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«Apple ist das neue Microsoft»

«Wenn die amerikanischen Behörden zur Ansicht gelangen, dass Apple den Wettbewerb und die Innovation behindert, wird es für die Firma ungemütlich», sagt Wirtschaftsprofessor Winand Emons. Auch die EU, so Emons, könnte bald aktiv werden.

1/6 Apples dunkle Seite: Dass die Geschäftspraktiken des weltgrössten IT-Konzerns auf dem Prüfstand stehen, muss Firmenchef Steve Jobs zu denken geben.
AFP

   

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Winand Emons (52) ist Wirtschaftsprofessor an der Universität Bern.

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Apple (AAPL 493.42 0.05%) muss sich derzeit nicht nur mit der Konkurrenz Google herumschlagen, die auf dem Smartphone-Markt sehr aktiv ist, auch die amerikanischen Wettbewerbshüter sind auf Steve Jobs und Co. aufmerskam geworden (DerBund.ch/Newsnet berichtete). Was bedeutet das für den seit Kurzem weltgrössten Technikkonzern? Antworten von Winand Emons, seit 18 Jahren Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Bern.

Winand Emons, in den USA ermitteln die Behörden gegen Apple. Der Computerkonzern wird verdächtigt, seine monopolähnliche Marktposition zu missbrauchen.
Das überrascht mich nicht. Apple ist das neue Microsoft. (MSFT 30.495 -0.89%) Steve Jobs hat wie Bill Gates aus einem Garagenunternehmen einen Giganten gemacht – und beide haben lange nicht verstanden, dass Wachstum Verantwortung mit sich bringt. Apple lanciert regelmässig erfolgreiche Produkte, die dem Geschmack der Digital Generation entsprechen. Aber die Konzernstrategie war nie so offen, wie dies bei Microsoft der Fall war. Steve Jobs produziert ja nur geschlossene Systeme.

Das klingt nach Missgunst.
Aber nein. Der Erfolg sei ihm vergönnt. Aber jetzt, da Apple, gemessen an der Marktkapitalisierung, der grösste IT-Konzern der Welt ist, kommen volkswirtschaftliche Interessen ins Spiel. Wenn die amerikanischen Behörden zur Ansicht gelangen, dass Apple den Wettbewerb und die Innovation behindert, wird es für die Firma ungemütlich.

Wie konnte Apple dies passieren?
(Überlegt lange) Vielleicht wurde Cupertino selber vom enormen Wachstum überrascht.

Vielleicht hat sich das Unternehmen einfach zu lange in der Sonne gesonnt.
Schauen Sie, niemand im Westen würde sich mit der Selbstmordserie beim Unternehmen Foxconn befassen, wenn Foxconn nicht für Apple arbeiten würde. Aber wenn Apple nun über die mediale Aufregung jammern sollte – auch in Bezug zu den jüngsten Schritten der Kartellbehörden – wäre das dumm. Ein Bundesrat, der erwischt wird, wie er bei Rot über einen Fussgängerstreifen läuft, ist für die Presse ein gefundenes Fressen. Der Bundesrat würde sich in diesem Fall niemals darüber beklagen, dass ein gleiches Vergehen eines Normalbürgers medial nicht ausgeschlachtet wird. Also: Apple wird sich mit dem Regulator Staat und negativen Presseberichten herumschlagen müssen, ob das Unternehmen das will oder nicht.

Kommt Apple auch in Europa unter Druck?
Davon gehe ich aus. Die Behörden arbeiten wohl zusammen. Wenn die Federal Trade Commission (FTC) aktiv wird, lässt das die EU nicht kalt. Erst kürzlich musste sich das Konkurrenzunternehmen Microsoft dem Willen der EU-Kommission beugen, Microsoft muss in seinen Betriebssystemen jetzt neben dem Internet Explorer auch andere Browser anbieten. Dieses Beispiel zeigt: Für Apple könnte es auch in Europa bald ungemütlich werden – wenn das Unternehmen seine Beschränkungen nicht aufhebt.

