Bern

Keine Kaninchen mehr im Bärengraben

Aktualisiert am 01.09.2011 3 Kommentare

Experiment abgebrochen: Wegen zahlreichen Beschwerden werden im Grossen Bärengraben ab sofort keine Kaninchen mehr gehalten.

Wieder unbehaust: Der Bärengraben in Bern.

Wieder unbehaust: Der Bärengraben in Bern.
Bild: Franziska Scheidegger (Archiv)

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Der Versuch war im Juni gestartet worden, weil viele Leute forderten, nach dem Auszug der Bären in den neuen Bärenpark müsse der Grosse Bärengraben wieder bewohnt sein. Also hoppelten seither kleine, putzige Tiere über die Steinquader auf dem Grund des Bärengrabens.

Nun aber haben zahlreiche Leute gerügt, die Kaninchen könnten ja auf dem Steinboden gar nicht grasen, wie Marc Rosset, Kurator im Bärenpark und dem Tierpark Dählhölzli, auf Anfrage eine Mitteilung des Bärenparks ergänzte.

Kaninchen wurden Opfer von Krähen

Der Versuch wurde nicht zuletzt deshalb abgebrochen, weil laut Rosset auch der Tierpark eingestehen muss, dass die Haltung nicht optimal ist. Dies allerdings nicht wegen des fehlenden Grases. Kaninchen stammten aus dem Mittelmeerraum und seien sich karge Verhältnisse gewohnt, sagt Rosset. Die Tiere könnten aber im Bärengraben keine Höhlen graben.

Ein weiteres Problem war, dass Krähen der Umgebung junge Kaninchen jagten und diese manchmal vor den Augen von Kindern töteten.

(bs/sda)

Erstellt: 01.09.2011, 15:42 Uhr

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3 Kommentare

Mario Imhof

01.09.2011, 16:00 Uhr
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Und das hat Niemand vorher gewusst. Ich zweifle langsam am Fachwissen der Tierparkleitung. Ich denke die überlebenden Kaninchen habe bereit die Giftspritze hinter sich. Antworten


Philipp Berger

01.09.2011, 21:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung

ach herje, "vor den Augen von Kindern töteten" - aber im Fernsehen ein paar tote Soldaten sehen? Nicht mehr wissen, dass das Fleisch aus dem Supermarkt auch von einem getöteten Tier kommt? Bitte liebe Journalisten, verschliesst bitte nicht auch noch die Augen der Realität... Antworten



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