iPad wird kleiner, die Konkurrenz grösser
Von Anatol Heib, Reto Knobel. Aktualisiert am 12.08.2010
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Apples (AAPL 562.29 -0.54%) Tablet-Bilanz vier Monate nach dem Verkaufsstart kann sich sehen lassen. Allein im 2. Quartal dieses Jahres gingen 3,27 Millionen iPads über den Ladentisch. Apple hat innert kürzester Zeit mehr Tablets an den Mann und die Frau gebracht, als alle Konkurrenten zusammen.
Was für das iPhone gilt, gilt auch für das iPad: Es sind die Zusatzprogramme, die sogenannten Apps, welche die Käufe vorantreiben. Bislang wurden für das Touchscreen-Gerät 20'000 Applikationen entwickelt, hat padgadget.com analysiert. Bis Ende Jahr werden laut diesem Portal, nochmals 30'000 Miniprogramme hinzukommen.
Die Zukunft gehört den Tablets
Von der Begeisterung über die Hardware hat sich auch die Konkurrenz anstecken lassen. Sie hat diverse Tablets auf den Markt gebracht oder ist daran, solche zu entwickeln (siehe Diashow). iSuppli.com hat eine Studie veröffentlicht, wonach dieses Jahr 16 Millionen Stück verkauft werden – in vier Jahren bereits 118 Millionen.
Es ist allerdings anzunehmen, dass ein Grossteil dieser Computer aus dem Hause Cupertino stammen. Denn die Kombination von Apps, App Store, Touchscreen und Design ist kurz- bis mittelfristig nicht zu kopieren. Kommt hinzu, dass Apple – glaubt man dem gewöhnlich gut informierten Portal «Digitimes» – mit der Konzeption der zweiten iPad-Generation bereits weit fortgeschritten ist. Laut dieser Quelle wird der nächste iPad kleiner, quasi ein Maxi-iPhone mit einem 7-Zoll grossen Touchscreen (das jetzige iPad hat einen 9,7-Zoll grossen Bildschirm). Das iPad 2 könnte bereits im nächsten Frühjahr auf den Markt kommen.
iPhone-4-Nachfolger schon im Frühjahr 2011?
Andere Quellen berichten ausserdem, dass das Unternehmen den normalen iPhone-Publikationszyklus durchbrechen will und bereits im Januar 2011 den iPhone-4-Nachfolger vorstellt. Das neuste Apple-Handy verkauft sich zwar gut, doch zum ersten Mal in der kurzen Handygeschichte des erfolgsverwöhnten Unternehmens muss sich Apple gegen heftige Kritik wehren. Kurz nachdem das Apple-Handy auf den Markt kam, häuften sich Berichte über Empfangsprobleme, die Apple mittlerweile bestätigt hat. Der für Antennagate verantwortliche Apple-Manager musste den Konzern bereits verlassen. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.08.2010, 11:15 Uhr
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