Bern
«Wir können und müssen uns wehren»
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Die Stadt Bern engagiert sich im Rahmen einer Aktionswoche gegen Rassismus. Eröffnet wurde sie am Mittwoch von prominenten Bernerinnen und Bernern wie YB-Goalie Marco Wölfli oder der amtierenden Miss Schweiz, Alina Buchschacher.
«Wer Rassismus erfährt, fühlt sich allein. Darum braucht es die Aktionswoche. Sie macht klar: wir sind viele und wir können und müssen uns wehren», sagte Buchschacher laut Redetext.
Sie sei stolz darauf, in einer Stadt zu leben, die sich verpflichtet habe, Rassismus und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten, erklärte die Stadtberner Sozialdirektorin Edith Olibet. Rassismus sei eine Realität, die oft ungenügend beachtet werde. «Wir machen sie zum Thema», sagte Olibet.
Installationen auf verschiedenen Berner Plätzen
Zum Auftakt der Aktionswoche wurde auf dem Berner Waisenhausplatz eine Installation aufgebaut, wie aus einer Mitteilung der städtischen Direktion für Bildung, Soziales und Sport vom Mittwoch hervorgeht. Das grosse Bild zeigt ein Gesicht, das die inneren Verletzungen, die Rassismus hinterlässt, offen zur Schau trägt. Ähnliche Installationen finden sich auch auf dem Bubenbergplatz, auf dem Bärenplatz und im Innenhof des Progr.
Die ganze Woche über finden zudem verschiedene Konzerte, Filmvorführungen, Diskussionsrunden und Workshops zum Thema statt. Mit der Aktionswoche steht Bern nicht alleine da. Zahlreiche Mitglieder der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus, zu der Bern seit 2009 gehört, setzen jedes Jahr ein Zeichen. (bs/sda)
Erstellt: 21.03.2012, 15:02 Uhr
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