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Grosspanne bei Cablecom ist ausgestanden

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 17.02.2012 171 Kommentare

UPC Cablecom will die Betroffenen der Festnetzstörung nicht entschädigen. Die Panne konnte erst am Mittwoch behoben werden.

Kein Anschluss unter diesem Provider: Bis zum Dienstag-Morgen ging für UPC-Cablecom-Kunden nichts mehr.

Kein Anschluss unter diesem Provider: Bis zum Dienstag-Morgen ging für UPC-Cablecom-Kunden nichts mehr.
Bild: Keystone

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Kunden von UPC Cablecom konnten seit gestern, 12.45 Uhr, nicht mehr auf dem Festnetz telefonieren. Betroffen waren bis zu 250'000 Kunden. Einen Ausfall habe es bei rund der Hälfte der UPC-Cablecom-Kunden gegeben, so das Unternehmen.

Um 7 Uhr hätten weitere Informationen folgen sollen, diese folgten um 7.4o Uhr: Per SMS teilte das Unternehmen mit, dass der Service wieder funktioniert. Kunden werden gebeten, das Modem neu zu starten.

«Hardware- und Softwareproblem»

Laut Cablecom-Sprecher Roland Bischofberger war der Grund für die Grossstörung ein Ausfall eines Telefonieknotens. «Es handelte sich sowohl um ein Hardware- als auch um ein Softwareproblem».

Am Montag hiess es zuerst, die Panne sollte «am späteren Nachmittag» behoben sein, später wurde gemeldet, Cablecom könne «um Mitternacht» eine Lösung präsentieren. Die Behebung des grössten Teil des Problems erfolgte um 3 Uhr morgens.

Entschuldigung, aber keine Entschädigung

UPC bedaure den Unterbruch und entschuldige sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten. «Die Panne ist sehr ärgerlich, wir gehen jetzt an die Tiefenanalyse, um einen solchen Vorfall künftig zu verhindern», so Bischofberger. Kompensationszahlungen für betroffene Kunden seien aber nicht vorgesehen.

«Anders als bei der Grossstörung der Swisscom (SCMN 352 0.09%) im November 2010 handelte es sich hier - in Anführungs- und Schlusszeichen – nur um einen Teilausfall: Sowohl Internet- als auch Fernsehen funktionierten tadellos. Auch Geschäftskunden waren nicht betroffen», so die Begründung von Roland Bischofberger.

Am 9. November 2010 fiel bei der Swisscom das mobile Internet total aus. Der Mobilfunkbetreiber schrieb daraufhin Abokunden zehn Franken auf der Rechnung gut. Kunden mit einem Prepaid-Konto wurden mit dem gleichen Betrag entschädigt. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.02.2012, 08:30 Uhr

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171 Kommentare

Fred Wunderlin

14.02.2012, 08:41 Uhr
Melden 63 Empfehlung

Cablecom sollte immer dann, wenn ihr Dienst reibungslos funktioniert, ein Pressecommuniqué herausgeben. Das gäbe weniger zu tun als die ständigen Pannenmeldungen. Antworten


Emmanuel David Stephan Schiess

14.02.2012, 08:41 Uhr
Melden 49 Empfehlung

Ein Grund wieso ich alles bei Swisscom habe und wenn Cabelcom der einzige Anbieter wäre, ich würde mich nur noch mit Rauchzeichen verständigen als bei denen einen Vertrag zu unterzeichnen. Antworten



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