Mit dem «Bund»-Chefredaktor in den Orient fahren
Seit rund dreissig Jahren bereise ich den Nahen Osten und habe von 1988 bis 1996 auch dort gelebt und als Korrespondent des Zürcher «Tages-Anzeigers» und des Wiener «Standard» gearbeitet.
Wenn vom Orient als Reiseziel oder gar als Wohnort die Rede ist, lautet die erste Frage stets: Ist es da unten überhaupt sicher? Meine Antwort ist immer dieselbe: Wenn ich die Region für überdurchschnittlich gefährlich gehalten hätte, dann hätte ich niemals zugelassen, dass meine Töchter dort zur Welt kommen – die eine 1992 in Limassol, Zypern, die andere 1995 in Amman, Jordanien.
Historischer Reichtum
Syrien und Jordanien sind zwei Länder mit einem historischen Reichtum, von dem andere nur träumen können, mit prachtvollen Ruinen und Mosaiken aus der Römerzeit und anderen antiken Sehenswürdigkeiten wie der Felsenstadt Petra, mit eindrücklichen Zeugnissen des frühen Christentums, mit Höhepunkten islamischer Architektur, mit architektonischen Reminiszenzen an die Zeit der Kreuzzüge und mit pittoresken Altstadtvierteln und orientalischen Märkten in Aleppo, Damaskus oder Amman. Und als besondere Attraktion mit der über hundert Jahre alten Hedjaz-Bahn, welche die Länder miteinander verbindet.
Innenpolitisch stabil Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) stuft sowohl das Königreich Jordanien als auch Syrien als innenpolitisch stabil ein. Natürlich befinden sie sich in einer unruhigen Region, und es hat in Jordanien auch schon Terroranschläge gegeben. Davor war man in der Vergangenheit allerdings leider auch in New York, Madrid oder London nicht gefeit, und trotzdem locken diese Städte jedes Jahr Zehntausende von Schweizer Touristinnen und Touristen an.
Mit anderen Worten: Es braucht ein Quäntchen Abenteuerlust, um im Orient zu reisen, aber die Risiken halten sich in engen Grenzen. Wer guten Mutes die bei Schweizern beliebten Feriendomizile wie Ägypten, Marokko, die Türkei, Dubai, die Philippinen oder Thailand ansteuert, um nur einige wenige zu nennen, der kann getrost auch durch Syrien und Jordanien fahren.
Attraktives Programm
Denn es wäre schade, sich diese Länder entgehen zu lassen. Der «Bund» lädt Sie deshalb zur Leserreise vom 25. September bis 9. Oktober nach Syrien und Jordanien ein. Sie haben die Möglichkeit, unter kundiger, deutschsprachiger Führung Gegenden zu bereisen, in die man als Einzelreisender kaum gelangt. Der Herbst ist die ideale Reisezeit: Es ist nicht mehr ganz so heiss, aber normalerweise sonnig.
Um Ihnen zu zeigen, wie ernst wir es meinen, werde ich mit Ihnen mitreisen, mich persönlich um Sie kümmern und Sie an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Also melden Sie sich an; die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Ich freue mich jetzt schon, diese zwei spektakulären Wochen mit Ihnen verbringen zu dürfen.
Artur K. Vogel, Chefredaktor «Der Bund» (Der Bund)
Erstellt: 22.02.2010, 08:40 Uhr