Können solche Interventionen existenzgefährdend sein?
Nein. Apple ist auch noch weit davon entfernt, von aussen reguliert zu werden. Die Behörden haben, bildlich gesprochen, erst einmal ein Auge auf Steve Jobs und Co. geworfen. Das ist ein gutes Zeichen, denn dank diesem Druck ist davon auszugehen, dass Apple vom hohen Ross steigt. Apple kann sich das problemlos leisten.

Sie selber müssten als Ökonom skeptisch sein, was Regulierungen betrifft.
Ich habe Google vor zwölf Jahren noch nicht gekannt. Heute ist der Konzern so mächtig, dass einem Angst und Bange werden kann. Kein Markt ist dermassen dynamisch wie der Sektor der Informationstechnologie. Die FTC in den USA will nun offenbar Rahmenbedingungen schaffen, dass dies auch so bleibt. Die Staaten haben durchaus ein berechtigtes Interesse zu kontrollieren, dass Apple seine Erfolgsprodukte wie das iPhone und das iPad nicht missbrauchen, um Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.

Was raten Sie Apple?
Die Firma sollte aufpassen. Die USA sind bekannt dafür, bei einer Ausserkraftsetzung des Wettbewerbs empfindlich zu reagieren. Die Microsoft-Chefs haben ihr Unternehmen früher als uneinnehmbare Bastion gesehen. Und heute? Heute ist Microsoft zwar immer noch sehr mächtig, aber nur ein Spieler unter vielen. Apple hingegen hat das Potenzial, auch in Zukunft den Takt vorzugeben – wenn dort aus der Geschichte der Konkurrenz die richtigen Lehren gezogen werden. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.06.2010, 08:59 Uhr

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54 Kommentare

Pat Eggenberger

28.07.2010, 12:05 Uhr
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Ich arbeite sowohl mit Mac/Windows und Linux und verwende Windows Smartphones, Symbian Phones und iPhone. Aus meiner Erfahrung arbeite ich lieber und efffizienter mit Apple Produkten als mit allen anderen. In der ganzen Diskussion geht vergessen, dass der Kunde frei entscheiden kann ob er ein Apple Produkt kaufen will... Wer sich an Apple stört: Kauft die Produkte nicht! Antworten


Chris Martin

16.06.2010, 21:19 Uhr
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Ja jetzt ist es plötzlich Mode, Apple als das neue Microsoft zu bezeichnen. Tatsächlich sind die Gemeinsamkeiten aber sehr gering. Und viele Leute scheinen ein kurzes Gedächtnis zu haben. Microsoft ist milde geworden, aber früher haben sie mit teilweise zweifelhaften Methoden reihenweise Konkurrenzfirmen platt gemacht (nur ein Beispiel: Netscape). Antworten


Markus Leutwyler

16.06.2010, 21:03 Uhr
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Apple müsste mindestens 90% des Gewinns an Microsoft abliefern. Ohne diesen tollen Feind auf den man allen Hass der Welt projizieren kann, hätte Apple nie den Kultstatus des IT-Weltretters erlangt. Microsoft's Stern ist am sinken. Apple wird es nicht anders ergehen, die Produkte sind längst nicht mehr exklusiv. Erinnert mich an Commodore und Atari - beide sind nur noch im Museum zu bewundern... Antworten


Andreas Peccora

16.06.2010, 20:17 Uhr
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@Hans Harz: :D Hehe. Das stimmt, aber wieso soll ich bei fast meiner ganzen Wohnungseinrichtung auf das Optische achten und nur bei dem Arbeitsgerät dass ich mitunter am meisten benutze(n muss) soll dieser Faktor egal sein? Zudem vereinfacht mir das Benutzerfreundliche Betriebssystem das Arbeiten. :D Antworten


