So installieren Sie Windows 7
Aktualisiert am 13.01.2009 12 Kommentare
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«Besitzen Sie einen zusätzlichen PC, der ausschliesslich für den Test von Beta-Versionen vorgesehen ist?», lautet eine der Fragen. Oder: «Sind Sie es gewohnt, PC-Probleme eigenständig zu lösen?» Nur wenn alle Fragen mit «Ja» beantwortet werden, sollte man nach Auffassung von Microsoft an dem Beta-Test teilnehmen.
Der zusätzliche PC für den Test ist schnell beschafft - in Gestalt einer «virtuellen Maschine». Microsoft stellt selbst eine Software dafür kostenlos zur Verfügung, Virtual PC 2007. Ähnliche Programme gibt es auch für den Mac oder Linux, so dass selbst die Bewohner anderer Computerwelten einen Abstecher ins neue Windows unternehmen können. Die Fähigkeit zum eigenständigen Lösen von PC-Problemen sollte ebenfalls vorhanden sein - schliesslich hat Microsoft mit seinen bisherigen Windows-Versionen ja die Voraussetzungen für entsprechende Erfahrungen geschaffen.
Je nach Virtualisierungssoftware kann man sich auch das Brennen einer DVD für die Installation sparen. Ist die 2,4 Gigabyte grosse Image-Datei im ISO-Format nach einigen Stunden endlich auf der Festplatte, gibt man dem Virtualisierungsprogramm einfach an, wo es diese finden kann, und die neu eingerichtete virtuelle Maschine beginnt mit der Installation von Windows 7 Beta.
Die Hardware-Voraussetzungen sind überschaubar: Der Prozessor sollte eine Taktrate von mindestens 1 Gigahertz haben. Beim Arbeitsspeicher reicht 1 Gigabyte, und die Festplatte sollte mindestens 16 GB gross sein. Um alle grafischen Besonderheiten des Systems nutzen zu können, muss die Grafikkarte DirectX 9 unterstützen und einen eigenen Speicher von 128 MB bieten.
Nutzung bis 1. August befristet
«Windows is loading files», lautet zu Beginn der Installation die erste Anzeige, und nach kurzer Zeit erscheint ein grüner Verlaufsbalken wie beim Start von Windows Vista. Nach der Auswahl der Sprache für die Installation beginnt das eigentliche Setup des neuen Betriebssystems. Hier müssen zunächst die Lizenzbestimmungen akzeptiert werden - darin steckt auch der Hinweis, dass die Beta-Version bis zum 1. August genutzt werden kann. Vorsicht: Danach ist kein Zugriff auf die in dem Beta-System gespeicherten Daten mehr möglich.
Im nächsten Schritt wird ausgewählt, ob die Installation als Upgrade eines bestehenden Systems oder völlig neu erfolgen soll. Danach hat der Anwender alles getan, und die Installationssoftware macht ihre Hausaufgaben. Diese bestehen aus fünf Schritten, deren erfolgreicher Abschluss jeweils mit einem grünen Haken bestätigt wird. Zuerst werden die Dateien von der ISO-Datei oder der gebrannten DVD kopiert, ausgepackt und auf die Festplatte geschrieben. Nach dem vierten Schritt erfolgt ein Neustart, der dem Beta-Tester eine neue Animation des bekannten Vierfarben-Logos von Windows präsentiert.
Zum erfolgreichen Abschluss der Kampffisch Betta
Nun werden die Schlüssel der Registrierung neu geschrieben - ohne diese zentrale Datenbank für alle Software- und Hardware-Einstellungen kommt auch Windows 7 nicht aus. Nach dem ersten Start zentraler Systemdienste gibt es einen zweiten Neustart. Anschliessend wird das Kennwort für das eigene Benutzerkennwort festgelegt, und im nächsten Schritt muss der «Product Key» eingegeben werden, den der Beta-Tester vor dem Download erhalten hat.
Steht bereits die Internetverbindung, wird mit diesem Schlüssel die Aktivierung absolviert. Aber auch ohne diese Anmeldung beim Microsoft-Server kann man das System 30 Tage lang testen, und im Internet findet sich ein «rearm»-Trick, um die Frist zu verlängern. Zum Schluss wird noch die Zeitzone überprüft, und der Tester teilt Windows mit, in welcher Weise es mit Updates des Systems umgehen soll. Rund 15 Minuten nach Beginn der Installation erscheint der neue Desktop, auf dessen wasserblauem Hintergrund sich ein Fisch tummelt. Dabei handelt es sich um einen Siamesischen Betta-Kampffisch (Betta splendens). Der Name deutet darauf hin, dass dieser wohl gezielt für die Beta-Phase von Windows 7 ausgewählt wurde.
Jetzt steht den ersten Erfahrungen mit Windows 7 nichts mehr im Weg. Die wichtigsten Neuerungen finden sich unter dem Eintrag «Erste Schritte» im Startmenü.
(rek/ap)
Erstellt: 13.01.2009, 11:14 Uhr
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12 Kommentare
Ich teste Windows 7 (mit mp3 Patch) seit Freitag und muss sagen auf 64 Bit macht dem System im Punkt Geschwindigkeit nur ein Gentoo mit selbst gebackenem Kernel etwas vor. Im gegensatz zu Vista ist das System schon extrem Stabil dafür, dass es eine Beta ist. Meiner Meinung nach verlieren die Alternativen zum Release wahrscheinlich leider den Vorteil den sie sich durch die Vistapleite erspielt habe Antworten
Ob Windows 7 oder MacOS oder was auch immer spielt doch keine Rolle, Ich nehme Linux, weil ich dafür nicht noch mehr Geld dem Herrn Bill Gates in den Rachen schieben muss. Ausserdem vertraue ich eher all den Leuten, die ihren Code bei Linux offenlegen, als Microsoft oder Mac, die alles unter Verschluss halten und ich nicht weiss von wem ich ausspioniert werde. Antworten
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