Bern

Protest gegen Leibesvisitation von zwei GSoA-Aktivisten

Aktualisiert am 15.08.2011 12 Kommentare

Aktivisten, die am Buskers Unterschriften sammelten, mussten sich auf der Polizeiwache nackt ausziehen.

Unterschriften sammeln nicht erwünscht, dafür Ausziehen auf dem Polizeiposten. Ein GSoA-Mitglied beim Sammeln von Unterschriften für eine Initiative.

Unterschriften sammeln nicht erwünscht, dafür Ausziehen auf dem Polizeiposten. Ein GSoA-Mitglied beim Sammeln von Unterschriften für eine Initiative.
Bild: Franziska Scheidegger

Das Grüne Bündnis (GB) und die SP der Stadt Bern protestieren gegen eine Polizeiaktion am Buskers-Festival. Die Kantonspolizei hielt am Freitag einen der GSoA-Aktivisten an, die Unterschriften sammelten. Ein weiterer Aktivist begleitete den Festgenommenen auf die Wache. Dort seien beide gezwungen worden, sich auszuziehen, bevor sie nach zwei Stunden entlassen wurden.

Die Polizei habe aus Sicherheitsgründen interveniert, sagt Sprecherin Daniela Sigrist. Die GSoA-Gruppe habe sich an einem Ort aufgehalten, wo grosser Andrang herrschte. Zur Leibesvisitation sagt sie: «Zu ihrer und unserer Sicherheit müssen wir sicherstellen, dass Personen, die kontrolliert werden, keine gefährlichen Gegenstände auf sich tragen.» Das GB kritisierte die Leibesvisitation als «entwürdigende Schikane», die SP als unverhältnismässig. (st)

Erstellt: 15.08.2011, 09:06 Uhr

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12 Kommentare

Petér Beutler

15.08.2011, 09:34 Uhr
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Es ist wohl an der Zeit, die Police Bern näher unter die Lupe zu nehmen. Es darf nicht sein, dass selbsternannte, lächerliche Wald- und Wiesenscheriffs demokratische Grundrechte mit Füssen treten. Die Polizei gehört der ganzen Bevölkerung. Wir lassen nicht zu, dass unsere Ordnungshüter zu Frontsoldaten der SVP pervertiert werden! Antworten


Heini Müller

15.08.2011, 09:48 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Wenn einE UnterschriftensammlerIn die allgmeine Sicherheit so substantiell gefärden kann, damit es gerechtfertigt ist, diese abzuführen und Nackt auszusziehen, hast das Busekrs wohl grössere Sicherheitsmängel,
PolizistInnen, die Machtspielchen spielen, müssen suspendiert werden.
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