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So schützen Sie Ihren Mac
Aktualisiert am 11.04.2012 69 Kommentare
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Backdoor.Flashback.39 hat laut dem russischen Sicherheitsunternehmen Dr. Web weltweit fast 600'000 Computer infiziert (DerBund.ch/Newsnet berichtete). Für das Konkurrenzunternehmen F-Secure ist der auch einfach als Flashback bekannte Trojaner die gefährlichste Malware, die je für Mac-Computer entwickelt worden ist. Die befallenen Macs bilden laut Searchsecurity.de ein Botnetz. Solche auch Zombie-Netzwerke oder ferngesteuerte Computernetzwerke genannte Systeme werden zum Beispiel zum Versenden von Spam genutzt. Der Nutzer merkt in der Regel nichts davon.
Laut Serge Droz, Leiter der Sicherheitsabteilung der Stiftung Switch, welche den Zugang der Schweiz zum Internet garantiert und als Registrierungsstelle für .ch-Adressen fungiert, sind in der Schweiz «einige Hundert Systeme betroffen». Schäden seien ihm bislang keine bekannt. Flashback scheine hauptsächlich in den grossen englischsprachigen Ländern USA, Kanada und Grossbritannien aktiv zu sein.
Testseiten prüfen Macs
Tatsächlich hat Kaspersky allein in den USA 300'000 kompromittierte Computer ausgemacht. In Kanada sollen 95'000 und in Grossbritannien 47'000 Rechner mit Flashback infiziert sein. Der Rest verteilt sich auf verschiedene europäische Länder.
Kaspersky Lab hat inzwischen eine Seite eingerichtet, mit welcher Nutzer prüfen können, ob ihr Mac infiziert ist oder nicht. Mit einem sogenannten Removal Tool kann der Nutzer bei einer Infektion das System reinigen.
Software aktuell halten
«Grundsätzlich empfehlen wir Mac-Nutzern, ähnlich wie Windows Benutzern, ihre Software stets aktuell zu halten», sagt Sicherheitsexperte Serge Droz. Microsoft habe die Sicherheitslücke, welche Flashback hauptsächlich nutzt, vor einigen Wochen gestopft, Apple erst vor einigen Tagen (das von Apple am 3. April bereitgestellte Sicherheits-Update für OS X kann via Apfel-Symbol, dann «Softwareaktualisierung», heruntergeladen werden).
Laut Droz sind ein Antiviren-Programm sowie eine Firewall, die auch ausgehende Verbindungen kontrolliert, zwingend. Letztere habe im vorliegenden Fall besonders gut gewirkt: «Flashback löscht sich von selber, wenn er feststellt, dass solche Massnahmen getroffen wurden.»
(rek)
Erstellt: 10.04.2012, 16:07 Uhr
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69 Kommentare
Was zum Titel passen würde ("So schützen Sie Ihren Mac") wäre folgendes:
Niemals, unter keinen Umständen und auch nicht bei Gelegenheit einen Video Codec/Flash Player irgendwoher (z. B. .ru ) laden.
Das gilt übrigens auch für Windows, Android, iOS, etc...
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Hehe - ein einziger virus wurde gefunden und ein raunen geht los - eine sicherheitslücke in java...
Was wenige wissen: In den 90ern hatten wir auch virenprogramme aufm mac... die wurden dann bald mal überflüssig. Apple macht seine Sache eben doch besser. Auch in Zukunft.
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