Digital

Der Tod des Zeus

Aktualisiert am 26.03.2012

Der US-Technologiekonzern Microsoft hat einem Zeitungsbericht zufolge auf eigene Faust ein Botnetz lahmgelegt.

Aktiv im Kampf gegen Cybercrime: Der «New York Times» zufolge legte Microsoft in den vergangenen Jahren bereits drei Schad-Netzwerke auf eigenen Faust lahm.

Aktiv im Kampf gegen Cybercrime: Der «New York Times» zufolge legte Microsoft in den vergangenen Jahren bereits drei Schad-Netzwerke auf eigenen Faust lahm.

Artikel zum Thema

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Wie die «New York Times» am Montag berichtete, besorgten sich Anwälte von Microsoft (MSFT 34.269 0.35%) einen Gerichtsbeschluss, um gemeinsam mit Justizbeamten zwei Bürogebäude in den Bundesstaaten Pennsylvania und Illinois zu durchsuchen und gegen ein sogenanntes Botnet vorzugehen. Dabei hätten sie Webserver stillgelegt, über die das Schad-Netzwerk ferngesteuert worden sei.

Botnets nutzen die geballte Rechenkraft von abertausenden gekaperten Computern etwa zum Versand von Spam-E-Mails oder für Angriffe über das Internet auf Unternehmen oder sogar auf Staaten. Der Wortbestandteil «Bot» kommt von Roboter und soll ausdrücken, dass ein Computer ferngesteuert wird. Mit Hilfe der Schadprogramme können Internetkriminelle auch Passwörter, Bankdaten und andere persönliche Informationen von Nutzern ausspähen.

Windows bei Cyberkriminellen sehr beliebt

Anstatt auf die US-Justizbehörden zu warten, geht Microsoft seit einiger Zeit verstärkt selbst gegen Botnets vor. Ein Grossteil der weltweiten Computer läuft mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows, die Software des Unternehmens ist daher eine beliebte Zielscheibe für Internetkriminelle.

Der «New York Times» zufolge legte Microsoft in den vergangenen Jahren bereits drei Schad-Netzwerke auf eigenen Faust lahm. Die Aktion vom Freitag habe sich gegen das Botnet Zeus gerichtet, das bislang komplexeste Netzwerk im Visier des US-Konzerns. Dabei seien auch hunderte Webadressen beschlagnahmt worden, die Teil der Betrugssystems gewesen seien. Die Hintermänner vermutet Microsoft den Angaben zufolge in Osteuropa. (rek/AFP)

Erstellt: 26.03.2012, 16:57 Uhr

Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre

  • Der Retweeter

    Was die Redaktion auf Twitter empfiehlt.
    Mehr

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Alles für Abonnenten und Abonnentinnen

Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".

DAS GELD und ich

Börsen auf Höchstständen: Wie weiter?

Genusswelt

Verschiedenste Weine, ausgewählte Zigarren und diverse Spirituosen, besuchen Sie dieGenusswelt!

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.