Hans Harz

16.06.2010, 18:24 Uhr
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@ Andreas Peccora: Wie wär's mit ein bisschen Linux. Es muss ja nicht alles optisch so aufgebrezelt sein, dass man seine Schwiegermutter beeindrucken kann. Die Kette ist immer noch aus Stahl. Egal ob verchromt, versilbert oder vergoldet. Antworten


Rolf Raess

16.06.2010, 18:08 Uhr
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Man erinnere sich, als der MS Agent John Scully, nach kurzem Gastspiel den Apple-Gründer Steve Jobs rauswarf. Auch Wozniac nahm den Hut. Fast ist es ihm und seinem Nachfolger (Gassée von HP) gelungen Apple fertig zu machen. Als dann Jobs das sinkende Schiff wieder übernahm, machte er die gleichen Managementfehler nicht nochmals - und das zahlt sich heute aus. Innovationen kamen nie von anderen… Antworten


patrik leimgruber

16.06.2010, 18:03 Uhr
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Finde ich doch sehr interessant, und gleichzeitig amüsant.. Apple, ein Produkt von dem viele Stimmen negativ sind, und von überteuerten Produkten sprechen. Und trotzdem wird ein Weltweit 2% von der Bevölkerung gebrauchtes Produkt, als "Wettbewerbs Gefahr" gehandelt! Steve jobs, der Wirbel um Apple gibt deinem Erfolg recht. Antworten


Andreas Peccora

16.06.2010, 17:02 Uhr
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@Irene Häusler: Und ja mitlerweile ist nicht mehr der IE Standardbrowser, sondern Safari. Und dies ist auch gut so. Mit Snow Leopard für mich die beste Wahl. @Hans Harz: naja, ich finde das mein mac jeden Rappen Wert war. Und was Abzocke lässt sich ja an den Preisen für Office und W7 erkennen. ;P Antworten


Andreas Peccora

16.06.2010, 16:55 Uhr
Melden

@Irene Häusler: Lol, nur bezahlte Microsoft nicht aus Nächstenliebe, sondern weil sie einen Konkurrenten gezielt schwächen wollten. Die Einigung war für Microsoft mehr als ein Gewinn, da so die Geschichte mit den Urherberrechtsverletzungen aus der Welt geschaffen werden konnte und man sich erst noch als der grosse Retter "feiern" lassen konnte. Antworten


Hans Harz

16.06.2010, 16:40 Uhr
Melden

Erstaunlich: Da wird jahrelang über Microsoft hergezogen; Der arme User flüchtet sich endlich auf die Hochpreisinsel Apple und stellt fest: Er wird nach Strich und Faden abezockt und bevormundet. Und was lässt die Apple-Gemeinde verlauten: Wir tun das freiwillg und es macht Spass. Einfach erstaunlich! Antworten


Irene Häusler

16.06.2010, 15:48 Uhr
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@Andreas Peccora Wer zahlt, bestimmt. Apple ist auch nicht besser, noch heute ist Safari der Standardbrowser. Felix qui potuit rerum cognoscere causas Antworten


Willy Kunz

16.06.2010, 15:40 Uhr
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Dieser Artikel soll eine Analyse sein? Man erfährt ja nicht einmal, was Apple konkret vorgeworfen wird. "Apple ist das (sic!) neue Microsoft" wird da ohne nähere Begründung behauptet - ein starkes Stück, wenn man die kriminelle Vergangenheit von Microsoft betrachtet. @Irene Häusler: das Märchen, dass Microsoft 1997 Apple gerettet habe, wird durch dauernde Wiederholung nicht wahrer. Antworten


