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Neue Firmenkultur bei Apple?
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Es gibt weniger als eine Handvoll Zeitungen, denen es regelmässig gelingt, an Insiderinformationen aus dem abgeschotteten Apple-Universum zu gelangen. Eine davon ist das «Wall Street Journal». Das hat vor allem damit zu tun, dass der verstorbene Firmenchef Steve Jobs mit «WSJ»-Autor Walt Mossberg freundschaftlich verbunden war.
Gesprächig und karitativ
Die Zeitung (Artikel nur auszugsweise verfügbar) berichtet nun von einer veränderten Firmenkultur seit dem Ableben von Steve Jobs am 5. Oktober. Anders als sein Vorgänger kümmere sich Tim Cook zum Beispiel um administrative Aufgaben wie Beförderungen und suche vermehrt das Gespräch mit seinen Mitarbeitern. Diese sollen bessere Weiterbildungsmöglichkeiten haben. Auch seien Hierarchien abgebaut worden.
Cook suche stärker die Nähe zu den Aktionären und habe den Widerstand gegen karitative Tätigkeiten aufgegeben. Laut dem «Wall Street Journal» hat sich Jobs immer gegen die Unterstützung für wohltätige Institutionen gewehrt.
Umbau des Managements
Die wichtigsten Veränderungen im Management betreffen (das wurde allerdings bereits im September bekannt) die Beförderung des Onlinechefs Eddy Cue zum Senior Vice President. Cue ist jetzt der oberste Verantwortliche für iTunes, iCloud, iAD und iBookstore. Schliesslich sei die Position von Marketingchef Phil Schiller gestärkt worden.
Wie die Beispiele in der Bildstrecke zeigen, agierte Apple (AAPL 438.334 -1.04%) unter der neuen Führung nicht immer ganz glücklich:
- So brach die Aktie Mitte Oktober ein, weil das Unternehmen die für das vierte Geschäftsquartal (Juli bis September) äusserst hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen konnte.
- Das auf anfang Oktober versprochene iTunes Match ist immer noch nicht verfügbar.
- Das iPhone 4S braucht wenige Tage nach dem Verkaufsstart schon eine neue Software
Erstellt: 03.11.2011, 18:54 Uhr
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