminalisiere einen Grossteil der Jungen, schreiben die Juso. «Wir fordern unsere Parlamentarier zu einer Aussprache auf, sie sollen den Entscheid überdenken», teilt Juso-Präsident Cédric Wermuth mit. (rek/sda/)

Erstellt: 31.08.2009, 11:44 Uhr

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