Bern

Polizeieinsatz an Anti-Wef-Demo soll untersucht werden

Aktualisiert am 11.04.2012 7 Kommentare

Im Januar wurde die Anti-Wef-Demo von der Polizei im Keim erstickt. Die Kantonspolizei nahm damals insgesamt 172 Personen fest. Nun fordert die Menschenrechtsorganisation Augenauf Bern eine Untersuchung der Aktion.

Die Polizeiaktion an der Anti-Wef-Demo sorgt weiter für Diskussionen.

Die Polizeiaktion an der Anti-Wef-Demo sorgt weiter für Diskussionen.
Bild: Adrian Moser

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Die erstickte Demo

Die erstickte Demo
Polizisten aus mindestens vier Kantonen verhinderten eine unbewilligte Kundgebung gegen das WEF.

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Die Menschenrechtsorganisation Augenauf Bern will, dass die Polizeiaktion anlässlich der Anti-WEF-Kundgebung vom vergangenen Januar in Bern untersucht wird. Die Organisation hat deshalb beim Kanton eine Aufsichtsbeschwerde eingereicht.

Augenauf kritisiert, die «Einkesselung und Verhaftung zahlreicher Demonstrantinnen und Demonstranten wie auch deren Behandlung in den Festhalte- und Warteräumen wirft erhebliche Fragen auf». Zahlreiche Personen seien präventiv und auf blossen Verdacht hin festgenommen worden.

Dieses Vorgehen stellt für Augenauf eine nicht zulässige Einschränkung der Versammlungsfreiheit dar, wie die Gruppe in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

(bs/sda)

Erstellt: 11.04.2012, 18:44 Uhr

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7 Kommentare

Adrian Meier

11.04.2012, 19:21 Uhr
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Ich frage mich immer, wo Menschenrechtsorganisation Augenauf ist, wenn an solchen unbewilligten Demonstrationen Steine, Flaschen und Molotowcocktail auf die Polizisten geworfen werden. Für diese Organisation sind wohl Polizisten keine Menschen mit Rechten. Im übrigen ist diese Organisation wohl nichts anderes, als eine politische Abteilung der Antifa. Antworten


Bruno Steinmann

11.04.2012, 19:42 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Komplett sinnentleerte Leier-Rhetorik, mit Riesenaufwand für die Verwaltung! Die Demaskierung von Augenauf als chronische Polizei-Hasser, ohne jegliches Mass und ohne den geringsten Bezug zur Realität! Antworten



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