Neues Windows löst ein, was Vista 2007 versprach
Von Christian Bütikofer. Aktualisiert am 09.01.2009 49 Kommentare
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Microsoft-Chef Steve Ballmer präsentierte vorgestern an der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas nicht ganz unerwartet ein lauffähiges Windows 7. Nur zwei Jahre nach Windows Vista steht damit bereits eine neue Version vor der Tür. Gehts in diesem Tempo weiter, dürfte die stabile Version noch Ende Jahr in die Läden kommen. Microsofts Eile gründet in Vistas Misserfolg. Firmen weigerten sich standhaft, auf Vista umzusteigen, auch Private und Benutzer kleiner Netbooks konnten mit dem Betriebssystem nicht viel anfangen, wie Studien der NPD Group sowie von Forrester Research schon 2007 zeigten.
Das soll sich nun ändern. Mit Windows 7 verändert sich die Benutzerführung - zum Guten, wie ein Test des TA ergab. Die Seitenleiste aus Vista verschwindet. Dessen Gadgets - kleine Informationsfenster - bleiben, sind nun aber nicht mehr in der Leiste enthalten, sondern schweben frei auf dem Desktop. Geöffnete Programme erscheinen als grosse Icons auf der Taskleiste, fährt man mit dem Mauszeiger über eines der Icons, werden alle geöffneten Fenster als Miniaturvorschau gezeigt. Die Beispiele zeigen: Vorbild ist Apple.
Längere Batterielaufzeit
Windows 7 unterstützt Touchscreen-PCs und sorgt bei mobilen Computern dafür, dass deren Batterielaufzeit optimiert wird. Angeschlossene Hardware, wie etwa Handys, ist nun mit Originalbild in der Systemsteuerung enthalten und wird zentral mit allen Funktionen verwaltet. Das Vernetzen verschiedener Windows-7-PCs wurde stark vereinfacht. Auch der Windows Media Player spielt nun alle relevanten Audio- und Videoformate ab. Diverse unter «Windows Live Essentials» zusammengefasste Anwendungen (wie Live-Mail, Fotogalerie) muss man nach der Installation separat herunterladen. Damit man dies tut, wurden die Tools gehörig aufgepeppt und teilweise mit Web-2.0-Applikationen (u. a. Facebook) erweitert. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 09.01.2009, 06:34 Uhr
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49 Kommentare
Ich muss leider öfters Windows XP, Vista und 2000 beruflich nutzen. Privat bevorzuge ich Mac OS X und Linux. Mit OS X habe ich schon seit 8 Jahren was Vista zwar versprochen aber nicht gehalten hat. Vielleicht wird ja das neue Windows 7 im Ansatz sich etwas annähern an Mac OS X 10.0, aber bis dann ist Apple schon wieder 10 Jahre voraus. Antworten
Nach Vista wird Windows 7 wohl die nächste OS Version sein, die ich auslassen werde. Touchscreen brauch/will ich nicht und auf die optische Umgestaltung der Benutzeroberfläche kann ich gut verzichten. Ich hab einfach keine Lust, ständig mir bekannte Funktionen wieder neu entdecken zu müssen. Das ist auch der Grund weshalb ich noch nicht auf Linux und OpenOffice umgestiegen bin. Antworten
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