Bern

Reitschule unterschreibt Leistungsvertrag nicht

Aktualisiert am 28.11.2011 30 Kommentare

An der gestrigen Vollversammlung haben die Reitschulbetreiber entschieden, den einjährigen Leistungsvertrag mit der Stadt nicht zu unterschreiben – aus Protest gegen die verkürzte Laufzeit.

Die Betreiber der Reitschule wollen den Einjahresvertrag mit der Stadt nicht unterschreiben.

Die Betreiber der Reitschule wollen den Einjahresvertrag mit der Stadt nicht unterschreiben.

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Nachdem der Berner Stadtrat den vierjährigen Leistungsvertrag mit der Ikur (Interessengemeinschaft Kulturraum Reitschule) auf ein Jahr verkürzt hat, reagieren nun die Reitschulbetreiber: An der Vollversammlung vom Sonntag erteilten sie der Stadt eine Absage.

Gemäss einer Medienmitteilung wolle die Reitschule mit dem Entscheid Raum schaffen für konstruktive Gespräche «über die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Bevölkerung, Behörden und Reitschule – ausgehend von realen Problemen und Zuständen.»

«Unhaltbare Situation»

Dass der vierjährige Leistungsvertrag vom Stadtrat «abgewürgt» worden ist, gebe der Reitschule «Anlass, über die Gesamtsituation nachzudenken und frischen Wind in die Beziehungen zwischen Stadt und Reitschule zu bringen.»

Ein einjähriger Vertrag schaffe aus Sicht der Reitschule eine unhaltbare Situation. Mit der verkürzten Dauer sei es nicht möglich, das kulturelle Angebot zu planen. Auch wollen die Betreiber nicht ihre Energie in jährliche Vertragshandlungen stecken.

Die Reitschule wolle sich dem Druck nicht beugen und suche nun neue konstruktive Lösungen der Zusammenarbeit. Sie werde weiterhin im Dialog mit den Stadtbehörden bleiben.

Weitere Informationen erteilt die Reitschule an einer Medienkonferenz. Diese wird am Dienstag stattfinden. (bs/pd)

Erstellt: 28.11.2011, 07:41 Uhr

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30 Kommentare

Hans Huber

28.11.2011, 10:01 Uhr
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Sehr gut! Lässt Euch nicht knüppeln von diese Egoistischen Stadthaltern... Macht weiterhin gutes Programm und volksnahe Kultur, dann klappts auch mit den Volksvertretern! Wenn nötig muss man halt nochmals abstimmen und wenn sonst läufts wie in Agypten. Besetzen und Streiken bis der Volkswille durchgesetzt wird!!! Antworten


Bruno Oerig

28.11.2011, 09:58 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Absolutes Verständnis, sollen sich die Stadträte einen anderen Spielball suchen. Bezogen auf die Zuschauer- und Besucherzahlen ist der entspr. Betrag lächerlich verglichen mit den Subventionen sogenannter etablierter oder ernster Kultur. Es geht nicht darum diese gegenseitig auszuspielen, aber ich weiss nicht ob letztgenannte Instititionen x-mal an einer Abstimmung Unterstützung erhalten würden. Antworten



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