Grüne reichen Beschwerde ein gegen Seilpark-Bewilligung
Von Timo Kollbrunner. Aktualisiert am 08.02.2012 2 Kommentare
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Vorletzte Woche hat das städtische Bauinspektorat dem Seilpark eine Gesamtbaubewilligung erteilt. Die Stadt Bern hatte diese vor einem Jahr gefordert, weil der Park zuvor stets weiter ausgebaut worden war, ohne dass dafür eine Bewilligung vorgelegen hätte. Die Gesamtbaubewilligung ist an Bedingungen geknüpft. Der Park soll unter anderem um die Hälfte zurückgebaut werden. Den Grünen reicht dies nicht: Sie ziehen den Entscheid an die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion weiter.
Mit der Bewilligung «würde das jahrelange illegale Vorgehen der Ropetech nachträglich honoriert», teilt Stadtrat Luzius Theiler mit. Das Verfahren sei «von grundsätzlicher Bedeutung». Die Ausstellung eines Baugesuchs «wäre ein verhängnisvoller Präjudizentscheid», schreibt Theiler. Die Grünen fürchten, dass weitere «waldfremde Baugesuche» folgen würden und ebenfalls bewilligt werden müssten. (Der Bund)
Erstellt: 08.02.2012, 07:20 Uhr
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2 Kommentare
Auch ich finde es überhaupt nicht gut wollen die Kleinen im Sommer jetzt in den Seilpark gehen statt sich vor der Spielkonsole zu beschäftigen. Die Ausflüge in den Wald sind mit lästigem Aufwand verbunden - Anreise, Abreise, überfüllte Trams oder keine Parkplätze. Besser wäre es alles abzureissen, dann ist der Wald wieder nur für die Seniorengeneration-Spaziergänger interessant. Antworten
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