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In der Schweiz wird mit HD jetzt auch telefoniert

Von Mathias Born. Aktualisiert am 23.09.2011 10 Kommentare

Als erster Provider führt Orange einen neuen Qualitätsstandard für Mobiltelefongespräche ein. Der Unterschied ist frappant: Die Stimme des Gesprächspartners klingt ungewöhnlich klar.

Bessere Gesprächsqualität in der Schweiz: Voraussetzung ist aber, dass beide Gesprächspartner über ein Mobilfunknetz der dritten Generation von Orange telefonieren und über ein HD-fähiges Mobiltelefon verfügen.

Bessere Gesprächsqualität in der Schweiz: Voraussetzung ist aber, dass beide Gesprächspartner über ein Mobilfunknetz der dritten Generation von Orange telefonieren und über ein HD-fähiges Mobiltelefon verfügen.
Bild: Keystone

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Als erster Mobilfunkanbieter führt Orange HD-Voice ein, einen neuen Qualitätsstandard für Mobiltelefongespräche. Der Unterschied ist frappant: Die Stimme des Gesprächspartners klingt ungewöhnlich klar. Dass er in der Stadt unterwegs ist, schliesst man aus den leisen Stimmen im Hintergrund. Das Tram hingegen, das laut dem Gesprächspartner gerade vorbeifährt, ist bei der Präsentation von HD-Voice fast nicht zu hören.

In Bern, dem Mittelland von Basel über Solothurn bis Freiburg sowie der Westschweiz profitieren Orange-Kunden ab sofort von einer besseren technischen Gesprächsqualität. In der restlichen Schweiz soll es bis Ende Oktober so weit sein.

Voraussetzung ist aber, dass beide Gesprächspartner über ein Mobilfunknetz der dritten Generation von Orange telefonieren und über ein HD-fähiges Mobiltelefon verfügen. Entsprechende Geräte werden in den Verkaufsgeschäften von Orange prominent beworben. Noch vor Weihnachten soll eine Reihe neuer Geräte in den Handel kommen, die den Standard unterstützen. Die aktuellen Bestseller – das Samsung Galaxy S2 etwa oder das iPhone – eignen sich nicht für den neuen Standard HD-Voice. Bloss einzelne Geräte lassen sich per Software-Update nachrüsten.

Dereinst auch für Swisscom- und Sunrise-Kunden

Bei normalen Handytelefonaten werden nur jene Töne übertragen, die eine Frequenz zwischen 300 und 3400 Hertz haben. HD-Voice – im Fachjargon Adaptive Multi-Rate Wideband (AMR-WB) genannt – hingegen deckt das Spektrum 50 und 7000 Hertz ab. Die übertragene Datenmenge entspricht laut Auskunft von Orange derjenigen eines normalen Telefonats. Zum Einsatz kommt eine optimierte Komprimierung der Daten.

Um HD-Voice anbieten zu können, hat Orange Updates bei den Antennen durchgeführt sowie einige neue Geräte im Kernnetz in Betrieb genommen. Neue Antennen waren hingegen nicht nötig. Bei der Adaptive Multi-Rate Wideband handelt es sich um einen Industriestandard. Es ist also damit zu rechnen, dass dereinst auch Swisscom- und Sunrise-Kunden von einer besseren Qualität profitieren können. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.09.2011, 10:25 Uhr

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10 Kommentare

Herbert Berger

23.09.2011, 12:01 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Die sollen erst mal schauen, dass man auch eine zumindest akzeptable Abdeckung im Datenverkehr bekommt. Aber was ist auch von einer Firma zu halten, die es nicht einmal hinbekommt, dass ihr Kundenportal zuverlässig und einigermassen schnell funktioniert im Internet? Nichts. Wäre ich nicht noch für ein Jahr vertraglich gebunden an die Firma, ich hätte den Anbieter schon längst gewechselt. Antworten


Georg Heussi

23.09.2011, 11:20 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Orange sollte erst mal die Empfangsabdeckung verbessern, die ist nähmlich erbärmlich, wenn man nicht in einer Grossstadt ist! Antworten



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