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Die schlimmsten Software-Pleiten der Schweizer Verwaltungen

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 02.09.2011 117 Kommentare

Für ein neues Informatiksystem muss das Stadtzürcher Sozialdepartement fast 30 statt 11 Millionen Franken aufwenden. Die Geschichte der gescheiterten IT-Projekte der öffentlichen Verwaltung zeigt: Es geht noch viel schlimmer.

1/7 VBS: Das Paradies für Berater
Hunderte nicht kompatible Informatiksysteme und ein ausuferndes Führungsinformationssystem FIS für 750 Millionen Franken: Die Informatikprobleme der Schweizer Armee sind legendär.
Laut der Zeitung «Sonntag» werden in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts beim VBS «Hunderte von Millionen in Berater investiert», weil niemand den Überblick über die EDV-Architektur hat.
Die wichtigsten Berater sind der 2000 von Armeechef André Blattmann (rechts im Bild neben VBS-Chef Ueli Maurer) eingesetzte Herbert Jost sowie Ex-Swisscom-Chef Jens Alder, der 200'000 Franken plus Spesen verdient, für ein Nebenamt notabene.
Bild: Reuters

   

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«Millionen wegprogrammiert» titelte der «Tages-Anzeiger» einen Artikel über die aus dem Ruder laufenden Kosten des neuen Informatiksystems für das Stadtzürcher Sozialdepartement: 2006 ging man von Kosten von 11,6 Millionen Franken aus, 2007 waren es 12,08, dann 22 und 2011 schon 29,5 Millionen.

Dass Softwareprojekte kostenmässig aus dem Ruder laufen und oft sogar scheitern, kommt leider immer wieder vor. Die in unserer Bildstrecke gezeigten Beispiele von IT-Desastern in der öffentlichen Verwaltung der Schweiz zeigen, dass je nach Grösse des Projekts sogar dreistellige Millionenbeträge in den Sand gesetzt werden. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.08.2011, 11:22 Uhr

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117 Kommentare

Peter Widmer

30.08.2011, 13:01 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Das Problem in den Verwaltungen ist, dass die Entscheidungsträger meistens nur wenig Ahnung haben von EDV. Sie sind ohne Informatik aufgewachsen und haben kein Flair dafür. Nun sind sie in einer Position, wo sie wichtige Entscheide zu fällen haben - ohne etwas davon zu verstehen. Jüngere sind machtlos und werden nicht gefragt, weil die Alten Vorrang haben bis sie pensioniert sind. Antworten


Fe Rothenbuehler

30.08.2011, 13:01 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Bitte eine Liste mit erfolgreichen IT-Projekten nachliefern (und der beteiligten Firmen/Amtsstellen), interessiert mich viel mehr. Antworten



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