Andreas Peccora

16.06.2010, 15:27 Uhr
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@Irene Häusler: Und Apple hat dafür auch einige Bedingungen erfüllen müssen. Wie z.B. diverse Klagen gegen Microsoft fallen lassen, den Internet Explorer als Standardbrowser auf dem Mac installieren (!!!) und soweit ich weiss die Entwicklung eines eigenen Browsers (teilweise) einstellen müssen usw. War übrigens eine sehr amüsante Keynote im 1997, vorallem dann als Gates im Grossformat erschien. Antworten


Michael Hauser

16.06.2010, 15:24 Uhr
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Apple ist erfolgreich. Auf ihren erfolgreichen Zug wollen immer mehr Drittfirmen aufspringen, ohne etwas dafür zu tun. Wieso muss Firma A (Apple) der Konkurrenzfirma B (Google) mittels einer Drittfirma C (AdMob) den Zugriff auf Analyse-Daten von Kunden geben? Apple hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und lässt keine Drittfirma Kontrolle übernehmen. Muss es ja auch nicht. Oder? Antworten


Irene Häusler

16.06.2010, 14:45 Uhr
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@peter keller Es werden sowohl bei Apple (quicktime) als auch bei mp3(thompson usw) usw Lizenzgebüren fällig wenn Hard/Softwareprodukte diese Formate wiedergeben müssen. Da ist es völlig irrelevant von welchen Firmen diese Formate entwickelt wurden. Microsoft hat Apple vor der Pleite gerettet, das nur als Randnotiz. . Antworten


peter keller

16.06.2010, 13:41 Uhr
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ach so @Irene Häusler -- Die von Ihnen genannten Formate gehören tatsächlich jemandem, aber nicht Apple! (ausser Quicktime) und a propos Flac.. kaufen sie sich doch einen mp3 Player der Flac abspielt von jemand anderem als Apple, und übrigens... Unix ist auch Basis von Linux. Hier zeigt sich dass der Neid auf Apple eine grosse Rolle spielt...vor allem weil die Sachen bei Apple funktionieren! Antworten


James Lehm

16.06.2010, 13:38 Uhr
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Und so sieht man, dass selbst Apple nicht besser ist. Schade, ich hätte mehr von Ihnen erwartet. Antworten


Julian Reidy

16.06.2010, 13:38 Uhr
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@Gilgen, klar, bin einverstanden und nutze iTunes selber auch, zum Musikhören und für Musikkäufe. Mein Punkt war nur, dass Apple wenn überhaupt nur bei iTunes angreifbar ist, da die Firma in diesem Bereich ein quasi-Monopol hält. In allen anderen Gebieten ist Apples Marktanteil so klein, dass sie diesen auch nicht ausnutzen können (und genau das war ja in den 90ern das Problem bei Microsoft). Antworten


Walter Kühn

16.06.2010, 13:16 Uhr
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@ Antonovic - Da ich aktuell u.a. ein Netzwerk von 60 Apple Rechnern mit Apple Server betreue, denke ich schon, einigermassen mitreden zu können. Fände es auch extr. nervtötend, wenn ich für einen Haufen Geld (iPhone 4) auch noch massenhaft Werbung vom Messias S. Jobs zu erhalten. WEnn er Werbespam vertreiben will, soll er die Handys verschenken oder wenigstens einen echten Gegenwert leisten. Antworten


Eric Stassel

16.06.2010, 13:12 Uhr
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@ Beat Schmid: Gerade kürzlich schenkte ich meinem Neffen einen G4, mit dem biblischen Alter von 11 (!) Jahren, der auf meinem Dachboden auftauchte. Und siehe da, das Ding schnurrt wie ein Kätzchen. PCs aus dem Jahre '99 würden heute wohl nicht mal mehr aufstarten. Und das, lieber Herr Schmid, ist Nachhaltigkeit. Btw, Anzeigenmonopolismus kennen wir ja schon von Google, nicht wahr? Antworten


