In den USB-Geräten ist der Wurm drin

Aktualisiert am 02.09.2010

Cyberkriminelle setzen bei der Verbreitung von Schädlingen vermehrt auf den USB-Anschluss. Jeder vierte neu programmierte Virus hat sich so auf die Windows-Computer eingenistet, warnt Panda Security.

Vorsicht ist geboten: Viren nutzen vermehrt USB-Anschlüsse als Weg in den Computer.
Bild: Keystone

Im Rahmen einer Studie seien die PCs in 10'470 Unternehmen aus Europa, Nord- und Lateinamerika auf Infektionen und deren Ursachen analysiert worden. Bei 25 Prozent der Firmen konnte ein an den PC angeschlossenes USB-Gerät als Auslöser identifiziert werden, erklärte das IT-Sicherheitsunternehmen Panda Security.

Unmittelbare Infizierung

Bei einer USB-Infektion nutzen es die Angreifer aus, dass Windows beim Anschluss von USB-Geräten an den Computer auf die Autorun.inf-Datei zurückgreift. Sie liegt im Hauptverzeichnis des Geräts und ermöglicht es, Dateien oder Anwendungen vollautomatisch bei einer Verbindung zum PC zu starten.

Diese Funktion werde von Online-Kriminellen missbraucht, erklärt Panda Security: Die Schädlinge sind so programmiert, dass sie die Autorun.inf-Datei manipulieren, damit auch Schädlinge auf dem USB-Gerät vollautomatisch gestartet werden. Der PC wird auf diese Weise unmittelbar nach Anschluss des Gerätes infiziert. (cra/dapd)

Erstellt: 31.08.2010, 20:19 Uhr

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