Bern

Scheitert Bären-Umzug?

Aktualisiert am 05.09.2011 3 Kommentare

Der geplante Umzug der Jungbären Ursina und Berna nach Rumänien droht zu platzen: Wegen Pauschalverurteilungen aus der Schweiz erwägt man in Rumänien den Abbruch des Projekts.

Der Umzug der Jungbären droht zu scheitern.

Der Umzug der Jungbären droht zu scheitern.
Bild: Valérie Chételat

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Der Jungbären-Umzug nach Rumänien ist gefährdet. Dies berichtet die «Berner Zeitung» in ihrer heutigen Ausgabe. Pauschalverurteilungen, die Rumänen seien Tierquäler, sorgten in Rumänien gemäss der Zeitung für Unverständnis. Dem Projekt droht der Abbruch.

Es gebe «ernsthaft Probleme» beim Umsiedelungsprojekt, sagte Gemeinderat Reto Nause gegenüber der «Berner Zeitung»: «Die unqualifizierte Kritik an Rumänien hat dazu geführt, dass das gute Projekt zu scheitern droht.» Das nerve ihn gewaltig.

Andere Optionen werden geprüft

Nause bestätigte, dass die Stadt andere Optionen prüfe. Darüber informiert werde an einer Medienorientierung am Mittwoch, an der auch Tierparkdirektor Bernhard Schildger teilnehmen werde.

Geplant war der Umzug von Ursina und Berna in eine grosse Bärenauffangstation im rumänischen Zarnesti, rund 200 Kilometer nordwestlich von Bukarest, für September. (bs)

Erstellt: 05.09.2011, 08:59 Uhr

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3 Kommentare

Nicole Meier

05.09.2011, 09:25 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das Rumänien nicht besten Ruf hat, da ist es wohl selber schuld. Sind kritische Fragen nicht mehr erlaubt? Wenn alles so positiv ist, sollten sie eher froh sein, das sie Stellung nehmen können und den Beweis erbringen das die Bedenken unbegründet sind. Wenn alles scheitert, sollte in erwägung gezogen ein neues Gehege im Dälhölzliwald zu schaffen, denn das hätten sie verdient. Antworten


Heinz Meyer

05.09.2011, 13:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es ist vielleicht besser so, wenn die Bären nicht nach Rumänien reisen. Man hört einfach zu oft Negatives von diesem Land was Tiere betrifft. Antworten



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