Studiengebühren steigen
Von Reto Wissmann. Aktualisiert am 30.11.2011 1 Kommentar
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Statt wie bisher 1200 zahlen die Studierenden neu 1500 Franken Studiengebühren pro Jahr. Damit wird die Uni Bern teurer als die meisten anderen Universitäten der Schweiz. Der Regierungsrat rechnet mit Mehreinnahmen von insgesamt 5,8 Millionen Franken jährlich. Das Geld kommt nicht den Hochschulen zugute, sondern fliesst in die allgemeine Staatskasse. Die Massnahme ist Teil des Entlastungspakets.
Der Grosse Rat lehnte gestern einen Antrag der SP auf Verzicht auf Gebührenerhöhung mit 109 zu 28 Stimmen klar ab. Auch der Kompromissvorschlag, parallel zur Erhöhung das Stipendiensystem zu verbessern, fand keine Mehrheit. Selbst eine Reihe von grünen und sozialdemokratischen Ratsmitgliedern betrachtete die Erhöhung als massvoll. Und BDP-Grossrat Mathias Tromp betonte: «Wir sind stolz, dass wir bei den Hochschulen im ganzen Sparprozess keinen Franken kürzen müssen.»
Die Studierenden zeigten sich gestern jedoch empört. Sie hatten in den letzten Monaten 5144 Unterschriften gesammelt und Protestaktionen organisiert. «Wir sind enttäuscht vom fehlenden Verantwortungsbewusstsein und Weitblick des Grossen Rats», teilten sie mit. Nun müsse es eine «zuverlässige Härtefallregelung für Studierende geben, welche die höheren Gebühren nicht übernehmen können». (Der Bund)
Erstellt: 30.11.2011, 06:38 Uhr
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Soviel zu Chancengleichheit und Solidarität! Dazu kommen 10 Mio sparen auf dem Buckel unserer Kleinsten! Auch hier wird die Schere zwischen Wohlhabend und Arm weiter geöffnet. Ein weiterer Schritt Richtung mieser menschenverachtender Bananenrepublik. Antworten
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