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Hollywood verliert Prozess um illegales Downloaden

Aktualisiert am 20.04.2012

Mehrere Filmstudios sind vor dem Obersten Gerichtshof Australiens mit einer Berufungsklage gescheitert.

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Mehrere Hollywoodstudios sind vor dem Obersten Gerichtshof Australiens mit einer Berufungsklage gescheitert, die das illegale Downloaden von urheberrechtlich geschützten Filmen aus dem Internet verbieten sollte.

Das Gericht entschied am Freitag, dass der australische Internetprovider iiNet nicht für die Verletzung des Urheberrechts durch seine Nutzer verantwortlich sei und auch nicht die technischen Möglichkeiten habe, das Herunterladen zu verhindern. Mit dem Urteil schloss sich das Gericht der Entscheidung eines australischen Bundesgerichts aus dem Jahr 2010 an.

Produktionsfirmen klagen

Eine Gruppe internationaler und australischer Filmfirmen, darunter Warner Brothers, Disney und 20th Century Fox, hatte gehofft, durch das juristische Vorgehen gegen Internetprovider die Verletzung von Urheberrechten eindämmen zu können.

Über die Internetseite des in Perth ansässigen Unternehmens iiNet sollen Dutzende Filme und Fernsehserien heruntergeladen worden sein, darunter der Kinohit «Batman Begins» und das Science-Fiction-Epos «Transformers». Die Produktionsfirmen verlieren durch das illegale Downloaden nach eigenen Angaben Einnahmen in Höhe von Milliarden Dollar. (rek/AFP)

Erstellt: 20.04.2012, 08:51 Uhr

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