Bern

Kanton spart bei Strassenreinigung

Aktualisiert am 02.04.2012 2 Kommentare

Das kantonale Tiefbauamt muss sparen – und kürzt ab sofort die Leisutngen bei der Strassenreinigung.

Die Berner Strassen werden künftig seltener gereinigt.

Die Berner Strassen werden künftig seltener gereinigt.
Bild: Franziska Scheidegger

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Die bernischen Kantonsstrassen werden künftig weniger oft gereinigt. Weil der Kanton sparen muss, kürzt das kantonale Tiefbauamt ab sofort die Leistungen für den betrieblichen Unterhalt der Strassen.

Die ordentliche Reinigung wird in ihrem Umfang halbiert, wie die bernische Staatskanzlei am Montag mitteilte. Das dürfte für mehr Staub und Schmutz auf den Kantonsstrassen sorgen.

Zudem entleeren die Arbeiter des Tiefbauamtes die Strasseneinlaufschächte nur noch im Zweijahresrhythmus statt einmal pro Jahr. Bei einem starken Gewitter können deshalb die Entwässerungsschächte überlaufen.

In der Grünpflege mäht das Tiefbauamt nur noch die seitlichen Bankette auf einer Breite von einem Meter. Böschungen und Restflächen werden nicht mehr gestutzt, solange sie nicht die Sicht behindern oder den Verkehr gefährden.

Tiefbauamt muss vier Millionen Franken sparen

Nach wie vor bemühe sich das Tiefbauamt um die Verkehrssicherheit, sagte Amtsleiter Stefan Studer auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Angesichts des Leistungsabbaus beim Strassenunterhalt sei aber gerade bei Regen eine vorsichtige Fahrweise angebracht, fügte er an.

Im Rahmen des Entlastungsprogramms 2012 des Kantons Bern muss das Tiefbauamt in der laufenden Rechnung vier Millionen Franken einsparen. Die Einsparungen beim Unterhalt der Kantonsstrassen haben keinen direkten Stellenabbau im Tiefbauamt zur Folge, wie Studer weiter sagte. (bs/sda)

Erstellt: 02.04.2012, 09:33 Uhr

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2 Kommentare

Nicole Meier

02.04.2012, 13:06 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Na toll, dann sollen wohl die Bewohner selber Trottoirs und Strassen wischen? Es ist eh schon dreckig überall, das liegt aber nicht nur daran das zuwenig geputzt wird, sondern das jeder alles fallen lässt wo er steht und geht. Auch wird vielen Kindern nicht mehr beigebracht das es Ghüderchüble gibt. Antworten


Sebastian Blatter

04.04.2012, 09:45 Uhr
Melden

Statdessen werden die Stressen mit Swarovski-Perlen geschmückt. Freut euch doch! Antworten



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