Bern

Nach-Sicht: «Wie bei den Hasenzüchtern»

Von red. Aktualisiert am 07.12.2010 2 Kommentare

Nach der bitteren Niederlage gab es von YB-Seite Kritik am Schiedsrichter. Einige Medien sehen das gleich.

«Skandal!»
Kurz und klar: YB-Trainer Vladimir Petkovic nach dem 1:3 in Basel...

«Wir spielten 40 Minuten in Unterzahl. Und leider haben wir vergessen, einen Berner Schiedsrichter mitzunehmen.»
...und mit der Erklärung seines Ärgers über Schiedsrichter Claudio Circhetta, der aus Reinach BL kommt.

«Wenn Circhetta am Montag von seinem Arbeitsplatz beim Nordwestschweizer Fussballverband im St.-Jakob-Turm hinunter ins Stadion des FC Basel schaut, wird er sich vielleicht fragen: Warum hast du unbedingt dieses Spiel gewollt?»
Der «Sonntag» begnügt sich mit Mutmassungen.

«Es war eine heikle Entscheidung. Im Prinzip konnte ich nur verlieren. Denn die Basler dachten vielleicht, ich würde bewusst gegen sie pfeifen, die Berner wussten, dass ich Basler bin. Genau diese Verantwortung wollte ich auf mich nehmen. Der Versuch war es wert.»
Die «Basler Zeitung» hilft mit einer Antwort Circhettas aus.

«Die Schiedsrichter-Inspektion sagte mir, dass alle Tore korrekt waren. Das ist das Wichtigste für mich.»
Circhetta, selbstzufrieden. Dabei gab er für Frei einen Elfmeter, der keiner war, er übersah die Tätlichkeit von Abraham an Degen und begnügte sich bei Abrahams Notbremsefoul an Mayuka mit einer Verwarnung.

«Unverständlich ist, dass die Liga mit Schiedsrichterchef Urs Meier an der Spitze unnötigerweise eine derart grosse Angriffsfläche bot.»
Findet die BaZ.

«Das Problem liegt beim Schiedsrichterverband, der macht, was er will. Und wir Vereine müssen die Suppe auslöffeln, die uns immer wieder eingebrockt wird.»
Sagt YB-CEO Ilja Kaenzig.

«Wie bei den Hasenzüchtern.»
Pöbelt der «Blick», weil sich Circhetta aussuchen konnte, sein letztes Spiel als Schiedsrichter in Basel zu leiten. Auf 1. Januar wird er beim Verband Chef Schiedsrichterwesen Schweiz.

«Ich finde diesen Kantönligeist blöd.»
Urs Meier wehrt sich im «Bund»...

«Wir haben drei Schiedsrichter aus dem Tessin, wir haben vier oder fünf Schiedsrichter aus dem Kanton Bern, die müssen auch irgendwie eingesetzt werden.»
...und schiebt die Rechtfertigung nach.

«Meier trägt einen Anzug, der ihm viel zu gross ist. Er ist bloss ein Komplize der Schiedsrichter.»
Es hätte auch erstaunt, wenn Sions Präsident Christian Constantin keine Meinung gehabt hätte. (Der Bund)

Erstellt: 07.12.2010, 08:05 Uhr

2

Kommentar schreiben







 Ausland





Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

2 Kommentare

joachim kahn

07.12.2010, 13:09 Uhr
Melden

Yb müsste nun nach Jahren der Erfahrung gelernt haben mit Niederlagen um zu gehen. Dem ist scheinbar nicht so. Penalty war nicht matchentscheidend, im Gegenteil YB hätte dies Aufschwung geben können. Abseits ja nein entscheidet der Linienrichter innert Zentelsekunde, somit kann überhaupt nicht von Machenschaften gesprochen werden. Grösse zeigt sich in der Niederlage und da ist YB auf Platz 10. Antworten


Martin Waeber

07.12.2010, 12:47 Uhr
Melden

Von wegen Skandal. Schlechte Verlierer! Antworten



Bern

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Grillsaison
homegate Besser grillieren mit unseren Experten-Tipps Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!