Marco Sutter

16.06.2010, 13:12 Uhr
Melden

Microsoft hat zwar auch gegen Gesetze verstosse, trotzdem ist die Situation bei Apple total anders. Microsoft missbrauchte seine Marktmacht um weitere Produkte des Unternehmens zu den Leuten zu bringen. Es war jedoch stets möglich, Konkurrentprodukte zu verwenden (z.B. anstatt Media Player, IE etc.). Bei Apple werden jedoch Konkurrenzprodukte ganz verboten. Die Aggressivität Apple's ist da! Antworten


Bojan Antonovic

16.06.2010, 12:55 Uhr
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Kompletter Unsinn! Apple ist Dank Innovation, Design, und gerade offenen Systemen (besonders Open Source Software und Standards) stark geworden! Von Marktdominanz, wie bei Microsoft, kann keine Rede sein. Ignoranten, die nur Windows kennen, sollten schnellstens Mac-Produkte gut anschauen. Antworten


Walter Kühn

16.06.2010, 12:54 Uhr
Melden

Zugegeben, die Apfel Produkte haben was. Aber die hochgepriesene Quailtät funktioniert nur dank rel. geringer Marktanteile. Würden diese steigen (was der Preis nachhaltig verhindert) ists mit Sicherheit und Quailtät vorbei, da bekanntl. viele Hunde des Hasen Tod sind. Interessant auch, dass die Apfelrechner v.a in den Tests ordentl. abschneiden, wo mind. 1000 Fr. Preisdifferenz zur Konk. bestehen. Antworten


Irene Häusler

16.06.2010, 12:47 Uhr
Melden

@Hostettler ach so, mpg, mp3, aac, pdf, java, apple quicktime sind nicht proprietär?. Die einzigen nicht proprietären Formate sind freie Formate, die unter der GPL Lizenz stehen oder als public domain vertrieben werden. Unix ist ein proprietäres Betriebssystem, der Kern von OSX setzt darauf, und nebenbei ist vieles von NextStep mit in das OS eingeflossen. Mein Ipod spielt jetzt noch kein Flac ab. Antworten


Michel Gilgen

16.06.2010, 12:05 Uhr
Melden

@ Julian Reidy - das mag stimmen. Bloss, es gibt so viele andere Anbieter (eMusic, bleep, boomkat etc.) wer kennt die schon? Apple bietet das ausgereifteste System an (iTunes mit integriertem Shop) es ist stink-einfach und sehr vielseitig. Linotype macht dasselbe mit Fonts. Ist ja klar, dass man via iTunes nicht bei Amazon Musik kaufen kann. Aber abspielen kann man sie, nicht wie bei Anderen. Antworten


Thomas Hostettler

16.06.2010, 11:25 Uhr
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@Peter Lustig: Die 3% Marktanteil sind der Marktanteil ALLER Handys weltweit, nicht nur Smartphones. Mit Google suchen und finden Antworten


Thomas Hostettler

16.06.2010, 11:19 Uhr
Melden

Ich glaube nicht, dass Apple sich gegen Standards stemmt, wie weiter unten angemerkt wurdem: HTML 5, mpg, mp3, aac, pdf, java, unixoides System. Microsoft hat im Gegensatz hauptsächlich proprietäre Formate geschaffen, die eine Innovation jahrelang behindert hat: doc, wmv, wma, etc. Antworten


Hugo Müller

16.06.2010, 11:12 Uhr
Melden

mmh, die Marktanteile sind derart dass der Wettbeberb weiterhin spielt.... bloss, das Marktpotenzial liegt halt eher auf der seite der Apple-user, dh dort liegt das Geld !!! Antworten


Paul Dettling

16.06.2010, 11:12 Uhr
Melden

Sehe auch nicht, wo hier die marktbeherrschende Stellung sein soll. Es ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gibt (Windows im Geschäftsbereich dominierte derart, da konnte man nicht mehr wählen). Vielmehr scheint Apple einfach die besten Antworten auf Kundenbedürfnisse zu liefern. Der Angriff geht nicht gegen die Marktmacht, sondern gegen die Konzernstrategie, was m.E. nicht geht. Antworten


