Bern
Gratis-Openair lockt rund 13'000 auf den Bundesplatz
Teilen und kommentieren
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Veranstalter schätzten die Zahl der anwesenden Festival- Besucher am Abend auf 15'000, wie sie in einer Medienmitteilung bekanntgaben. Der Anlass wurde bereits zum siebten Mal durchgeführt.
Begünstigt wurde er dieses Jahr vom schönen Wetter. Vor dem Start des Musikprogramms gehörte der Platz zunächst den Familien mit Kindern; sie konnten sich mit dem Angebot eines Spielbusses die Zeit vertreiben.
Konzerte am Abend
Als erste Band betraten am frühen Abend Gianni Spano & the RockMinds die Bühne auf dem Bundesplatz. Die Musiker aus der Region warteten mit ihrer Mischung aus Rock, Folk und Pop auf. Mehrere hundert Zuhörer waren beim ersten Konzert zugegen. Als zweite Performer folgte die junge Luzerner Rockband Sway 89.
Mit besonderer Spannung wurden die Auftritte von Anna Rossinelli und Jesse Ritch erwartet. Der Baslerin Rossinelli gelang 2011 eine kleine Sensation, als sie für die Schweiz den langersehnten Einzug in den Final am Eurovision Song Contest erreichte.
Jesse Ritch aus dem bernischen Urtenen-Schönbühl sorgte in der letzten Ausgabe der RTL-Castingsendung «Deutschland sucht den Superstar» für Furore. Er kam bekanntlich auf den dritten Platz.
Als letzte Headliner betraten die Bieler Jungs von Pegasus die Bühne vor der Nationalbank. Die vier Bandmitglieder sind zwar «gerade mal Anfang zwanzig», aber trotzdem «hartgesottene Profis mit reichlich Routine im Tourgepäck», heisst es auf ihrer Internetseite. Sie brachten dann noch den Überraschungsgast Stress auf die Bühne, der mit ihnen ein Lied interpretierte.
Genossenschaften im Zentrum
Das Openair auf dem Bundesplatz findet seit 2006 statt. Die Veranstalter wollen mit dem Anlass ein Zeichen für eine nachhaltige und weltoffene Schweiz setzen.
Die siebte Auflage stand im Zeichen des UNO-Jahrs der Genossenschaften. Die Veranstalter wollten zeigen, dass manche Herausforderungen mit genossenschaftlichen Modellen besser zu meistern sind als auf staatlichem oder kommerziellem Weg.
Sie demonstrierten dies anhand von Projekten der Umweltorganisation Green Cross. Diese leistet Hilfe zur Selbsthilfe in radioaktiv verseuchten Gebieten in Weissrussland, der Ukraine und Russland. Frauen haben sich dort in Kooperativen zusammengeschlossen, um zu geniessbarer Nahrung zu kommen. (gbl/sda)
Erstellt: 30.07.2012, 18:01 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
Bern
- 18:28LKW sorgt auf Berner S-Bahn-Linie für mehrstündigen Unterbruch
- 18:20Gefährliche Schneeräumung am Brienzer Rothorn
- 18:14Grossratslöhne: Statt 30'000 gibts noch 23'000 Franken
- 18:04Fähri-Beizli Muri: Idyllische Lage hat ihren Preis
- 16:44Kampf gegen Verschlechterungen
- 15:02«Bis tausend Stellen gehen verloren»
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".

Bitte warten



























