Widerstand gegen Muriger Fachmärkte
Von Simona Benovici. Aktualisiert am 23.11.2011 1 Kommentar
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Sowohl die SP Muri wie auch das Podium Tannacker und Gümligenfeld haben bei der Bauverwaltung Widerspruch gegen die einzelnen Begehren eingereicht – «in der Hoffnung, dass die beteiligten Firmen das Bundesgerichtsurteil anerkennen und die geltenden Vorschriften umgesetzt werden», wie SP-Präsident Matthias Manz gestern auf Anfrage sagte.
Vor 14 Monaten hat das Bundesgericht festgestellt, dass der Möbelmarkt Jysk und die Tierhandlung Qualipet aus dem Fachmarktgebäude neben der Autobahn A 6 ausziehen müssen. Die Geschäfte sind im Gebäude eingemietet, obwohl die Zonenvorschriften des örtlichen Baureglements für die Parzelle eine «ausgewogene Nutzung» für Produktion und Dienstleistung vorschreiben. Heute werden allerdings 92 Prozent der Bruttogeschossfläche durch die eingemieteten Dienstleistungsbetriebe belegt.
Mittels Ausnahmebewilligung wollen die Fachmärkte Jysk und Qualipet – ebenso wie die Baupromotorin und die Gebäudeeigentümerin – nun den zonenwidrigen Zustand legalisieren, um der Wiederherstellungsverfügung beizukommen. Die Muriger Baukommission muss die Einsprachen jetzt materiell prüfen. (Der Bund)
Erstellt: 23.11.2011, 10:14 Uhr
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1 Kommentar
Soll die Gewerbefreiheit und das Eigentumsrecht wirklich dem Terror einzelner selbsternannten "Weltretungsverbänden" geopfert werden? Soll es in Zukunft wirklich so sein, dass uns Prvatrechtliche Verbände vorschreiben, wo wir was einzukaufen haben? Denn das sind die wahren Uhrheber dieser unsinnigen Vorschriften.Einfach Unverschämt . Antworten
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