Bern
Schweizer Fernsehen verschiebt Kohli
Von Timo Kollbrunner. Aktualisiert am 17.10.2012 2 Kommentare
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Der Auftritt der Berner BDP-Gemeinderatskandidatin Vania Kohli in der SF-Quizshow «Top Secret» wird nun doch nicht heute Abend ausgestrahlt. Das Schweizer Fernsehen hat reagiert, nachdem der «Bund» heute den Auftritt der Politikerin angekündigt hat.
«Der Umstand, dass Frau Kohli für die Berner Stadtregierung kandidiert, ist uns leider entgangen», teilt das Schweizer Fernsehen auf Anfrage mit. Obwohl die Kandidatur von Frau Kohli in der Sendung kein Thema sei, wolle man die Wahl vom 25. November «unter keinen Umständen beeinflussen».
Ausstrahlung nach der Gemeinderatswahl
Vania Kohli wurde am Mittwochabend mitgeteilt, dass die Aufzeichnung noch nicht ausgestrahlt wird. «Sie sagten mir, das sei auf oberer Etage entschieden worden», sagt sie auf Anfrage. Grund dafür sind die SF-Leitlinien zu Auftritten von Politikern. Ab acht Wochen vor einem Urnengang müssen gemäss dieser geplante Auftritte von Wahlkandidaten der Chefredaktion gemeldet werden, ab vier Wochen vor dem Urnengang sind keine Auftritte mehr zulässig.
Da «Top Secret» vorproduziert wird und jede Folge in sich geschlossen ist, spiele die Reihenfolge der Ausstrahlungen keine Rolle, schreibt SRF. Die Chefredaktion habe deshalb entschieden, die für heute geplante Folge der Sendung auf einen Zeitpunkt nach der Gemeinderatswahl zu verschieben.
Wie viel Geld hat sie gewonnen?
Vania Kohlis Auftritt wird nun erst nach den Wahlen vom 25.November ausgestrahlt – entweder am 28. November oder am 5. Dezember, wie sie sagt. «Dann bekomme ich das Geld halt noch bevor ich im Fernsehen komme», sagt Kohli.
Die BDP-Politikerin weiss seit der Aufzeichnung, wie viel Geld sie gewonnen hat – doch sie schweigt, wie es die Regeln vorsehen. Lediglich ihre Familie, in deren Kreis sie nach der Sendung – so viel sei verraten – eine Weinflasche aufgemacht habe, wisse, welchen Betrag sie gewonnen hat.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.10.2012, 18:19 Uhr
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2 Kommentare
Ist doch wirklich eine sehr sympathische Person - SVP und FdP haben mit ihrer Sturheit zum Glück verhindert, dass sie ums Stadtpräsidium antritt - der alte und neue Stadtpräsident wird es ihr sicher bei Gelegenheit mit einem Gläschen danken. Prost. Antworten
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