Julian Reidy

16.06.2010, 11:09 Uhr
Melden

Apple hält genau ein quasi-Monopol, und zwar im Bereich der digitalen Musikdistribution. Ob sie sich dort eines Fehlverhaltens schuldig gemacht haben, wird sich zeigen, aber ich nehme mal, an dass der Konzern diesen Untersuchungen gelassen entgegensieht. In allen anderen Geschäftsfeldern - bei den PCs, den Smartphones, den Tablets - ist Apple nur ein kleiner Player (mit grossen Margen). Antworten


Pierre A. Sobol

16.06.2010, 11:07 Uhr
Melden

Wo der Neid ist, ist die Anklage nicht weit. Antworten


Ruedi Schmid

16.06.2010, 11:03 Uhr
Melden

Apple war bezüglich Innovation, Benutzerlogik und Performance schon immer Microsoft voraus. Microsoft machte das Rennen bisher nur dank cleverer Marktstrategie der Zwangskomptabilität. Nun konnte Apple mit der Marktstrategie von Microsoft das Rennen machen. Das einzige Übel ist, dass beide Firmen versuchen durch fehlende Komptabilität den Konsumenten ihr ganzes System aufzuzwingen. Antworten


Beat Schmid

16.06.2010, 10:58 Uhr
Melden

@ERIC STASSEL: Das hat nun wirklich absolut *nichts* mit nachhaltiger Qualität zu tun. Apple verbietet ja einfach pauschal, dass gemischte Firmen, die u.a. auch im Werbegeschäft tätig sind, Apps anbieten dürfen. Das zeigt, dass es ihnen einzig und allein darum geht Google & Microsoft auszuschliessen. Ansonsten würde Apple klare Qualitätsstandards definieren wie z.B. Microsoft mit WHQL. Monopolist! Antworten


Peter Lustig

16.06.2010, 10:51 Uhr
Melden

@Thomas Hostettler: Mal was von iPhone, iPod, iPad und das damit verbundene iTunes gehört? Es geht ja nicht um die Restriktionen bei Mac OS X sondern eher auf dem iPhone und iPod. Woher haben Sie die Zahl 3% Marktanteil auf dem Handymarkt? Es sind mittlerweile rund 19%. Apple ist auf Rang 3. Beim "MP3 Player-Markt" wirds wohl so um die 70% (bald auch iOS 4 Geräte). Antworten


Beni Schärer

16.06.2010, 10:46 Uhr
Melden

@Marcel Müller: Ich verneige mich vor Ihnen! Und alle IT-Leute (zu denen ich mich auch zählen darf) auch! Sie scheinen Gott zu sein! Selten einen so arroganten Kommentar gelesen. Antworten


Michael Trümmer

16.06.2010, 10:44 Uhr
Melden

Was mich an Apple nervt ist (nebst den Wucherpreisen), dass sie uns wie Microsoft gewisse Programme aufzwingen. Ich will aber kein Quicktime und iTunes tief ins System vorinstalliert und verwurzelt haben. Ach ja, Sicherheit: Windows ist wie die EG-Wohnung mitten in der Stadt, mit abgeriegelten Fenstern und verschlossener Tür, MacOS das offengelassene Bauernhaus mitten auf einem verlassenen Feld. Antworten


David Gehle

16.06.2010, 10:32 Uhr
Melden

Der blasenartige Erfolg von Apple Inc. mit mäßig originellen Ideen, verpackt in halbwegs solide gefertigtes Damenhandtaschendesign drückt doch vor Allem Eines aus: Völliges Versagen des Marktversprechens, dass ein vielfältiger Wettbewerb um die beste Idee befördert wird. Die Ideenarmut kontrastiert ausgesprochen mit dem entgrenzten Möglichkeitsraum der IT. Erbsenzählerparalyse? Antworten


