Digital
Reto Knobel
Ressortleiter Digital
Warnungen vor einer neuen Dotcom-Blase
Dossiers
Artikel zum Thema
- Von Antennagate bis Zuckerberg
- Zu Besuch bei 1,6 Milliarden Kunden
- «Zuckerberg ist ein Staatsoberhaupt im T-Shirt»
- Facebook-Gründer verspricht Megaspende
- Warnung vor zweiter Dotcom-Krise
Links
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Facebook (FB 26.25 0.46%) wurde erst vor sechs Jahren entwickelt, öffentlich ist es seit Ende 2006. Noch jünger ist Twitter, der Kurznachrichtendienst wurde 2006 ins Leben gerufen. Facebook und Twitter sind nur zwei von unzähligen New-Economy-Unternehmen, die in den letzten Jahren einen Boom erlebt haben und – eine weitere Gemeinsamkeit – heute Milliarden wert sind.
Wie schwer genau Facebook und Co. sind, hat das Unternehmen Nyppex nun errechnet. Laut diesem Marktforschungsunternehmen ist der Wert der elf grössten Online-Netzwerke im letzten halben Jahr um 54 Prozent angestiegen. Facebook ist laut der Studie heute sage und schreibe 41,2 Milliarden Dollar wert, Twitter 3,7 Milliarden Dollar.
Das nicht börsenkotierte Facebook hat somit etablierte Internetkonzerne wie Ebay (EBAY 56.71 1.63%) und Yahoo überholt. Selbst vergleichsweise «kleine» IT-Unternehmen wie Zynga (Games) und Groupon (Online-Coupon-Verkäufer) kommen auf 5 respektive 4,8 Milliarden Dollar.
Bewertungen, die keinen Sinn machen
Branchenbeobachter vergleichen diese Entwicklung mit dem Aufstieg der New Economy Ende der 90er-Jahre – und den bekannten Folgen zu Beginn der Nullerjahre. Venture-Kapitalgeber Alan Patricof etwa wird in der Zeitung «Economist» zitiert mit den Worten: «Es gibt wohl eine Blase bei den Start-ups».
Warnende Worte kommen auch von Starblogger Fred Wilson: «Ich sehe viele unechte Handlungen von Investoren. Phasen wie diese enden nie nett.» Die «New York Times» rät Investoren von einem Engagement bei Dotcom-Firmen ab. «Etliche Bewertungen machen einfach keinen Sinn», heisst es dort. Eine Kritik, die wohl auch auf Sharepost zutrifft. Laut diesem Marktplatz für nicht börsenkotierte IT-Firmen ist das Zuckerberg-Imperium derzeit sogar 56 Milliarden Dollar wert.
Ist es demnach nur eine Frage der Zeit, bis zehn Jahre nach dem ersten New-Economy-Crash der nächste Totalabsturz folgt? Durchaus möglich, schreibt der Business-Blog von «Meedia»: «Die wildesten Kursexzesse seit der Millenniumshausse vor elf Jahren spielen sich in diesen Tagen an Sekundärmärkten wie Sharepost ab, wo Investoren Anteile von Internet-Unternehmen in privater Hand erwerben können.»
«Facebook wird noch gaaaaaaaaanz gross»
«Facebook wechselt jetzt für ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 200 bis 400 den Besitzer», rechnet Henry Blodget von Businessinsider.com vor. Gehe man von einem diesjährigen Erlös von zwei Milliarden Dollar aus, entspreche die Bewertung fast dem 30-fachen des Umsatzes. Der Gewinn aber dürfte höchstens 20 Prozent des Umsatzes ausmachen. «Käufer auf diesem Niveau», folgert Blodget, «müssen offenbar glauben, Facebook wird noch gaaaaaaaaanz gross» («Facebook is gonna be huuuuuuuge»). (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.12.2010, 10:40 Uhr
Digital
- 16:37Drei Foxconn-Arbeiter begehen Selbstmord
- 17.05.2013Das Smartphone, das in King Kongs Hand passt
- 17.05.2013Die vier Sorgen der Facebook-Investoren
- 17.05.201322'902'048'046'490'258'711'521
- 17.05.2013Eine Ladung Apps für die Google-Brille
- 16.05.2013App Store knackt die magische Grenze
BLS Schifffahrt Berner Oberland
Auf Deck scheint die Sonne am längsten.
Was gibt es Schöneres als die wohlverdienten Feierabendstunden auf dem Thunersee zu verbringen?
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.



















