Bern
Diskussion
Velostadt Bern?
Weniger Abstellplätze, komplizierte Verkehrsführungen und Konflikte mit Fussgängern: Die vermeintliche Velostadt Bern zeigt sich derzeit von ihrer unfreundlichen Seite. DerBund.ch/Newsnet zählt einige Brennpunkte auf. Mehr...
Von Joël Baumann.
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12 Kommentare
München ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für Velofahrer. Eigene Velostrasse, ohne vorbeifahrende Autos und ohne Fussgänger. Bern macht so viel falsch und baut immer alles zu klein, was eigentlich für die ganze Schweiz auch gilt. Es fehlt das Zukunftsdenken bei den Planern, keiner hat Fantasie und hält sich an die alten Ideen. Antworten
Zum Glück, Herr Huber, gibt es Menschen wie Sie mit einem so guten Gedächtnis. In der Zeitung lese ich täglich von Velofahrern, die von Autofahrern verletzt werden (grad letzte Woche in Zürich, Basel, Stans, St. Gallen, im Rheintal und in Chur), aber offenbar kommt es massenhaft vor, dass Velos Fussgänger umkarren (von dem steht dann aber nichts in der Zeitung, oder ich überlese es immer). Antworten
@Agnes Weibel: Der Unfall im Mai war in Thun Stadtgespräch. Sie müssen nicht sarkastisch werden, nur weil ich Ihre Behauptung widerlegt habe. Zwischen "nie" und "massenhaft" ist immer noch eine grosse Spannweite. Ich hoffe, wir sind uns einig, dass jedes Todesopfer im Strassenverkehr 1 zu viel ist. Zur Senkung der Unfallzahl können auch Velofahrer ihren Teil beitragen, indem sie korrekt fahren.
Wer so tut, als ob Velofahrer für die Fussgänger die gleiche Bedrohung darstellten wie Autos für die Fussgänger, verkennt die Situation. Ich habe jedenfalls noch nie gehört, dass ein Fussgänger schwer von einem Velofahrer verletzt wurde. In Deutschland bewegen sich die Velos viel häufiger im Fussgängerbereich. Kein Problem, wenn man Rücksicht nimmt. Schliesslich sind Velos nicht 50 km/h unterwegs. Antworten
@Agnes Weibel: Nutzen Sie doch einmal bei Google die Suchfunktion. Mitte Mai wurde z.B. in Thun auf dem Fussgängerstreifen beim Bälliz von einem Velofahrer umgefahren und schwer verletzt. Ich kann mich zudem spontan an Fälle in Olten, Biel, Dübendorf und im Kanton Freiburg erinnern - bei letzteren beiden Unfällen verstarb der Velofahrer leider sogar.
hach, die konflikte mit den fussgängern. und den autofahrern. und den trottinettlern. und überhaupt. keine ahnung warum, aber ich erlebe diese konflikte irgendwie nicht. hm, vielleicht fahre ich ja falsch... oder bin einfach ein zu netter mensch... oder der bund bewirtschaftet hier grad ein problem das im alltag in der dimension gar nicht existiert... Antworten
Wenn wegen Baustellen Autoparkplätze wegfallen, interessiert das niemanden. Wenn einem Velofahrer auf der Schanzenstr. bei Rot für sie beinahe über die Füsse fahren, auch nicht. Aber wenn die armen Velöler, zu Recht, gebüsst werden: Das grosse Gejammer! Mal vor der eigenen Türe kehren, bitte! Antworten
Die Strassen werden von den Automobilisten und Motorradfahrern bezahlt und gehören diesen deshalb logischerweise auch. Trottoirs braucht es für die Fussgänger, auch klar. Wenn die Velorowdies ihre eigenen Wege wollen sollen sie diese auch bezahlen...und sich zumindest gefälligst an die Verkehrsregeln halten. Antworten
Jammern auf sehr hohem Niveau! Nebst Abstellplätzen rund um den Bahnhof, gibt es genug Abstellplätze am Waisenhausplatz und Zytglogge. Aber man fährt ja am liebsten mitten durch die Türe. Das Fahrverbot auf der Kornhausbrücke wurde lange vor dem Umbau kommuniziert, und sollte jedem bekannt sein! Antworten
Solange Velofahrer die Bahnhofordnung nicht einhalten und rund um den Treffpunkt (siehe Artikel vom Montag), auf den Perrons sowie auf der Welle ohne Rücksichtsnahme auf Pendler und Touristen auf dem Velo unterwegs sind, müssen wir gar nicht über Brennpunkte in der Innenstadt diskutieren. Vom ersten Moment an, in dem man aus dem Zug raus ist, präsentiert sich Bern als fussgängerfeindliche Stadt! Antworten
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