Ben Müller

16.06.2010, 10:24 Uhr
Melden

@Ch.Leuthold: grundsätzlich stimme ich ihnen zu. Was nützt mir als Anwender aber ein offener Standard der innovative Produkte ermöglicht (theoretisch wenigstens) die nicht bedienbar und kundenunfreundlich gestaltet sind? Genau dies ist meines Erachtens mit geschlossenen Systemen viel einfacher zu bewerkstelligen und letztlich der Hauptgrund für die Beliebtheit der Produkte mit dem Apfel. Antworten


Danny Meier

16.06.2010, 10:22 Uhr
Melden

Den Satz «Apple ist das neue Microsoft» sage ich schon seit 2 Jahren! und Herr Thomas Hostettler, manchmal ist eben nicht die Marktmacht gemeint sondern das Geschäftsgebaren eines Konzerns. Think different gibt es jedenfalls schon lange nicht mehr bei Apple aber das ist eigentlich nichts als logisch. Antworten


Maurizio Cosatto

16.06.2010, 10:16 Uhr
Melden

Apple ist schon längst nicht mehr 'the only good company'. Innovativ ja, aber fair? Ich bin Macianer seit 1991, Microsoft hat ernorm aufgeholt, dank Apple, wo das meiste abgeschaut wurde. Aber wie sich Apple nun gebärdet, hochnäsig. Offene Systeme sind das A und O, und was sich nicht bewährt wird von uns Kunden auch nicht gekauft. keep it simple, please. Antworten


Tom Müller

16.06.2010, 10:14 Uhr
Melden

Wo bitte hat Apple eine marktbeherrschende Stellung? Noch immer laufen weltweit nur ein paar Prozent der Computer mit OSX. Und das iPhone ist so erfolgreich, weil es einfach das beste Smartphone für den Normalbürger ist. Aber Konkurrenz gibt es ja genug! Antworten


Thomas Hostettler

16.06.2010, 10:07 Uhr
Melden

Ich frage mich nur, wo Apple der Marktführer ist: Mac OS: weltweit 5%, Handymarkt insgesamt: ca. 3%, Smartphone: um die 20%, Musikmarkt ca. 30% in USA. Bei Microsoft-Browserstreit nutze Microsoft ihre über 90% Marktanteil aus. Klar ist Apple sehr restriktiv innerhalb ihrer Produkte, aber jeder Kunde hat genügend Alternativen, niemand muss Apple-Produkte nutzen. Antworten


Dani Winter

16.06.2010, 10:05 Uhr
Melden

Das war damals mit Apple/Macintosh auch nicht anders. Und Apple hat wohl mit Adobe noch eine alte Rechung offen. Beide verfolgten früher eine unglaubliche Verkaufsstrategie. Wenn ein geneigter Grafiker (vor allem) einer der teuren Äpfel kaufte, bezahlte er automatisch einen beträchtlichen Obulus an Adobe. Bis beide richtige Konkurrenz bekamen und beinahe in der Versenkung verschwanden. Antworten


Christoph Leuthold

16.06.2010, 10:02 Uhr
Melden

@Herr Stassel Ich denke es war noch nie gut in Monokultur zu wirtschaften. Und faire Deals sehe ich bei Apple seit dem Apple II nicht mehr. Geschlossene Systeme stemmen sich gegen offene Standards und behindert somit massgeblich die Weiterentwicklung und den Innovationsgeist unseres noch so jungen Jahrhunderts. Es wird Zeit, dass hier ein Riegel vorgeschoben wird! Antworten


David Kern

16.06.2010, 09:58 Uhr
Melden

In einem geschlossenen System kann man die Qualität der enthaltenen Komponenten steuern. Microsoft leidet darunter, dass sie jeden hinterletzten Schrott in ihr System lassen, eine völlig unkontrollierbare Situation. Für den normalen Anwender ist das System Apple letztlich zuverlässiger, sicherer, ergonomischer. Antworten


marie berner

16.06.2010, 09:57 Uhr
Melden

zum glück gibts innovative firmen, die it-plunder entwickeln und fertigen. sonst müssten sich die wettbewerbskommissionen noch um banken, börsenhändler und ölfirmen kümmern. Antworten


