Google Street View in der Schweiz gestartet
Street View in der Schweiz.
Google Street View zeigt das Stadthausquai in Zürich.
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Das meint der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte
«Google hat sich verpflichtet, die Bilder von Personen und Autokennzeichnen unkenntlich zu machen. Zu diesem Zweck wurde eine Software entwickelt, welche die Bilder anonymisiert. Gesichter von betroffenen Personen sowie Autokennzeichen werden also vor einer Veröffentlichung verwischt. Sollten Sie dennoch den Eindruck haben, dass Sie in Google Street View erkannt werden könnten, haben Sie die Möglichkeit, für dieses Bild ein entsprechendes Unkenntlichmachungsbegehren an Google zu stellen, es also anonymisieren zu lassen. Da die fotografierten Personen dann auf den Bildern nicht mehr erkennbar sind, ist auch der Datenschutz gewährleistet.»
Quelle: www.edoeb.admin.ch
Unser Land ist nach den USA, Frankreich, Japan, Spanien, Neuseeland, Australien, Grossbritannien und Holland das neunte Land, wo Street View zur Verfügung steht. Die Aufnahmen sind allerdings nicht komplett. In einem ersten Schritt hat sich der IT-Konzern auf die grösseren Städte wie etwa Zürich oder Bern konzentriert.
Die Fotos wurden mit auf Autos montierten Spezialkameras aufgenommen. Zusätzlich sind drei dreidimensionale Lasermessgeräte vorhanden, die über einen Erfassungsradius von rund 50 Metern verfügen. Mit den so gesammelten Daten soll zu einem späteren Zeitpunkt in Google Earth auch eine räumliche Darstellung der Gebäude mit den Street-View-Daten ermöglicht werden.
Der Dienst ist umstritten: Während sich Computernutzer auf virtuelle Spaziergänge in fremden Städten freuen, sehen Kritiker «Big Brother» heraufdämmern. Google schreibt, dass das Unternehmen ein «hochmodernes Tool» entwickelt hat, um Gesichter und Autokennzeichen auf allen Street View-Bildern unkenntlich zu machen.
«Wenn auf einem unserer Bilder ein erkennbares Gesicht wie etwa ein Passant auf dem Gehweg oder Autokennzeichen abgebildet sind, werden diese mithilfe des Tools automatisch unkenntlich gemacht, um eine Identifizierung auszuschliessen», schreibt das Unternehmen auf Maps.google.ch. Falls versehentlich etwas übersehen wurde, könnten Betroffene dies dem Unternehmen melden. (rek)
Erstellt: 18.08.2009, 13:10 Uhr
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