Bern
Diskussion
Wie lässt sich der Nachtleben-Konflikt lösen?
Manche wollen ruhen, andere wollen feiern: Jetzt sucht die Politik nach Möglichkeiten, wie sich der Berner Nachtleben-Konflikt lösen lässt. Ein Überblick. Mehr...
Von Christoph Lenz.
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15 Kommentare
Wir leben in einer Stadt. Und wenn man in der nähe eines Nachtclubs zieht muss man mit Lärm rechnen. Ich verstehe nicht, warum "alternative Clubs" wie Wasserwerk, Sous sol, Dampfzentrale, Silo und die Reithalle schliessen müssen und die Schickimicki Clubs à la Liquid etc. weiterhin bestehen können... Antworten
Ich bin immer noch glücklich mit meiner Wohnsituation und betreffend dem durch Lokale verursachten Lärms bin ich nicht wirklich gestört. Es sind jedoch fast immer einzelne Personen die es fertig bringen mich mit irgendwelchen idiotischen Aktionen aus dem schlaf zu reissen. Muss ich nun befürchten meine Wohnung zu verlieren wenn ich weiterhin die Polizei rufe wenn wieder eine Scheibe zu bruch geht? Antworten
nein, ich glaube Sie müssen das nicht befürchten.
Unser Stadtzentrum war seit eher ein Marktplatz und Treffpunkt. Die Aussenquartiere waren zum Wohnen bestimmt. Heute besteht allgemein der Selbstnutzen. Ich ziehe nun ins Zentrum, will aber dort ja keinen Lärm. Fazit: wer in die Altstadt umzieht der sollte kein Recht auf Lärmklagen usw. mehr haben sondern die bestehenden Gegebenheiten akzeptieren müssen.
Ganz einfache Lösung liebe Politiker
Antworten
nachtruhe, feiern und wohnen auch in der stadt - da stehen sich schon respektable werte gegenüber. mir persönlich macht es nichts aus, wenn ein fest oder ein konzert auch mal endet oder wenn die musik leiser gedreht wird. "feierliches oder feie(h)rliches feiern" wäre evtl. ein vermittelnder wert. Antworten
welch ein Schmierentheater, man könnte meinen, das Nachtleben sei gestern erst erfunden worden. die Frage, weshalb jetzt verboten wird, was Jahrzehnte funktioniert hat, wird nicht gestellt. eine unbrauchbare Polizeistatistik und Politiker mit Profilierungswillen sind aber auch eine ideale Basis für eine ausufernde "Problembewirtschaftung". Antworten
Absolut richtig.
Ich lebe mittlerweile seit fast 3 Jahren in der Rathausgasse. Es war mir von Anfang an bewusst, dass es Lärm geben wird. Wer in der Innenstadt wohnt, sollte diesen Umstand akzeptieren.
Sich in egoistischer Manier über ein Bedürfnis vieler hinwegzusetzten, ist ein Akt von Schildbürgern. Wers ruhig mag kann gerne ins Kirchenfeld oder auf das Land ziehen.
Wer mitten in einer Stadt in der Nacht meint Lärm machen zu müssen, ist definitiv ein Rüppel. Er lebt nicht allein in dieser Stadt. Kauft euch Festungen vom Militär, dort könnt ihr 24 Stunden feiern. Anstand und Rücksicht sind anscheinend Altmodische, Rückständige Ansichten. Wo wohnen die Nachtschwärmer? Ich möchte vor ihrer Wohnung ein bisschen Lärm machen, so ab 24'00 Uhr. Ich darf doch auch!!!
Frau Müller wusste bei ihrem Umzug ins EG der Liegenschaft genau, dass sich direkt unter ihrer Wohnung der Konzertkeller befindet. Trotzdem wurde ihre durch die aktuellen Gesetze bzw. die Rechtssprechung Recht gegeben. Der gesunde Menschenverstand und die aktuellen Gesetze liegen leider meilenweit auseinander. Eine Anpassung des (nationalen) Umweltgesetzes (von 1983!) wäre dringend notwendig.
Tönt prima vista nicht unvernünftig, nur müssten die heutigen Eigentümer von Wohnungen da auch mitmachen, und ob sie das auch dann tun würden, wenn ihre Liegenschaft dadurch an Wert verliert, wofür sie niemand entschädigt, ist zumindest offen.
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