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Was wir bei Google hinterlassen

Aktualisiert am 05.04.2012

Nutzer erhalten auf Wunsch ab sofort eine monatliche Statistik zu ihren Aktivitäten auf Google-Konten wie Gmail.

Was man alles bei Google hinterlässt: Eingang zur Zentrale in Frankreich.

Was man alles bei Google hinterlässt: Eingang zur Zentrale in Frankreich.
Bild: Reuters

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Google (GOOG 873.32 -1.07%) bietet den angemeldeten Nutzern seiner Dienste jetzt eine neue Möglichkeit, einen Überblick über das eigene Verhalten auf den Seiten des Konzerns zu bekommen.

Auf Wunsch erhält nun jeder eine monatliche Übersicht zu seiner Google-Nutzung. Interessant ist das «Kontoaktivität (Beta)» genannte Tool für alle, die einen iGoogle-Account haben, die Gmail und vielleicht auch ein Android-Smartphone nutzen. Wer den Verdacht hat, dass andere heimlich Zugang zu seinem Konto haben, könnte hier Aufklärung finden.

Am schnellsten gelangt man über die Kontoeinstellungen und dann entweder über «Profil und Datenschutz» oder über «Produkte» in diesen interessanten Bereich.

Mail-Statistik, Logins und mehr

Die Übersicht zeigt etwa, wie viele Mails gegangen sind und viele abgeschickt wurden, wer die häufigsten Absender und Empfänger waren. Aufgelistet wird auch, aus welchen Ländern die Anmeldung bei Google erfolgte, welcher Browser und welches Betriebssystem dabei genutzt wurden. Auch die Zahl der Suchanfragen und die am häufigsten gesuchten Dinge kennt Google natürlich. YouTube-Nutzer wissen dann auch, wie oft ihre hochgeladenen Videos angesehen wurden.

Die Kontoaktivität ist ein Ableger eines anderen Tools in jedem Google-Konto, das die meisten Nutzer vermutlich noch nie gesehen haben, das Google Dashboard. Ein Link dahin erscheint, wenn man mit der Maus über den Bereich Konto im Tool Kontoaktivität geht.

Auch Infos zu installierten Android-Apps

Im Dashboard gibt es noch mehr zur eigenen Google-Nutzung zu sehen. Aufgelistet werden sämtliche Informationen, die mit diesem Konto verknüpft sind. Android-Nutzer brauchen nicht mehr auf ihrem Smartphone nachzuzählen, sondern bekommen sofort die Zahl der installierten Apps frei Haus geliefert und sie sehen sofort, was zuletzt installiert wurde.

Ein Blick auf dieses Armaturenbrett lohnt auf jeden Fall, so mancher ist vielleicht erstaunt, was er alles bei Google nutzt. (dapd)

Erstellt: 08.04.2012, 13:02 Uhr

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