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Thomas Fuchs buhlt ums Stadtberner SVP-Präsidium

Von Matthias Raaflaub. Aktualisiert am 11.06.2013 1 Kommentar

Chefwechsel bei der Stadtberner SVP: Thomas Fuchs will das Präsidium von Peter Bernasconi übernehmen. Bernasconi gibt das Amt voraussichtlich im Herbst ab.

Will Stadtberner SVP-Präsident werden: Thomas Fuchs.

Will Stadtberner SVP-Präsident werden: Thomas Fuchs.
Bild: Adrian Moser

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Thomas Fuchs will Peter Bernasconi als Präsident der SVP Stadt Bern beerben. Auf Anfrage bestätigte er einen Bericht der «Berner Zeitung». Fuchs ist bisher Vizepräsident der Stadtpartei und Präsident der SVP Bümpliz, der grössten Sektion der Volkspartei in Bern. Mit den «zentralen Funktionen», wo er schon heute Verantwortung trage, begründet Fuchs auch seine Kandidatur. «Es ist klar, dass ich bei der Parteileitung mitentscheiden will».

Peter Bernasconi tritt noch in diesem Jahr ab. Wenn der Übergang geregelt sei, werde das voraussichtlich im Herbst geschehen, sagt er auf Anfrage. Es sei beruflich und politisch der Moment, sich zurückzuziehen, sagt Bernasconi. Er werde künftig nicht mehr «vorne an der Front» wirken. Für seine Nachfolge gibt es neben Fuchs bereits weitere Bewerber. Einen Richtungsstreit um die Ausrichtung der Partei gebe es aber nicht, sagt Fuchs. «Es muss nicht alles anders werden - sicher nicht.» Die SVP befinde sich heute auf einer «gutbürgerlichen» Linie und habe unter Bernasconi damit Erfolg gehabt. Bei den Stadtratswahlen im vergangenen November legten SVP und JSVP um zwei Prozentpunkte im Wähleranteil zu (auf 11,1 Prozent) und gewannen zwei Sitze im Stadtparlament. Allerdings misslang der Angriff auf den Gemeinderat.

SVP soll sich nicht mässigen

Klar ist für Fuchs, dass sich die SVP nicht mässigen soll. In der Sonntagszeitung hatte der neue Walliser Staatsrat Oskar Freysinger am Wochenende zu Protokoll gegeben, die SVP müsse in den Städten punkten und etwas weniger polemisch kommunizieren. (Der Bund)

Erstellt: 11.06.2013, 06:59 Uhr

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1 Kommentar

Armin Müller

11.06.2013, 10:31 Uhr
Melden 5 Empfehlung 19

Thomas, ich wünsche dir viel Erfolg. Nächster Schritt dann: Stadtpräsident ersetzen! Antworten