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Kommentar: Wie weiter nach unseliger Ära des Urwyler-Konflikts?

Von Dölf Barben. Aktualisiert am 23.09.2011 3 Kommentare

Die Frage, wie nach Urwylers Abgang diese unselige Ära am besten überwunden werden kann, ist wohl die wichtigste.

André Urwyler wirkt seit 23 Jahren als Pfarrer in Köniz. In der zweiten Hälfte dieses Zeitraums kam es zu mehreren grossen Konflikten. Charakteristisch dabei: Im Kirchenvolk fand er stets grossen Rückhalt, im Kirchgemeinderat dagegen nicht. Das heisst: Es gibt eine Differenz zwischen der Aussen- und der Innensicht.

Urwyler gilt als begnadeter Prediger, als genialer Organisator und als Mann mit sprühenden Ideen und grosser Schaffenskraft. Mit seiner aussergewöhnlichen Persönlichkeit vermochte er grosse Teile seiner Gemeinde zu faszinieren. Er, der sich selber als «Alphatier» bezeichnete, hatte aber auch eine schwierige Seite. Leute, die im Kirchgemeinderat mit ihm zusammenarbeiteten, sprechen von ihm als einem Pfarrer, der keine Grenzen akzeptiere. Sein Umgang mit Behörden und Kollegen sei mitunter inakzeptabel gewesen.

Es wird sich kaum je genau beurteilen lassen, weshalb die Konflikte ein solches Ausmass angenommen haben. Klar ist, dass sie in der Kirchgemeinde einen immensen Schaden angerichtet haben. Die Frage, wie nach Urwylers Abgang diese unselige Ära am besten überwunden werden kann, ist deshalb wohl die wichtigste. Mit Blick auf die vielen Personen, die sich nun verletzt fühlen, wird sich vorab Urwylers Hauptkontrahentin, Kirchgemeindepräsidentin Gertrud Rothen, gut überlegen müssen, was einem Neuanfang am dienlichsten ist. (Der Bund)

Erstellt: 23.09.2011, 07:25 Uhr

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3 Kommentare

Daniel Maier

23.09.2011, 12:06 Uhr
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Rothen hätte längst zurücktreten müssen. Wenn sie es jetzt noch nicht einsieht, dass ihre Ära endgültig am Ende ist, dann kann ihr niemand mehr helfen. Sie (und van Zwieten), und wohl kaum Pfr. Urwyler, ist die Hauptursache dieser tristen Geschichte. Das Gerichtsurteil von Neuhaus macht sie äusserlich zum Gewinner, aber im Grunde ist sie die grosse Verliererin, vor allem vor sich selbst und Gott. Antworten


Daniel Maier

25.09.2011, 15:10 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Die Kirchgemeide Köniz ist am Ende. Dieses Kirchenvolk hat es nicht einmal geschafft, den Pfarrer zu halten. Rothen, Zwieten, Neuhaus sind nicht Gott und Christus. Hier ist der Gang zum Gericht angesagt. Schämt euch ein bisschen Könizer. Aber eben, Hunde die bellen beissen nicht! Da muss man aufs ganze gehen.
Ulrich Kaiser
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