Neue Lücke im Explorer entdeckt
Leck: Microsofts Browser.
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Microsoft (MSFT 29.06 -0.03%) bestätigte in der Nacht zum Freitag die Sicherheitslücke. Bis sie geschlossen werden könne, sollten Kunden den Internet Explorer im «geschützten Modus» und mit hohen Sicherheitseinstellungen benutzen, um die Gefahr zu mindern. Der Fehler ist offenbar noch nicht behoben und bei allen jüngsten Versionen des Windows-Betriebssystems zu finden. Dies teilte die Firma McAfee mit, die Antiviren-Programme für Computer herstellt.
McAfee hatte nach eigenen Angaben Ende vergangener Woche den Auftrag von mehreren betroffenen Unternehmen erhalten, den Vorfall zu untersuchen. «Wir haben noch nie Angriffe mit einer solchen Raffinesse im kommerziellen Raum gesehen», sagte Dmitri Alperovitch von McAfee: «Wir kennen sie bislang nur aus dem Regierungs-Sektor.»
Microsoft bleibt in China
Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte der Nachrichtenagentur Reuters, für Microsoft komme ein Rückzug aus China wie er von Google (GOOG 591.53 -2.01%) erwogen wird nicht in Frage.
«Es gibt jeden Tag so viele Angriffe. Ich glaube nicht, dass es da etwas ungewöhnliches gab, daher verstehe ich das nicht», sagte Ballmer zu der Ankündigung des Suchmaschinen-Rivalen: «Ich verstehe nicht, wie das irgendwie helfen soll. Ich verstehe nicht, wie das uns hilft und ich verstehe nicht, wie das China hilft.»
Angriffe aus China
Google hatte am Dienstag die Hackerattacke auf seine Systeme und mehr als 20 andere Ziele öffentlich gemacht. Laut dem Konzern hatten die Angriffe ihren Ursprung in China. Die Regierung in Peking hat jede Verwicklung zurückgewiesen. Ausser Google hat sich bislang nur Adobe Systems als Opfer zu erkennen gegeben. (cpm/sda)
Erstellt: 15.01.2010, 10:20 Uhr
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