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Wie man eine Topmarke in den Sand setzt

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 23.01.2012 18 Kommentare

Nach den Rücktritten der RIM-Chefs Jim Balsillie und Mike Lazaridis scheint klar: Die Traditionsmarke Blackberry ist am Ende. Die Etappen des Niedergangs.

1/10 Der Konzern hatte 2009 im wichtigen US-Markt einen Smartphone-Marktanteil von 40 Prozent - heute beträgt dieser noch 10 Prozent. RIM hat anders als Vorreiter Apple den Trend zu Touchscreens völlig verschlafen. Zu lange hielt man an der physischen Tastatur fest.

   

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Am Schluss sahen selbst die Daueroptimisten Mike Lazaridis und Jim Balsillie nur noch einen Ausweg: Die Co-Chefs des schwer angeschlagenen Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM) erklärten am Sonntag ihren Rücktritt.

Während die grossen Konkurrenten Apple und Google mit ihren Smartphone-Produkten iPhone und Android von Erfolg zu Erfolg eilen, sind die RIM-Zahlen vernichtend: Für das vergangene Quartal verzeichnete das im kanadischen Waterloo beheimatete Unternehmen einen Gewinnrückgang auf gerade mal noch 248 Millionen Franken - gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Minus von 71 Prozent. Der Umsatz fiel um sechs Prozent auf 4,88 Milliarden Franken.

Nun übernimmt der Deutsche Thorsten Heins das Ruder. Der 54-jährige ehemalige Siemens-Manager steht vor einer Herkulesaufgabe: Nebst der technischen Weiterentwicklung des einstigen Managergadgets Blackberry steht nach einer Serie von Pannen, Skandalen und Misserfolgen die Wiederherstellung des Vertrauens im Zentrum (siehe Bildstrecke oben). (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.01.2012, 12:19 Uhr

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18 Kommentare

carlos zapato

23.01.2012, 08:21 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die beiden Grüncer haben sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht und die Weiterentwicklung verpennt. RIM ist einer weiterer Riese, der auf dem IT-Friedhof seine letzte Ruhe findet. Viele sind schon da. RIP RIM Antworten


Eugen Fischer

23.01.2012, 09:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Nun endlich zeigen doch die Märkte die Kurzsichtigkeiten auf, wer nicht permanent am Ball ist, der wird vom heutigen Markt täglich bestraft. Die den Bedürfnissen entsprechenden Strategien sind vielfach überhaupt nicht ersichtlich, bei sehr vielen Firmen. Antworten



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