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Blackberry 10 als letzte Hoffnung

Aktualisiert am 02.05.2012

Der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) hat am Dienstag eine Vorabversion seines neuen Handybetriebssystems präsentiert.

Neuer RIM-Chef bei seinem ersten grossen Auftritt: Thorsten Heins.

Neuer RIM-Chef bei seinem ersten grossen Auftritt: Thorsten Heins.
Bild: Keystone

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Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat am Dienstag eine Vorabversion seines neuen Handybetriebssystems Blackberry (RIMM 11.45 -1.92%) 10 vorgestellt. Der deutsche Chef Thorsten Heins, der im Januar die Unternehmensleitung übernommen hatte, präsentierte auf der Blackberry World Conference in Orlando im US-Staat Florida einige Funktionen der neuen Software.

An ihrem Erfolg hängt zu einem nicht geringen Teil das Schicksal des ganzen Unternehmens. Einen Termin für die Einführung der neuen Software nannte er nicht.

Erfolglose Vorstösse

Jeder Entwickler werde mit einer Prototypversion heimgehen, versprach Heins. In seiner über die Blackberry-World-Website übertragenen Ansprache sagte er aber auch, dies sei noch nicht die endgültige Version für die Markteinführung.

Die einstige Kultmarke leidet seit einiger Zeit unter der Konkurrenz modernerer, nutzerorientierterer Smartphones wie dem iPhone von Apple oder der Phalanx der Android-Geräte. RIMs eigene Vorstösse in das Geschäft mit Smartphones für Privatanwender blieben relativ erfolglos.

Turnaround dauert Jahre

Der Verwaltungsrat und Investor Prem Watsa rechnet in drei bis fünf Jahren mit einer Rückkehr des Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM) in die Gewinnzone. Watsa erklärte in Toronto, er betrachte seine Investitionen in RIM als langfristiges Engagement.

Watsa ist einer der bekanntesten Investoren in Kanada. Der Milliardär gründete die Fairfax Financial Holding, er hält mehr als fünf Prozent an RIM. Das Unternehmen befindet sich in einer Krise, die Verkaufszahlen gehen zurück. RIM berief Watsa in den Aufsichtsrat, nachdem die beiden Co-Chefs Jim Balsillie und Mike Lazaridis im Januar zurückgetreten waren. (rek/dapd)

Erstellt: 02.05.2012, 08:48 Uhr

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