Bern
Grand Prix steuert auf einen neuen Teilnehmerrekord zu
Von Anita Bachmann. Aktualisiert am 23.04.2012
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Dass im letzten Jahr über 28 000 Läuferinnen und Läufer am Grand Prix von Bern teilgenommen haben, schrieb man dem 30-Jahr-Jubiläum zu, welches die Veranstaltung feierte. Doch in diesem Jahr könnte der Teilnehmerrekord erneut gebrochen werden. «Es sieht danach aus, als ob es gleich viel oder eventuell gar mehr Teilnehmer gibt», sagte Matthias Aebischer, Präsident Grand Prix von Bern, auf Anfrage. Als Grund nannte er den Boom, den Laufsportveranstaltungen erlebten. Die Teilnehmerzahlen würden seit Jahrzehnten steigen, die Prognosen für die Zukunft zeigten weiter nach oben.
Zu wenig Geschenke bestellt
Obwohl gestern Anmeldeschluss per Einzahlungsschein war, können die Veranstalter die angemeldeten Personen noch nicht genau beziffern. Die letzten Anmeldungen vom Samstag würden erst heute ausgewertet, sagte Aebischer. Zudem läuft die Online-Anmeldung noch bis am 25. April. Zu den aktuell rund 22 000 Angemeldeten kämen noch 4000 bis 5000 Läufer aus Mittel- und Volksschulklassen sowie 1000 bis 2000 Teilnehmende aus grossen Firmen wie Inselspital oder Post dazu. «Damit erreichen wir wohl wieder über 28 000 Teilnehmende», sagte Aebischer.
Weil die Organisatoren mit leicht weniger Läuferinnen und Läufern rechneten als im Jubiläumsjahr, werden nun die Finisher-Geschenke knapp. «Wir haben für die Teilnehmenden auf der Originalstrecke 22 000 Laufhosen bestellt», sagte Aebischer. Diese Hosen wurden bereits im Herbst bestellt. Nun werde sich heute zeigen, ob man zu knapp kalkuliert habe, sagte Aebischer. «Es dürfte sehr eng werden.»
Ansonsten steht dem GP offenbar nichts im Wege, weiter zu wachsen. «Mittlerweile könnte man problemlos 40 000 Läufer aufnehmen», sagte Aebischer. Dafür waren aber einige logistische Anpassungen nötig. Eine Neuerung, die ab dieser Austragung gilt, betrifft die Startnummernausgabe. Die Läuferinnen und Läufer würden nun auf alle Ausgabestrassen gleichmässig verteilt, Staus beim Abholen der Startnummern sollte es also nicht mehr geben.
Aebischer, bekannt als SP-Nationalrat und ehemaliger TV-Journalist, übernahm das Präsidium des OK Grand Prix von Bern Anfang 2012. Er rechnet damit, dass die Teilnehmerzahlen in den nächsten paar Jahren bis auf 35 000 weiter ansteigen könnten. (Der Bund)
Erstellt: 23.04.2012, 07:26 Uhr
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