Lukas Berger

16.06.2010, 09:51 Uhr
Melden

ich bin selber Apple-Nutzer, gehöre aber nicht zur religiösen Userfraktion, die alles, was von Steve kommt, für Gottes Wort persönlich halten. Nüchtern betrachtet muss eigentlich jeder Apple User zugeben, dass sich Apple am Markt deutlich schlimmer gebärdet als Microsoft zu seinen besten Zeiten. Die Apfel-Allmachtsfantasien sollten so rasch wie möglich mit einer anständigen Busse gestoppt werden. Antworten


Marcel Müller

16.06.2010, 09:49 Uhr
Melden

Easy...... solange die Apple Produkte weiterhin so gut funktionieren ists das kein Problem. Zudem hat Apple immer noch nicht so eine Marktmacht, wie sie Microsoft mit Windows hatte. Da gab es einfach keine Konkurrenz. Ich finde es eifnach erstaunlich, dass es kein Konzern schafft, die Pace von Apple zu gehen. Vielleicht liegt es daran, dass die IT Leute halt immer noch alle "Nerds" sind! Antworten


ueli raez

16.06.2010, 09:48 Uhr
Melden

Sobald irgend eine Figur, oder Firma minimal über die Masse hinausragt, geht die menschliche Natur sofort auf Position Angriff. Das Konzept und clevere Betriebssystem von Mac, sind durch ihre haushohe Überlegenheit und Qualität automatisch suspekt für Leute, die hoffnungslos kapitulieren müssen vor so viel wirklichem Vorsprung zur Konkurrenz. Antworten


Jean-Marc Brechbühler

16.06.2010, 09:44 Uhr
Melden

E Strasser: Ich denke nicht, dass die Anderen Anbieter Plunder herstellen. Die Entwickung von Apple ist beunruhigend und muss untersucht werden. Bie mir kommt sicher ein Apple Lifestile Gaget auf den Tisch! Antworten


daniel hügli

16.06.2010, 09:36 Uhr
Melden

Nicht nur die innovativen Produkte verhalfen Apple zum Erfolg. Der Schlüssel dazu ist gerade das kritisierte geschlossene System Durch das geschlossene System weiss der Softwareentwickler was für Gerätekonfiguartionen auf dem Markt sind. Das macht die Software vielzuverlässiger. Das geschlossene System wohl zu Recht aufzubrechen würde leider damit auch negative Folgen haben. Antworten


David Rüegg

16.06.2010, 09:35 Uhr
Melden

Wird höchste Zeit, dass man gewisse Taktiken von Apple in die Schranken weisst. Mehr noch als der Konzern, nerven mich allerdings die blauäugigen Apple-Jünger die "ihren" Steve gottgleich verehren. Die Produkte sind sicher sehr gut, aber es gibt eben doch nicht nur den "Apple Wax of Life". Antworten


Eric Stassel

16.06.2010, 09:15 Uhr
Melden

Es ist nur logisch, dass Apple eine eigene Schiene fährt. Die Firma will erstklassige Produkte von nachhaltiger Qualität anbieten - da verbietet sich Kompatibiliät mit so manchem marktgängigen Plunder, deren Erzeuger nun, blossgestellt und um Marktanteile gebracht, zurückschlagen wollen. Doch die Konsumenten verstehen, dass, wer faire Deals anbietet, nicht auch noch dafür bestraft werden darf. Antworten


Lutz Meyer

16.06.2010, 09:02 Uhr
Melden

Das ist eine logische Entwicklung - die mir Angst macht. Und was macht die Weko? Antworten



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