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Android-Nutzer sind besonders gefährdet

Aktualisiert am 24.01.2012

Die Zahl der Schadprogramme für Smartphones wächst rasant. Zwei Drittel der Malware wurden für Geräte mit dem Betriebssystem von Google geschrieben.

Grünes Männchen unter Beschuss: Android-Symbol.

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Bild: Keystone

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Die Zahl der Schadprogramme für Smartphones wächst rasant. Wie das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab mitteilte, sind derzeit in der eigenen Datenbank schon mehr als 6700 Schadprogramme verzeichnet. Im Juli vergangenen Jahres waren es nur knapp über 200.

Mit 67 Prozent wurden die meisten von ihnen für Geräte mit dem Betriebssystem Android von Google (GOOG 591.53 -2.01%) geschrieben. Mehr als 25 Prozent haben es auf J2ME-Nutzer (Java 2 Micro Edition) abgesehen, über fünf Prozent auf Symbian. Das iPhone, Windows Mobile und Blackberry würden derzeit nur punktuell attackiert, erklärte Kaspersky Lab.

Vor kurzem sei auch ein erster Trojaner für Android entdeckt worden, der sich nicht nur als Sport-App tarne und teure SMS an Premium-Rufnummern verschicke. Mit ihm könnte auch ein sogenanntes Botnet aufgebaut werden, erklärte Kaspersky Lab. Ein Botnet ist ein Netz von Computern, das für illegale Zwecke genutzt werden kann, etwa zum Versand von Spam oder auch für Angriffe auf andere Computer. (rek/dapd)

Erstellt: 24.01.2012, 15:32 Uhr

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