Geschmacklos? Bärenpark-Drama als Online-Game
Von Beat Rüdt. Aktualisiert am 16.12.2009 2 Kommentare
Das Spielkonzept ist einfach: Der Spieler muss möglichst viele Plastiksäcke im Bärenpark einsammeln, um das Drama zu verhindern. Dabei muss er aber aufpassen, dass er nicht selber von Finn angegriffen wird.
Wie kommt die Agentur dazu, dieses Spiel zu veröffentlichen? Dominique Schärer, Geschäftsführer der planBmedia, erklärt: «Nach dem Unfall haben zuerst alle mit dem Bären sympathisiert. Erst nachdem bekannt wurde, dass der Mann behindert ist, schlug die Stimmung um.»
Worum es der Agentur tatsächlich geht, ist erst auf den zweiten Blick ersichtlich: Unten am Spiel sind zwei Spende-Buttons angebracht, einer für die Tierschutzorganisation WWF, einer für die Aktion «Denk an mich», die Ferien für Behinderte organisiert. «Wir wollen schauen, wo die User spenden», sagt Schärer.
Lustig oder total daneben? Schreiben Sie uns, was Sie davon halten. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.12.2009, 20:02 Uhr





Max Abderhalden
Ein Spiel, mehr nicht. Leute die immer alles so eng sehen sind halt eng, sorry. Ich find's ok. Maxito Antworten