Traditionsbetrieb Bären soll Hochhaus weichen
Von Lisa Stalder. Aktualisiert am 30.06.2011 3 Kommentare
Ein zweiter möglicher Hochhaustyp ist durchgehend schmal gebaut und beinhaltet einen Bahnhofplatz. Höhe 100 Meter, Bruttogeschossfläche 18000 Quadratmeter. Variante des Teams Burckhardt+Partner in Basel/Amsterdam. (Bild: zvg)
Ein dritter möglicher Hochhaustyp ist ein frei stehendes Hochhaus wie das nahe gelegene Swisscom-Hochhaus.
Höhe 70 Meter, Bruttogeschossfläche 16'000 Quadratmeter. Eine Variante des Teams Moser+Partner in Bern. (Bild: zvg)
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Die Besitzer des Gasthofs Bären in Ostermundigen hatten es bereits angekündigt: Der 1912 erbaute Bären soll abgerissen und durch ein Hochhaus ersetzt werden. Doch bevor mit der konkreten Planung begonnen werden sollte, musste im Rahmen einer Testplanung abgeklärt werden, ob ein Hochhaus an dieser Stelle überhaupt infrage komme. Nun ist klar: Das Areal ist ein idealer Standort für ein solches Gebäude. Dies teilten die Bären-Besitzer und die Gemeinde gestern an einer Pressekonferenz mit.
Zwischen Januar und Mai hatten drei Planerteams unabhängig voneinander untersucht, wie das Gelände künftig genutzt werden könnte. Dabei kamen alle Teams zum Schluss, dass ein Hochhaus aus städtebaulicher wie auch aus wirtschaftlicher Sicht am sinnvollsten wäre. Dies nicht zuletzt, weil das Areal gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen und auch über die Autobahn leicht zu erreichen sei. Zudem würde ein Hochhaus an dieser Stelle gut in das Ortsbild passen. Die Besitzer freuts: «Nun ist klar, dass es ohne Murksen und Würgen möglich ist, ein Hochhaus zu bauen», sagt Bernhard Marti, der 2005 zusammen mit Rudolf Remund den Bären gekauft hat. Sie wollen im Hochhaus ein 4-Stern-Hotel mit über 100 Zimmern, einem Restaurant sowie einer Bar einrichten. Weiter sind Dienstleistungsbetriebe und Wohnungen geplant.
Baubeginn nicht vor 2014
Der Gemeinderat begrüsse die Pläne der Bauherrschaft, sagte Gemeindepräsident Christian Zahler (SP). Die Idee, rund um den Bahnhof verdichtet zu bauen, bestätigten die Erkenntnisse der Nachverdichtungsstudie, die die Exekutive im vergangenen November durchführen liess. Weiter betonte Zahler, dass rund um den Bahnhof sowieso Veränderungen anstünden. So müsse im Hinblick auf das Tram Region Bern die Unterführung saniert und erweitert werden. Es sei wichtig, dass die Projekte aufeinander abgestimmt würden.
Bis auf dem Areal ein Hochhaus steht, gelte es aber noch zahlreiche Hürden zu überwinden, so Zahler. In der nächsten Zeit werde sich die Bevölkerung zu den Plänen äussern können. Damit ein Hochhaus gebaut werden kann, muss die Überbauungsordnung angepasst werden. Darüber wird das Parlament befinden. Läuft alles nach Plan, kann 2014 mit dem Bau begonnen werden. Die Eröffnung finde nicht vor 2015 statt. (Berner Zeitung)
Erstellt: 30.06.2011, 09:27 Uhr
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3 Kommentare
Alle drei Varianten sehen toll aus. Die Region Bern braucht mal etwas auffäliges in Form eines Hochhauses sonst wirkt das ganze zu langweilig. Hoffe eines dieser Hochhäuser kommt zustande. Mir ist es ausserdem ein Rätsel warum man immer etwas gegen Hochhäuser vorzubringen versucht, vor allem in der Stadt Bern und Region. Antworten
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