Die 3-D-Welle rollt
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Am 11. März wird in den USA der erste 3-D-Fernseher erhältlich sein, teilte Panasonic ( 5.286 -0.02%) am Dienstag. Samsung ( 239.5 -2.17%) kündigte zwei Geräte an. Sie werden zusammen mit einer Spezialbrille und einem 3-D-Blu-ray-Spieler verkauft und sollen ab etwa 3'000 Franken zu kaufen sein.
Beigelegt wird eine 3-D-Version des Films «Monsters vs. Aliens», in den nächsten Monaten sollen ausserdem die «Shrek»-Filme in das 3-D-Format umgewandelt werden, wie Samsung am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen schätzt, dass drei bis vier Millionen der von allen Herstellern im Lauf des Jahres in den USA verkauften 35 Millionen Fernsehgeräte 3-D-Modelle sein werden.
Sony ( 13.3 -3.34%) legt nach
Der japanische Elektronikkonzern Sony steigt im Juni in das Geschäft mit 3D-Fernsehern ein. Die neuen Geräte mit Bildschirmgrössen von 40 bis 60 Zoll sowie eine Spezialbrille und ein Kamerasensor zur Anpassung der Bild- und Klangqualität an die jeweilige Sitzposition der Zuschauer kommen am 10. Juni in Japan in den Handel. Etwa um die gleiche Zeit sei auch die Markteinführung im Ausland geplant, sagte Sony-Manager Yoshihisa Ishida.
Sony hat sich als Ziel gesetzt, mit den 3-D-Modellen einen Anteil von zehn Prozent der 25 Millionen TV-Geräte zu erreichen, die für das kommende Finanzjahr angestrebt werden. «Wir werden 2010 in die Offensive gehen», sagte Ishida.
Neues aus Hollywood
Aber was nützt die beste Technik, wenn die Inhalte fehlen? «Alvin and the Chipmunks» lockte vor drei Jahren 150'000 Schweizer in die Kinos. Teil zwei haben bis jetzt sogar schon doppelt so viele Kinogänger gesehen. Am 16. Dezember 2011 soll nun «Alvin and the Chipmunks 3-D» starten, wie das Studio Fox ankündigte.
Schon jetzt ist klar, dass dem Threequel ein scharfer Gegenwind wehen wird. Eine Woche später, am 23. Dezember 2011, soll nämlich Steven Spielbergs Familienfilm «Adventures of Tintin: The Secret of Unicorn» in die Kinos kommen, ebenfalls in 3-D.
Die «Alvin»-Filme waren für Fox ausserordentlich lukrativ. Teil eins spülte 2007 weltweit 361,3 Millionen Dollar in die Kassen, das «Squeakquel» sogar 429,8 Millionen, wie «Variety» errechnete. (rek/ddp/sda)
Erstellt: 11.03.2010, 11:52 Uhr
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